Das Mittelalter in der SPD


Quelle: vorwärts.de

Die SPD bekennt sich zur Zusammenarbeit von Staat und Kirchen. Die Laizisten in der Partei stellen dieses Bekenntnis in Frage. Deshalb dürfen sie kein Arbeitskreis der SPD werden.

Von Arne LietzVorwärts.de

Unser moderner Staat ist weltanschaulich neutral, er verficht selbst keine Weltanschauung, favorisiert keine bestimmte Religion oder Weltanschauung – und ermöglicht so erst die Religions- und Weltanschauungsfreiheit seiner Bürgerinnen und Bürger. Er ist jedoch kein säkularistischer Staat, also kein Staat, der einen säkularen Humanismus favorisiert und Religion aus der Öffentlichkeit ver- und in den privaten Raum des Einzelnen zurückdrängt! Die Religionsfreiheit ist eine zentrale Grundfreiheit, die zulässt, einen Glauben zu haben oder auch nicht und sich jeweils öffentlich dazu zu bekennen.

Die SPD hat im Godesberger Programm die Bedeutung von Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie ihren öffentlich-rechtlichen Schutz anerkannt, was ihren Charakter als Volkspartei gestärkt hat. Sie bekennt sich bis heute klar zu einem kooperativen Verhältnis zwischen Staat, Kirchen und Religionsgemeinschaften.

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1 Comment

  1. Tja, und schon wieder hat die alte Tante SPD einen Wähler weniger – mich.
    Aber vielleicht müssen die das auf die harte Tour lernen (nicht das ich mir jetzt was darauf einbilde, das ich die SPD derzeit als unwählbar empfinde – ich denke jedoch, das es vielen anderen genauso geht).

    Wenn es jedoch in der SPD so weitergeht wie bisher, wird selbst ein eventueller Rausschmiss dieser Religioten Nahles und Thierse irgendwann nichts mehr ändern können. Ihre grundeigenen Ideale und Ziele hat die SPD schon seit langem verlassen.

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