Wer glaubt, lebt gefährlich


Gefährliches Gebet: Immer mehr Menschen leiden weltweit wegen ihres Glaubens unter Repressionen. Foto: Beautiful faces of palestine/flickr

Restriktionen gegen gläubige Menschen sind weltweit häufiger geworden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des amerikanischen Think Tanks „PEW Research Center“. Besonders bedroht sind demnach Christen und Muslime.

pro Medienmagazin

Die Forscher untersuchten die Jahre 2006 bis 2009 und fanden heraus: In 130 von 198 untersuchten Ländern gingen Regierungen oder gesellschaftliche Kräfte gegen Christen vor, in 117 betrafen die Einschränkungen Muslime. Im Jahr 2009 hat fast ein Drittel der Weltbevölkerung in Staaten gelebt, in denen die freie Religionsausübung immer schwieriger wurde.

Am schlimmsten war die Lage im Mittleren Osten und Nordafrika. Hier mißachteten besonders viele Regierungen die Religionsfreiheit. Ägypten führt die PEW-Liste der Länder mit den meisten Einschränkungen für Gläubige durch die Regierung von 2009 an. Damals war etwa die Muslimbruderschaft verboten, und es gab zahlreiche Attacken gegen Christen. Auch im Iran, Saudi-Arabien, Usbekistan, China, den Malediven, Malaysia, Myanmar, Eritrea und Indonesien gingen Regierungen im untersuchten Zeitraum besonders restriktiv gegen Gläubige vor.

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1 Comment

  1. „Restriktionen gegen gläubige Menschen sind weltweit häufiger geworden“
    …sieht zuerst mal so aus als wurden religiöse Menschen verfolgt werden…
    Von wem denn nun eigentlich?
    …Man ließt weiter: verfolgt werden die von anderen religösen:
    Muslime gegen Christen (Afrika), Christen gegen Moslems (Europa, z.B. Norwegen), Moslems gegen Hindus (Indien)…
    Naja, Irrationale Ansichten verteilt man als Christ oder Muslim wohl immer noch am effektivsten mit dem Knüppel…
    Es lebe die aufgeklärte sekularisierte Gesellschaft, die sowas nicht nötig hat.

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