Evangelische Kirche: Keine hohen Erwartungen an den Papst


Knapp zwei Wochen vor dem Papstbesuch in Erfurt ist im Angermuseum ein Gemälde Benedikts XVI. zu sehen. Foto: dpa

Die Evangelische Kirche in Deutschland will im Gespräch mit Papst Benedikt XVI. vorsichtig strittige Kirchenthemen ansprechen, erwartet aber keine tiefgreifenden Ergebnisse. „Die Begegnung allein ist das Zeichen“, sagte EKD-Vizepräsident Thies Gundlach gestern. Er könne sich nicht vorstellen, dass bei dem Treffen im Erfurter Augustinerkloster überraschende Verabredungen zwischen den Kirchen getroffen würden. „Es ist eine außerordentliche Würdigung, dass das Gespräch überhaupt stattfindet.“ Die Erwartungen dürften nicht zu hoch geschraubt werden: „Es wird auch nachher zwei Kirchen geben.“

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Betonen wolle die EKD im Dialog mit dem Papst aber, dass es zwischen den beiden großen christlichen Kirchen mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes gebe. „Im wissenschaftlichen Diskurs gibt es schon jetzt oft kaum Unterschiede“, erklärte Gundlach. Auch das Sakrament der Taufe werde in beiden Kirchen anerkannt. Dennoch müsse die Frage gestellt werden, „ob wir da schon alles ausgeschöpft haben.

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4 Comments

  1. *Wir sind keine Menschen, die eine geistige Erfahrung besitzen, sondern geistige Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen*
    Mfg.

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  2. Das ist schon fast beängstigend bizarr: Zwei Organisationen, die absurde Ammenmärchen über höhere Wesen und Halbgötter in Menschengestalt verbreiten, streiten sich darum, welcher Schwachsinn denn nun Vorrang hat. Wer das auch noch als „wissenschaftlichen Diskurs“ verkaufen will, hat wohl für die menschliche Vernunft und Intelligenz nur Verachtung übrig.

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  3. Die beiden Kirchen haben soviel gemeinsam. Viel von Blut Millionen unschuldiger gezollte Wege: Sie lieben das Geld und Eigentum des nächsten soetwas von gerne. Sie sind heuchlerisch im Verhalten, und im Widerspiegeln ihrer Thesen. Sie zwingen Menschen zur Taufe, obwohl ein Kind sich frei entscheiden kann und darf. Sie führen Kriege, und missbrauchen Kinder, im früheren und in der Gegenwart. Das was sie von einander unterscheidet ist so minimal, dass sie bestimmt genug zu bereden haben, über ihre Meucheltaten. Über Gutes Handeln brauchen sie sich nicht zu unterhalten, weil auch das trennt die beiden Kirchen nicht. Weil da gibt es kaum etwas zu erzählen. Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, daß Gott allein sich darum kümmert.
    Konfuzius sagt: Von höheren Dingen kann man nur mit Menschen reden, die ein gewisses Niveau haben. Mit Menschen, die kein Niveau haben, kann man auch nicht über höhere Dinge reden.
    Khalil Gibran sagt:“Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.

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  4. Richtig ! Zwischen den Katholen und den Evangelen gibt es mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes. Gemeinsam ist beiden, dass sie schon seit vielen Jahrhunderten auf einem von blutgetränktem Holzweg unterwegs sind.

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