Merkel: Glauben ist für den Frieden wichtig


Blumen für die Kanzlerin: Angela Merkel nach ihrer Rede beim Friedenstreffen in München (Bild: Erzbischöfliches Ordinariat München)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedeutung der Religion bei der Überwindung von Hürden für die Freiheit gewürdigt. So seien etwa die kirchlichen Lehren eine wichtige Voraussetzung für die gemeinsamen Werte Europas, so Merkel beim Münchner Friedenstreffen.

Münchner Kirchenradio.de

„Die Basis für ein ein Gemeinschaftsgefühl bildet im vorpolitischen Raum und darin spielen die Kirchen eine zentrale Rolle“, sagte die Kanzlerin in einem Vortrag. Auf ihre Offenheit für andere und auf ihren Anspruch für Nächstenliebe könne Politik aufbauen, ohne eine solchen Zusammenhalt selbst verordnen zu können. Das internationale Friedenstreffen überwinde Grenzen und fördere ein solches Zusammengehörigkeitsgefühl auch unter den Religionen, dadurch sei es auch „inspirierend“ für die Staatengemeinschaft. „Wer was glaubt, ist wieder mehr von öffentlichem Interesse, weil die Menschen spüren, wir brauchen die Kraft des Glaubens, um die Fragen unserer Zeit zu bewältigen“, sagte Merkel.

6 Comments

  1. Auch durch die stete Wiederholung der Thesen von der „christlichen Leitkultur“ ändert sich nichts an der Tatsache, dass sich diese Religionskultur als denkbar untaugliches Vorbild bei der „Überwindung von Hürden für die Freiheit“ erwiesen hat. Religion – und damit die christliche Leitkultur – steht letzten Endes doch seit vielen Jahrhunderten für die Unterdrückung des freien Denkens schlechthin. Frau Merkel müßte dringend mal ihre Kenntnisse im Fach „Historie“ überprüfen und erneuern.

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  2. Das gilt aber nur, wenn ALLE ausnahmslos das Selbe glauben. Und in der Tat, das tun ja noch nicht mal Katholiban und Iss’lahm. Der Volksglaube des Menschen auf der Straße treibt den Theolügen die Zornesröte ins Gesicht. Wer von den Katholiban hat denn den Kateschissmuss zu Hause UND hat ihn gelesen UND … hat ihn verinnerlicht?

    Es gilt für den Frieden dasselbe, wie mit den Taliban:

    – wir werden Alle Iss’lahmies => Frieden
    – wir sterben Alle => Frieden
    – die Taliban sterben => Frieden

    Ich weiss, welche Option ich bevorzuge.
    Und so ist das bei allen Religionen, außer bei Diskordianern, Pastafarianern, Anhänger der Russel’schen Teekanne und noch so ähnliche Kleingruppen.

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  3. „wir brauchen die Kraft des Glaubens, um die Fragen unserer Zeit zu bewältigen..“

    klaro, wenn die politk versagt, dann gib dem volk opium 😉

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  4. Die selbe Person sagte gestern unter dem Titel „Die Wissenschaft im Blick“, beim Besuch der Forschungsstationen im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin: „Unser Schatz sind die Menschen“! Welch unverfrorene Heuchelei.

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