Stützpunkt der „Gottes-Krieger“


Hier haben sich hochkarätige Religionsfanatiker die Türklinke in die Hand gegeben: Das Multikulturhaus im Neu-Ulmer Industriegebiet war jahrelang Anlaufstelle für gewaltbereite Islamisten aus aller Welt. Das Haus ist seit fast sechs Jahren geschlossen, die Probleme sind geblieben. Foto: Foto: Alexander Kaya

Das Zentrum für den „Heiligen Krieg“ liegt in Neu-Ulm fast ein Jahrzehnt lang zwischen zwei Bordellen im Industriegebiet Starkfeld.

Von Roland StröbeleAugsburger Allgemeine

Neu-Ulm Etliche Jahre lang ziehen dort gläubige Muslime vorbei an Freudenmädchen zum Freitagsgebet in das 1995 gegründete Multikulturhaus (MKH) an der Zeppelinstraße. Was hinter den Betonmauern des Industriebaus vorgeht, interessiert zunächst niemanden. Das ändert sich schlagartig mit dem 11. September 2001. Neu-Ulm entpuppt sich sehr schnell als Drehscheibe mutmaßlicher islamistischer Terroristen und Fanatiker, die nach Erkenntnissen der Staatsschützer direkt oder indirekt mit den verheerenden Terroranschlägen in den USA zu tun hatten. Heute ist das Multikulturhaus geschlossen, aber die Probleme sind geblieben.

weiterlesen

1 Comment

  1. Was ist damit, dass der Hassprediger von Neu-Ulm Yehia Yousif als Informant für den Verfassungsschutz gearbeitet hat.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.