Vom Mythos der Christenverfolgung(evangelikal)


Quelle: bessarabia.altervista.org

Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Zimmer brachte es im Anschluss an den Vortrag des Referenten auf den Punkt: „Trotz der Hitze draußen hat es mich manchmal etwas gefröstelt bei dem, was hier erzählt worden ist und was ich selbst nicht wusste.“

Von Norbert DörholtFrankfurt live.com

Ganz ähnlich erging es den meisten Besuchern des Vortrags von Religionsforscher Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher zum Thema „Christenverfolgung – keine Vokabel von gestern!“ im gut gefüllten großen Saal des „Haus am Römer“ im Schatten des Frankfurter Doms. Eingeladen hatten im Rahmen der Vortragsreihe „Nachdenken –Vordenken“ Dr. Zimmer und seine Frankfurter Bundestagskollegin, die große Dame der Christlich Demokratischen Union Erika Steinbach.

Schon deren Eingangsstatement rüttelte die Gäste auf. „Christenverfolgung? – Das gab´s doch nur im alten Rom“, zitierte sie die Meinung der Mehrheit in unserem Lande dazu. Ein schwerer Irrtum, wie im Anschluss nicht nur Prof: Schirrmacher anhand zahlreicher erschütternder Beispiele darlegte. Auch eine ganze Reihe im Publikum anwesender Vertreter orientalischer Kirchen, die unter Verfolgung leiden, Pastoren, Nonnen, Funktionsträger, die sich in der Diskussion zu Wort meldeten, bestätigten dies mit unter die Haut gehenden Beiträgen. Über 100 Millionen Christen sind Steinbach zufolge weltweit bedroht, immer mehr islamische Länder seien zu christenfreien Zonen geworden, und trotzdem bestehe ein völliges öffentliches Desinteresse am Thema Christenverfolgung.

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