Glaubuli-Manie und andere Homöopathen-Bullshistic


Quelle: eco-world.de

Von Anbeginn wurde die Lehre von Dr. Samuel Hahnemann heiß diskutiert, von den einen geliebt als sanfte und süße Medizin, von den anderen angefeindet als Humbug und esoterischer Blödsinn. Schon Goethe, der große deutsche Dichter und Denker, bekannte sich zu Hahnemanns Therapie und pries die erstaunliche „Wirkung einer allerkleinsten Gabe“; das Spiegel-Magazin dagegen stempelte erst kürzlich die Homöopathie als „große Illusion“ ab (Titelthema im Juli 2010).

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Medienwirksame Aktionen

Die Fronten sind verhärtet, der Kampf wird mit zum Teil harten Bandagen geführt. In Großbritannien zog eine konzertierte Aktion große Medienwirksamkeit auf sich: Zahlreiche Skeptiker versammelten sich und schluckten zeitgleich ein ganzes Fläschchen Arsenicum album, also hochverdünntes Arsen. Die ausbleibenden Vergiftungserscheinungen werteten sie als Beweis für die Wirkungslosigkeit der Globuli. Die Homöopathen auf der anderen Seite konnten das nur belächeln: „Damit ist nur bewiesen, dass diese Leute von der Theorie und Wirkweise der Homöopathie nicht das Geringste verstanden haben“, urteilt Sven Sommer, Homöopath und Bestseller-Autor mit über 1,5 Millionen verkauften Büchern.

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1 Comment

  1. Ein Anhänger der Homöopathie ist ein Mensch, der die Ansicht vertritt, dass wissenschaftliche Beweisführung durch Glauben ersetzt werden könne.

    Auf diese Weise entzieht sich diese Pseudowissenschaft der in der Wissenschaft selbstverständlichen Pflicht, Wirkungsbeweise für ihren Glauben zu liefern.

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