Neunmal mehr Missbrauch in der Kirche


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Die Abgründe sind nahe. 35 Kilometer vor der Tür des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) in Hannover werden nun Fall für Fall Personalakten von Priestern durchforstet, die sich sexuell an Kindern und Jugendlichen vergangen haben.

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Damit startete gestern im Generalvikariat des Bistums Hildesheim die umfassendste Aufarbeitung von Missbrauchsskandalen in der Geschichte der katholischen Kirche. Bis 1945 gehen die Kriminologen zurück. Ende Oktober, spätestens Anfang November will der KFN-Direktor Christian Pfeiffer das Bistum Aachen unter die Lupe nehmen.

«Doch bevor wir nach Aachen kommen, wollen wir in dem Pilotverfahren in Hildesheim erst ein Schema der Aktenanalyse erarbeiten, das dann bundesweit in den weiteren 26 Bistümern angewendet wird», erklärte Pfeiffer gestern gegenüber unserer Zeitung.

Die Sorgen um den Datenschutz bei der KFN-Studie und die Kritik an der Deutschen Bischofskonferenz, mit denen das konservative «Netzwerk katholischer Priester» um den Herzogenrather Pfarrer Guido Rodheudt bundesweit Schlagzeilen gemacht hatte, nimmt der renommierte Kriminologe Pfeiffer äußerst ernst.

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2 Comments

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