Von Fundamentalisten die keine sein wollen


Hansjörg Leutwyler wehrt sich als Zentralsekretär der Evangelischen Allianz dagegen, dass Mitglieder der Freikirchen mit Fundamentalismus in Verbindung gebracht werden. Bild: zvg

Ihre Mitglieder gelten als fromm, evangelikal, fundamentalistisch – und fühlen sich stigmatisiert. Nach den Anschlägen in Oslo sah sich die Evangelische Allianz zu einer offiziellen Stellungnahme genötigt. Zentralsekretär Hansjörg Leutwyler erklärt, weshalb.

Von Susanne GrafBerner Zeitung

Herr Leutwyler, warum äusserte sich die Evangelische Allianz zu den Anschlägen in Oslo?
Hansjörg Leutwyler: Zum einen wollten wir unsere Bestürzung zum Ausdruck bringen. Zum andern hiess es in den Medien, der Attentäter sei gläubiger und fundamentaler Christ. Beide Bezeichnungen werden oft auch mit uns in Zusammenhang gebracht.

Sie wollten sich distanzieren?
Es störte uns, dass zuerst Muslime hinter den Attentaten vermutet wurden. Als sich das nicht erhärtete, sollten es gleich die gläubigen Christen gewesen sein. Das sind bekannte Mechanismen.

weiterlesen

1 Comment

  1. „Das sind bekannte Mechanismen“
    Für uns bekennenden Nichtreligioten, nicht nur die Einzigen.Wir wissen sehr wohl, Mechanismen sind Garanten des Glaubens. Den Spieß umdrehen und das Fähnlein immer in den Wind hängen ist, über Jahrhunderte erworbener Bestandteil aller obrigkeithörigen Relidevotioten.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.