Die Kausalität von Religion und Krieg


Quelle: spreadshirt.net

Zum zehnten Jahrestag der Anschläge am 11. September bleibt die Debatte über die Rolle der Religion bei Konflikten und in der Politik weiterhin bestehen.

Von P. John Flynn, LC – ZENIT

Einen wertvollen Beitrag zu dieser Debatte leistet das kürzlich erschienene Buch „Religion, Identity, and Global Governance: Ideas, Evidence, and Practice“ (Religion, Identität und globale Regierung: Ideen, Fakten, und Praxis) (Presseverlag der Universität von Toronto). Herausgegeben von Patrick James von der University of Southern California greift dieses Buch viele Ergebnisse einer Konferenz vom Oktober 2007 auf.

John F. Stack, Professor an der Florida International University, analysiert in einem der Kapitel die Herausforderung hinsichtlich der Theorie der internationalen Beziehungen. Dabei stellt er fest, dass bereits vor den Ereignissen des letzten Jahrzehnts Klarheit darüber geherrscht habe, dass Religion, weit davon entfernt, verschwunden zu sein, weiterhin eine leistungsfähige, globale Kraft darstellt.

Innerhalb der Vereinigten Staaten zum Beispiel hätten evangelische und evangelikale Einflüsse eine wichtige Rolle in der Innenpolitik gespielt. Die Religion habe den Ländern der ehemaligen Sowjetunion zum Sturz des Kommunismus verholfen, und der Einfluss des Islam sei in Afrika, Asien und Europa sehr bedeutsam geworden.

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1 Comment

  1. Ich habe es in diesem Blog schon mehrfach ausgeführt, dass der völlig abstruse Gottglaube – und somit die Religionen insgesamt – die philosophische Fort- und Weiterentwicklung der Menschheit verhindern. Nur die konsequente Loslösung von spirituellem und mystisch inspiriertem Gedankengut eröffnet ein neues Denken, welches sich ausschließlich an der humanistischen Philosophie orientiert.

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