Wieviel Religion braucht die Kultur?


Die Podiumsdiskussion „Wie viel Religion braucht die Kultur?“ interessierte viele Menschen, sicher auch gerade weil die Veranstaltung von den Säkularen Humanisten Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) Rhein-Neckar e.V. organisiert wurde, die bisher in Worms noch nicht in Erscheinung getreten sind. Allerdings löste das Gespräch nicht alle Erwartungen ein, die der Titel versprach.

Von Ulrike SchäferWormser Zeitung

Im Grunde ging es in der von Dirk Winkler moderierten Runde vorrangig um die Frage: Wie viel Kirche beziehungsweise wie viel „institutionalisierten monotheistischen Dogmatismus“ (Philipp Möller, Pressesprecher der GBS) braucht der Staat? Sollten die Kirchen Privilegien haben? Andere Gruppierungen, wie Freireligiöse und Atheisten, die mittlerweile vielerorts in der Mehrheit seien, kämen dabei nicht zum Zug.

Kirche und Staat strikt trennen

Diese Meinungen vertraten vor allem Philipp Möller und Cahit Kaya vom Zentralrat der Ex-Muslime in Österreich. Auch der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad, Publizist und Buchautor, sprach sich vehement für eine striktere Trennung von Kirche und Staat aus. Er forderte ein Ende der „Asymmetrie“. Religion dürfe kein Exklusivrecht auf die Wertebildung haben, sie müsse Privatsache sein. Vorstellen könne er sich, dass die Kirche sich auf soziale Aufgaben beschränke, in diesem Zusammenhang prägte er den Begriff der „Religion light“.

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2 Comments

  1. Alles wiederholt sich! Politische Parteien, egal wie sie heißen und in welchem Land sie wirken ( zum guten oder schlechten für die dort wohnenden Menschen ) kommen und gehen. Die Religionen der Welt, bleiben. Sie wirken immer und das seit Anbeginn ihrer Existenz, katastrophal für die Entwicklung der Menschheit. Zumindest für den technisch und kulturellen Fortschritt. Würde es nach den Willen der Religionsfürsten gehen, hätten die Menschen in der breiten Masse, nur die von vorn bis hinten verlogene christliche Bibel oder den Koran des Islam als einziges,, WISSENSCHAFTLICHES“ Buch zu studieren. Als Beispiel kann man es an den Koranschulen der konservativen islamistischen Länder sehr gut beobachten. Für die christliche Kirche gilt das Selbe, nur ist sie zur Zeit ( Gott sei Dank ), weltweit nur Institution und keine politische Macht. Hier beziehe ich mich auf meinen ersten Satz! Je weiter der Schrecken der beiden Weltkriege, desto dreister und frecher der Griff zur Ausübung weltweiter politischer Macht beider Religionen. Das natürlich durch religiöse Bibel – und Koranferfechter. Merke: Das sind immer diejenigen, mit der krimminellsten Energie. Es sind die Teufel in Menschengestalt, ja,der Wolf im Schafspelz!!!
    Die politischen Parteien in Deutschland, dessen Spitzen – Berufspolitiker sich auch nicht im geringsten gegen die Religionen, schon garnicht gegen den Islam wenden dürfen, sind ratzfatz weg vom politischen Fenster,
    ( damit natürlich auch von ihren üppigen Pansionen / Diäten / Gehältern / Rentenansprüchen und sonstigen Vergünstigungen wie: öffentliche Verkehrsmittel / Renteneinzahlungen / Versicherungsvergünstigungen und, und, und ) halten das deutsche Volk nur noch zum Narren. Sicherlich, das weiß ich auch, waren die Auslöser der beiden letzten Weltkriege nicht die Religionen sondern verrückte Parteipolitiker oder Monarchen. Die Kirchen und Religionsfürsten befanden sich aber, selbst in dieser furchtbaren Zeit, immer in der Nähe der politischen Machthaber. Dort findet man sie immer und immer und immer! Als sei die Gefahr des ,, kalten Krieges “ nicht schon existensbedrohend genug für uns Menschen gewesen, auch für uns hier in Deutschland und wir dachten nach dem friedliche Fall der Mauer, jetzt haben sie ( die Deutschen und ihre Berufs-Politiker ) aus der Geschichte gelernt, so stellen wir fest: nix da. Nein sie holen sehenden Auges und hörendem b.z.w. warnendem Verfassungsschutzes ,, Islamisten “ auch nach Deutschland. Es wird innerhalb von 20 Jahren eine Moschee – Kultur eingeführt, welche in der gesammten westlichen Welt seinesgleichen sucht. Dort tfifft man natürlich überwiegend normal, an den Islam glaubende Menschen, also Gläubige. Deren Führer aber, das sind oftmals die radikalen ,, Islamisten „. Da predigt man radikaler gegen die Ungläubigen (Christen)! Menschenherabwürdigend und brutal offen. Anders eben, als an dem einen offen Tag der Moscheen. Der Verfassungsschutz hört zu ( wenn man sie hineinlässt ) und die ( nach meiner Meinung ) feigen deutschen Politiker aller deutschen Parteien hören am liebsten weg oder wiegeln ab. Sie erzählen dem deutschen Volk tatsächlich, der Islam ist hier in Deutschland traditionell verwurzelt. Seit wann denn das, sind wir alles Idioten?
    Seit wann, hat der Islam hier in Deutschlan Wurzeln? Wenn man immer dreister und radikaler, uns Deutschen, durch offen ausgerufene Terrorismus ( Dschihad ), nach Leben und Gesundheit trachtet und der tollen, deutschen Justiz, zum wiederholten mal nichts weiter einfällt als auszuweisen und DU, DU zumachen, werden die radikalsten Islamisten in Deutschland immer mehr. Eigentlich haben wir in Deutschland mit unseren eigen Terroristen und deren Verfolgung genug am Hacken und werden denen nicht Herr. Wir Deutschen waren in Deutschland auch glücklich ohne Islam ( seit 20 Jahren hat hier nichts irgendwelche Wurzeln ). Und deren immer mehr werdenden Riesen – Moscheen? Das hat nur mit Machtprotzen in einem fremden Land und mit nichts anderem zu tun. In den Islamistischen Ländern sieht man das mit Genugtuung und gesteht es auch offen ein. Deren Führer werden in Ihren Reden, welche sie in Deutschland halten, immer frecher.
    Ich persönlich glaube, der Tag eines islamistisch ausgeführten Terroranschlages mit vielen Toten, wird viel Unheil in Deutschland unter Christen und Islamgläubigen anrichten. Schon in den Köpfen. Dort entstehen bekanntlich Kriege und auch Bürgerkriege. Kein jetziger deutscher Politiker in Sicht, der immer und immer wieder offen darauf hinweist dass, wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist, man nichts mehr kitten kann. Wir sind immer noch ein traditionell christliches Abendland, daran wird sich auch trotz Wulf nichts ändern. Die christliche Kirche, wieder als Macht in Deutschland, wäre für die Menschen in Europa schon eine Katastrophe. In Deutschland selber sowieso. Wenn in Deutschland und Europa, aber beide Religionen die Hände nach der politischen Macht ausstrecken, das geschieht, ( meiner Meinung nach ) in Deutschland gerade schleichend mit dem Islamismus, endet es in eine Katastrophe, ja ein Rückschritt in die Vergangenheit. Daher sollten die Bürger dieses Landes unbedingt wachsam sein und keiner Religion die Macht lassen. Wir müssen unsere Politiker zwingen diesen einen Weg weiterhin zu gehen, niemals einzuknicken. Kirche und Staat müssen getrennt bleiben! Deutsche Politiker werden auf längere Sicht, hierbei wieder mal, versagen. Dazu lieben sie ihre Privilegen mehr als ihre ab und zu aufwallenden patriotischen Gefühlen. Menschen in Deutschland passt auf, alles wiederholt sich!!!

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  2. Religion ist der Zündstoff, der dazu angetan ist, den Aufbau einer auf humanistischen Werten aufgebauten Kultur schon im Ansatz zu verhindern. Der Beweis: Die unzähligen, seit Bestehen der Menschheit geführten Kriege, die fast ausschließlich religiös motiviert waren.
    Religion kann somit unmöglich als Element zur Begründung einer Kultur gewertet werden.

    Das sieht das etablierte Religiotentum allerdings anders, denn deren vorrangiges Ziel ist letztlich nicht die Schaffung oder der Erhalt einer Kultur, sondern einzig und allein die Herrschaft über das Denken und die Köpfe der Menschen. Kultur ist für die religiotische Führerschaft lediglich ein nützliches Instrument zur Machterhaltung. Die Kultur selbst hat dabei nur die Funktion eines vorgeschobenen Feigenblattes.

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