JESUSLAND U.S.A.


Quelle: The Caucus

Rund 30.000 Gläubige haben am Samstag (Ortszeit) an einer vom texanischen Gouverneur Rick Perry initiierten christlichen Gebetsveranstaltung für die «Umkehr» der USA teilgenommen.

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Der Republikaner ist derzeit als US-Präsidentschaftskandidat im Gespräch. Im Stadion in Houston sagte Perry, Jesus Christus sei die einzige Hoffnung in den gegenwärtigen schweren Zeiten, die geprägt seien von «Angst in der Wirtschaft und Zorn in den Hallen der Regierung». Die USA hätten vergessen, wer sie geschaffen habe und wer sie schütze. Er bitte Gott um Vergebung.

Die Kundgebung stieß auf Kritik des Verbands für die Trennung von Kirche und Staat, denn Perrys Aufruf zum Gebet richtete sich offenbar exklusiv an Christen. Als Gouverneur solle Perry keine religiösen Veranstaltungen abhalten, und erst recht keine betont christlichen, sagte Verbandsdirektor Barry Lynn. Der jüdische Bürgerverband «Anti-Defamation League» protestierte, die Religionsfreiheit sei bedroht, wenn die Regierung «eine Religion über alle anderen» stelle.

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3 Comments

  1. Zweifellos hat die dem Massenmord durch christliche Einwanderer und Missionare entgangene Urbevölkerung Amerikas eine andere Meinung darüber, wer Amerika erschaffen hat. Rick Perry wäre zu empfehlen, dass er seinen Gott um Vergebung für die Schandtaten der christlichen Eroberer bitten sollte. Aber die Selbstgerechtigkeit dieses bigotten republikanischen Politikers übersteigt offensichtlich dessen Erkenntnisfähigkeit und Intelligenz.

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  2. Perry sagt:“Die USA habe vergessen wer sie geschaffen hat“. ???
    Nun, in erster Linie die Gewehre der frommen und nicht minder gierigen Einwanderer. Ein christliches Land, von Anfang an geschaffen durch Mord und Totschlag. Da kann eigentlich nur der aus dem alten Testament übernommene Christengott, in seiner einzigartigen Dreifaltigkeit, dahinterstecken.

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