Glenn Beck: Folgt der Feuersäule


Quelle: SpON

Die Welt brennt, das Böse wächst – doch Gotteskrieger Glenn Beck ist zur Stelle. Das Sprachrohr der amerikanischen Rechten begab sich in Jerusalem auf eine Erweckungsmission ganz besonderer Art. Er warb für Israel, die Botschaft Jesu – und um neue Abonnenten für seinen Internet-Kanal.

Von Juliane von MittelstaedtSpON

Die Glocken läuten, und Apostel Glenn erscheint. Über seinem Kopf schwebt die Aksa-Moschee, hinter ihm steht die Klagemauer. Er sagt, er wolle heute über die Wahrheit reden. Die Wahrheit ist: „Die Welt brennt. Man muss kein Prophet sein, um zu sehen, dass die Dinge nicht gut laufen. Das Böse wächst. Die Dunkelheit zieht herauf.“

Glenn Beck, 47 Jahre alt, Mormone, Ex-Junkie und Ex-Theologiestudent, predigt, wie vielleicht nur jemand predigen kann, der jahrelang bei den Anonymen Alkoholikern war. Der Verstärker verleiht seiner Stimme künstlichen Hall, ein Chor singt. Die Erlösung naht.

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