Die Biologie des Selbstmordes


Quelle: http://www.nzz.ch

Manche Menschen haben erblich bedingt ein erhöhtes Risiko, Selbstmord zu begehen. Es zeigt sich, dass bestimmte Gene Verhaltensweisen beeinflussen, die ihrerseits einen Suizid fördern.

Von Fabienne HübenerNZZ Online

Weltweit begehen jährlich rund eine Million Menschen Selbstmord. In fast allen entwickelten Ländern sind Suizide häufiger als tödliche Verkehrsunfälle und gehören zu den Top Ten der wichtigsten Todesursachen. Quer durch Europa zieht sich ein Nordost-Südwest-Gefälle. Litauen, Estland und Finnland beklagen die höchsten, Italien, Spanien und Griechenland die niedrigsten Selbstmordraten. Die Schweiz, Österreich und Deutschland liegen mit jährlich jeweils 15, 13 und 9 Selbstmorden pro 100 000 Einwohner im Mittelfeld. Seit vier Jahrzehnten suchen Wissenschafter nach den biologischen Grundlagen des Selbstmords und nach einer Antwort auf die Frage, warum sich Menschen umbringen. Dies führte sie auf die Spur von Umwelt und Genen – und deren komplexer Interaktion.

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4 Gedanken zu “Die Biologie des Selbstmordes

  1. Rolo

    @john

    Mit sinnentleerendem Säkularismus ? Mann, du mußt Nerven haben. Es ist viel eher so, dass Nichtreligioten wissen, dass sie nach dem Ableben lediglich vermodern. Wer keine Angst vor dem Tod hat, braucht auch nicht auf Teufel komm´raus, allen Mist und jede Quälerei, bis zum bitteren Ende durchzuziehen. Mit Genen oder gar Säkularismus hat das bei den Wenigsten etwas zu tun. Ausnahme, es liegt eine genetisch bedingte Geisteskrankheit vor. Letztlich ist es lediglich der Mut und der Wille, seinen Verstand einzusetzen und der Vernunft die Vorfahrt zu gewähren.

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  2. Joe

    @ John:

    „Kommt niemand auf die Idee, dass das etwas mit dem sinnentleerendem Säkularismus zu tun haben muss????“

    *DieSchläfenreib*

    Nein. Ehrlich gesagt… Nein, wirklich nicht. Könntest du das irgendwie konkretisieren?

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  3. john

    Was hat das mit Genen zu tun? Kommt niemand auf die Idee, dass das etwas mit dem sinnentleerendem Säkularismus zu tun haben muss???? Also mehr eine psychologische Ursache hat…!

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