Wahhabiten: Lieblinge des Westens


Quelle: tibs.at

Der Westen hat mit Hilfe der saudischen Autokraten die Araber unterjocht – und sich seine eigenen Feinde herangezüchtet. Dies gefährdet nun den Traum vom säkularen Ägypten

Von Mohamed TaimaderFreitag

In seinem 1956 erschienenen Buch L’Afro-Asiatisme vertritt der algerische Denker Malek Bennabi die Auffassung, die islamische Welt sei vom Westen dazu verleitet worden, sich auf „Unwesentliches zu konzentrieren, um die Weiterentwicklung der Muslime zu bremsen oder gar zu stoppen“. Bennabi unterstellt etwa den Muslimbrüdern, sich zur Konzentration auf die Religion verleiten zu lassen, so dass „wir zwischen Kolonialismus und Bereitschaft zum Kolonialismus stecken bleiben“.

Ein säkulares Staatswesen in Ägypten, das die Reichtümer seines Volkes zu schützen vermag, war für den Westen jedenfalls lange ein Albtraum. Das „Verleiten“ zur Abkehr vom Wesentlichen kann daher als Ausprägung jener Kreuzfahrermentalität verstanden werden, die dem Kampf des Abendlandes mit dem Morgenland eine religiöse Qualität verleihen sollte. Die Religion sollte zum Holzwurm werden, der den Arabern, respektive den Muslimen, jegliche Aussicht auf Weiterentwicklung zerfrisst.

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1 Comment

  1. Ehm, Nickpol – was soll dieser Artikel?

    Du hast doch am Anfang dieser arabischen Revolutionen einen jubelnden Artikel hier veröffentlich: wie schön es sei, dass die arabische Welt sich endlich gegen den Dogmatismus und Unterjochung erhebt und freiheitliche Verhältnisse schafft…

    Hast du diesen Artikel von pi-news.net kopiert? Denn vor dieser islamistischen Gefahr hat pi-news schon anfänglich gewarnt!

    Nun ja….. Die Geister die ich rief…….

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