Wien: Internationaler Theologen-Kongress


Quelle: wienweb.at

Erstmals wird Wien heuer Austragungsort für den großen internationalen Jahreskongress der „Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie“. Bei der Tagung, die vom 25. bis 28. August an der Universität Wien stattfindet, werden rund 250 europäische Forscher aus mehreren Disziplinen, darunter Theologie, Soziologie und Medizin zum Thema „An den Grenzen der Leiblichkeit. Theologische und interdisziplinäre Zugänge zum Menschsein“ diskutieren.

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Im Rahmen der Eröffnung der Tagung am 25. August wird außerdem erstmals ein Preis für das beste theologische Buch Europas verliehen. Preisträger sind der tschechische katholische Priester und Intellektuelle Tomas Halik und der französische Theologe François Wernert. Halik erhält die die Auszeichnung für sein Buch „Geduld mit Gott“. Ein Exemplar des Buches wird Papst Benedikt XVI. beim traditionellen Theologentreffen in Castelgandolfo persönlich übergeben werden. Wernert wird für sein Buch „Das Sonntagsdebakel“ ausgezeichnet.

In einer Presseerklärung weist die Wiener Moraltheologin und Vizepräsidentin der „Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie“, Prof. Sigrid Müller, auf die Aktualität des Tagungsthemas hin. Viele aktuelle Fragen seien mit dem Thema Leiblichkeit verbunden: „der Umgang mit kranken Menschen, die Verbesserung des menschlichen Körpers mit Hilfe der Technik, der Umgang mit sich selbst und mit anderen in Ehe und Zölibat“, so Müller.

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3 Comments

  1. @ ichbinbright:

    „Die Behauptung, Theologie wäre eine Wissenschaft, ist eigentlich kein ernstzunehmender Standpunkt, sondern eher eine Frechheit.“

    Sehr geil! Nur Zustimmung. Darf ich dich auch so zitieren?

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  2. Die Behauptung, Theologie wäre eine Wissenschaft, ist eigentlich kein ernstzunehmender Standpunkt, sondern eher eine Frechheit.

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  3. „… der …katholische Theologe und Intellelktuelle…“
    Also beim ersten Lesen des Satzes habe ich mich gefragt wieso da nur EIN Name stand.
    Ernsthafte wissenschaftliche Forscher der genannten interdisziplinären Fachrichtungen werden bei de Tagung wahrscheinlich nicht dabei sein. Die „Antworten“ werden demnach das übliche sinnfreie Geschwurbel der Theologen liefern.

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