Evangelische Kirche: Sterbehilfe in Ausnahmen


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Der Abbruch lebensverlängernder Maßnahmen sei nicht „immer und völlig falsch“, so die Kirche in einer Broschüre. Der Text solle als Anstoß zur öffentlichen Debatte und als Orientierungshilfe dienen.

Die Presse.com

In einer Broschüre spricht sich die Evangelische Kirche indirekt für passive Sterbehilfe aus: Man sei zum Beispiel nicht bereit, „die Beendigung der Ernährung von Patienten im Wachkoma als immer und völlig falsch abzulehnen“, heißt es in dem Text von „Leben hat seine Zeit, Sterben hat seine Zeit“, der am Donnerstag von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) in deutscher Sprache präsentiert worden ist. Die Broschüre solle als „Grundlage zur öffentlichen Diskussion und Orientierung“ dienen, sagte der evangelische Bischof Michael Bünker, der auch Generalsekretär der GEKE ist.

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