Mit Hochdruck zum Gebet


Durch Steinbach wird der Papst gar nicht kommen - aufgehübscht wird der Ort im Thüringer Eichsfeld trotzdem. Bild: dapd

Nur für ein gute Stunde kommt der Papst ins thüringische Eichsfeld. Die Menschen in der katholischen Enklave fühlen sich geehrt – und manchmal an DDR-Zeiten erinnert.

von STEFFI DOBMEIER taz

Das Knattern des Rotorblätter des Polizeihubschraubers mag so gar nicht in diese Idylle passen. In dem kleinen Tal im Thüringer Eichsfeld, wo auf den Feldern im Frühling der Raps blüht und die Kühe gemächlich das Gras von den Weiden fressen, hört man eher die Grillen zirpen, ab und zu vielleicht ein Auto.

Nun also die Hubschrauber, die in regelmäßigen Abständen am blauen Himmel im Norden Thüringens auftauchen. Erste Vorboten des Papstes, der in wenigen Tagen hier ankommen wird. Direkt aus dem Himmel sozusagen, in genau so einem Hubschrauber.

Der Parkplatz vor der kleinen Wallfahrtskapelle Etzelsbach reicht längst nicht mehr. Früher standen unter den großen Bäumen nur ein paar Autos, dazu noch einige Fahrräder. Jetzt stehen die Autos an manchen Tagen die ganze Straße entlang. Die Menschen kommen, um die kleine Kapelle zu sehen.

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1 Comment

  1. Die Frage kann doch nicht sein: „Wann kommt der Papst nach Eichsfeld und wie lange bleibt er ?“ Als Einwohner von Eichsfeld würde ich vielmehr die Frage stellen wollen: „Weshalb zum Teufel kommt der Oberpope überhaupt nach Eichsfeld und wann geht er endlich wieder ?“

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