Protestanten verspotten katholische „Schafs“-Mentalität“


Quelle: graffiti-dortmund.de

Evangelisches Magazin verspottet katholische „Schafs“-Mentalität – Deutscher Katholische Pressebund wirft Kreisen der evangelischen Kirche wachsende Stimmungsmache gegen Katholiken vor

kathweb

Der deutsche Katholische Pressebund hat Kreisen der evangelischen Kirche eine wachsende Stimmungsmache gegen Katholiken vorgeworfen. Die Titelgeschichte der September-Ausgabe des evangelischen Magazins „Chrismon“ bezeichnete der Pressebund am Mittwoch in Bonn als „bewussten Affront“ kurz vor dem Papstbesuch und als Aufforderung zum Konfessionswechsel. Er appellierte an die Herausgeber, katholische Christen mit mehr Respekt zu behandeln. Das evangelische Magazin wird herausgegeben von Landesbischof Johannes Friedrich, dem Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland Präses Nikolaus Schneider, Präses Katrin Göring-Eckardt sowie der ehemaligen Landesbischöfin Margot Käßmann.

Aus Kreisen der evangelischen Kirche hieß es dazu, es sei nicht üblich, dass Herausgeber einzelne Artikel kommentierten. Die Redaktionen seien frei, ihre Meinung zu äußern. In einem polemischen Essay hatte „Chrismon“-Chefredakteur Arnd Brummer die katholische Kirche und den Papst kritisiert. Aufgeklärte Katholiken verzweifelten demnach an den dogmatischen Verlautbarungen aus Rom. Die Streitkultur in der evangelischen Kirche sei „besser, als sich als Schaf zu fühlen und einem Oberhirten hinterherzutraben, der allein zu wissen beansprucht, wo es hingehen soll“, heißt es mit Blick auf den Papst.

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5 Comments

  1. Das Einige in der ev. Kirche neuerdings ihre „Schafs-Mentalität“ abgelegt haben und radikalere Töne anschlagen ist nicht auf ihren eigenen Mist gewachsen, sondern Teil einer bestimmten Strategie. Ein weiteres Beispiel dafür ist das folgende Video. Vorsicht, Kinnlade festhalten:

    Jetzt wird man fragen, worüber redet der überhaupt? „Reformation“ hört sich ja so positiv und harmlos an. Dabei geht es um ganz was anderes: Still und heimlich wurde Deutschland vom Dominionismus unterwandert.

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  2. Was zum Teufel soll man denn bei den Katholen respektieren ? Die von Blut getränkte Historie, die tausendfachen Fälle von Kindesmißbrauch oder wie oder was ?

    Etwas befremdend mutet bei dieser Kritik nur an, dass auch die evangeliotischen Kritiker selbst genug Dreck am Stecken haben. Sie kritisieren daher ironischerweise nach dem Motto: „Wir nicht ! Die auch !“

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