Von der Atheistin zur Rabbinerin


Quelle: Badische Zeitung

Bundesweit gibt es nur drei Rabbinerinnen. Eine von ihnen ist Elisa Klapheck. Sie feierte als 41-Jährige 2004 in den USA vor 200 Rabbinern ihre Ordination und war schon 2010 im Triangelis-Forum angekündigt, musste den Besuch aber kurzfristig absagen. Jetzt folgte sie der Einladung von Pfarrer Frank Löwe. Die evangelische Johanneskirche war bis zur letzten Bank gefüllt. Geduldig beantwortete die Rabbinerin, die dem liberalen Judentum der Frankfurter Einheitsgemeinde vorsteht, alle Fragen.

Von Christine DresslerWiesbadener Kurier

Geduldig beantwortete die Rabbinerin, die dem liberalen Judentum der Frankfurter Einheitsgemeinde vorsteht, alle Fragen. Dabei sprach sie auch ganz offen darüber, wie sie von der Atheistin zur Rabbinerin wurde und dass ihr die Gleichstellung der Frau in der von Männer dominierten Religion ein Anliegen ist.

Die Tochter einer Jüdin und eines erst später zum Judentum konvertierten Vaters erzählte von ihrer Kindheit in Düsseldorf und den Niederlanden. Sie schilderte, dass Religion in ihrem Leben keine Rolle spielte und sie die Synagoge nur zum Schwätzen besuchte. „Ich glaubte nicht an Gott.“ Dass sie dem Judentum die den Rückenkehrte, habe ihr Vater verhindert. Er bat sie in Erinnerung an ihre fast komplett im Holocaust getöteten Frankfurter Vorfahren, das Judentum nicht aussterben zu lassen. Aber erst während ihres Politik- und Jurastudiums in Hamburg und der Arbeit als „taz“-Journalistin und Fernsehreporterin in Berlin fing Klapheck an, sich mit dem Judentum zu beschäftigen.

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1 Comment

  1. Ich sag´s ja immer, Genie und Wahnsinn liegen wohl sehr dicht beisammen. Die Dame hat für all ihre, möglicherweise sogar lobenswerten, Gehirneinsätze in der Vergangenheit scheinbar so viel Gehirnschmalz verbraucht, dass der klägliche Rest nur noch reicht die Ecke „Reliwahn“ damit zu versorgen. Schade drum. Aber der Herr wird´s unergründlicherweise so gewollt haben ?! Jetzt mal im Ernst, es wäre interessant zu wissen ob sie, nachdem sie zurück zu Gott und dem Judentum gefunden hat, wenigstens in ihren ursprünglich erlernten Tätigkeiten erfolgreicher geworden ist ? (Beziehungen sind halt immer noch alles und die Hauptsache ist, der Rubel rollt, irgendwie.) 😉

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