Wulff fordert Allianz der Religionen


Bundespräsident Christian Wulff (M) und der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, posieren am Sonntag im Rahmen des von der Gemeinschaft Sant'Egidio veranstalteten Friedenstreffens in München (Oberbayern) mit Vertretern verschiedener Religionen. Foto: dpa/Andreas Gebert

Der Auftakt des Münchner Friedenstreffens stand im Zeichen des zehnten Jahrestages der Anschläge vom 11. September. Bundespräsident Christian Wulff ruft zu einer „Allianz der Kulturen und der Religionen“ auf.

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Vertreter von Politik und Kirchen riefen am Sonntag dazu auf, sich weiter für den Frieden einzusetzen. Bundespräsident Christian Wulff forderte eine „Allianz der Kulturen und der Religionen“. „9/11“ sei der Auftrag, „sich tapfer und mit langem Atem für Frieden, Gerechtigkeit, Begegnung und Versöhnung einzusetzen, sagte der Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx. Das Friedenstreffen der katholischen Gemeinschaft Sant‘ Egidio steht unter dem Motto „Zusammen leben – unsere Bestimmung. Religionen und Kulturen im Dialog“.

Wulff und Marx fordern Frieden als Antwort auf Terror

Bundespräsident Wulff sagte, die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA seien ein „Angriff auf unsere gemeinsamen Werte“ gewesen. „Wir müssen diese Werte bewahren, verteidigen, schützen – gerade auch im Kampf gegen den Terrorismus“, mahnte Wulff. Dabei komme auch den Religionen eine große Aufgabe zu. „Religion gibt keine Lizenz zum Töten“, unterstrich das Staatsoberhaupt.

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1 Comment

  1. Der Aufruf unseres obersten Grüßonkels, sich zu einer Allianz der Kulturen und Religionen zusammen zu schließen, ist gleichbedeutend mit einem Aufruf, sich mit der kriminellen Mafia zu vereinigen. Ich werde den Teufel tun, mich mit Kinderschändern und Volksverdummern an einen Tisch zu setzen !

    Hat denn unser Staatsoberhaupt keinen Geschichtsunterricht genossen ? Diese Frage richtet sich insbesondere an die sich christlich nennenden Politiker. Würden diese Leute nämlich den Begriff „christliche Leitkultur“ mal grundsätzlich hinterfragen, kämen sie zu einem erschreckenden Ergebnis. Da bliebe dann sehr viel von im Namen des Christentums begangenen Verbrechen und absolut rein gar nichts von Kultur übrig.

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