Wie die NATO die Scharia nach Libyen bombt


Libyer lauschen in Tripolis der Rede des Vorsitzenden des Übergangsrates Mustafa Abdul Dschalil

Die Rebellen wollen in Libyen einen Rechtsstaat aufbauen, die islamische Rechtsprechung Scharia soll dabei die Grundlage bilden. Ziel sei ein „moderater Islam“, heißt es.

WELT ONLINE

Der libysche Übergangsrat will einen Rechtsstaat errichten. Das versprach der Vorsitzende des libyschen Übergangsrates, Mustafa Abdul Dschalil, bei seiner ersten öffentlichen Rede vor tausenden von Anhängern in Tripolis.

Ziel sei es, einen Rechtsstaat, einen Sozialstaat, einen Staat aufzubauen, in dem die islamische Rechtsprechung Scharia die wichtigste Quelle der Gesetzgebung sei.

„Wir werden keine extremistische Ideologie von rechts oder links zulassen“, sagte Dschalil nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN. Er forderte Einigkeit und sprach sich gegen Hass und Neid aus. Außerdem dürften die Menschen das Gesetz nicht in die eigene Hand nehmen.

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14 Comments

  1. @ Manfred
    Alle deine Analogien sind schrecklich pessimistisch und nur auf das unausweichliche Ende ausgelegt.
    Dann wird natürlich klar, dass du dich in deinen Wahn flüchtest und auf ein besseres Leben nach dem Tod (oder überhaupt eins) hoffst.
    Der Atheist akzeptiert den Tod, aber richtet sein Leben nicht nach diesem Moment aus. Wenn du dir bewusst wirst, dass du nur ein Leben hast, wirst du es auch nutzen, um zu leben und nicht um zu warten, bis es vorbei ist.
    Deshalb ist in meinen Augen die christliche Lehre extrem lebensfeindlich, schon alleine die Ansicht wir würden inb Sünde zur Welt kommen und müssten uns erstmal von dieser „befreien“.
    P.S.
    Ich kann mir Freiheit nehmen, ohne deine Freiheit zu beschränken, dazwischen gibt es genügend Platz!

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  2. @Michael

    Du schreibst: „Wie krank muss man sein, das Leben als Krankheit und nicht als Glück, als einmalige Gelegenheit, etwas einzigartiges, zu begreifen?“

    Auch du scheinst opiumresistent zu sein! Du kannst von mir aus das Leben nennen wie du willst; Wenn dir das mit dem „Das Leben ist eine Krankheit die tödlich verläuft“ nicht gefällt, dann kannst du viele andere beliebige Analogien finden: „Das Leben ist ein sinkendes Schiff“, „Abstürzendes Flugzeug“, „ein Fall von der Klippe“…

    Was das alles ausdrückt ist folgendes: Das all dein Gerede von Selbstbetrug und Selbsttäuschung in der Religion überhaupt nicht in Relation zur Vergänglichkeit und somit Nichtigkeit des menschlichen Lebens steht! Wenn Gott nicht existiert, wenn mit dem Tod tatsächlich alles aus ist; wie lächerlich musst du dir vorkommen auf einem sinkenden Schiff die Leute darauf hinzuweisen ihr serviertes Essen vollständig aufzuessen? Oder in einem abstürzenden Flugzeug auf den Alkoholkonsum zu achten, damit die „Religioten“ von ihrer Religion bloß nicht „trunken werden“? Doch meistens, wie bei einem Fall von der Klippe, erreicht man den Boden, man schlägt schon vorher auf einem Felsvorsprung auf!

    Darum frag ich nochmal? Sind es nicht eher die neidvollen Augen eines opiumresistenten Atheisten die dem vom Opium beflügelten „Religioten“ hinterherschauen? Für den Religiösen hat alles einen Sinn, alles ist geordnet und strukturiert. Jeder Segen im Leben ist „Benedicite Deum“, jedes Leid, „Theodizee“.

    Doch du sagst, Religionen würden die Freiheit beschneiden. Das Problem ist nur, dass es außer der politischen Partei „DIE FREIHEIT“ keine Freiheit gibt!

    Wo meine Freiheit anfängt, hört deine Freiheit auf! Wo deine Freiheit anfängt, hört meine Freiheit auf!

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  3. Schmerzmittel […] Chefarzt […] Opium […] Krebskrankheit

    Was mir immer öfter auffällt: Religiöse ziehen sich irgendwelche Analogien aus den Haaren herbei und erklären damit ihren Glauben.

    Zum Bild nur ein paar Sachen: Wie krank muss man sein, das Leben als Krankheit und nicht als Glück, als einmalige Gelegenheit, etwas einzigartiges, zu begreifen? Hier kommt ein sehr negatives Menschenbild rüber…
    Außerdem gab es – weder in diesem „Bildnis“ noch sonstwo – eine Erwiderung darauf, dass Religion die Freiheit beschneidet, sowohl die der Religiösen als auch von unschuldigen dritten…

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  4. @Argus

    Argus, das Problem ist dieses: Der Mensch wird an jeden erdenklichen Blödsinn glauben als an den Atheismus! Atheismus ist keine Alternative weil es völlig leer und sinnfrei ist! Religionen kompensieren die Grundangst bzw. das Grundproblem des Menschen, nämlich den Tod! Ja ich würde sogar Karl Marx zustimmen und sagen: „Religion ist Opium für das Volk“.

    Jemand sagte mal: „Das Leben ist eine Krankheit die tödlich verläuft“

    Jetzt stell dir die folgende Situation vor: Du liegst deine Lebensjahre mit einer 100% tödlichen Krebskrankheit auf einem Krankenbett und neben dir, auf einem anderen Bett, ein „Religiot“, vollgepumpt mit Opium! Und jetzt liegst du daneben und regst dich auf wie es sein kann, dass andere Menschen dieses „Schmerzmittel“ (Opium) bekommen! Und du regst dich auf wie der Chefarzt, selbst ein Krebskranker, dieses Opium an andere Menschen verteilen kann. Du liegst da, und verweigerst dich dieses Opium injiziert zu bekommen und schreist da rum von irgendwelchen Geisteshaltungen, von Selbstbetrug etc.

    Gewinnt diese Situation nicht an einer unglaublichen Lächerlichkeit wenn man sich das so vor Augen hält?

    Wenn ihr doch alle an dieser Krebskrankheit sterben werdet, ist es nicht egal wer welches Opium injiziert bekommt?

    Oder ist es vielleicht anders: Bist du auf die anderen neidisch weil du opiumresistent bist und mit Schmerzen krepieren musst?

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  5. @ Manfred

    Es ist richtig, dass das Nachdenken über die selbstbetrügerische Religion harte Arbeit ist. So hart und so schwer, dass sich viele Leute diese Mühe ersparen. Diese Leute bezeichnet man gemeinhin als Christen.

    Der Unterschied zwischen Christen und Atheisten besteht darin, dass die Christen ihr Wissen aus dem Glauben beziehen. Atheisten hingegen bezweifeln den Glauben, weil er auf Nichtwissen beruht.

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  6. @ Manfred

    Du hast rein gar nichts verstanden. Den Selbstbetrug als große Leistung zu definieren, ist eine ziemlich ärmliche Geisteshaltung. Aber was soll’s. Michael hat dir die richtige Antwort ja bereits erteilt.

    Im übrigen ist das diabolische am Selbstbetrug, dass es die Berufs-Religioten sind, die ihre dummgläubigen Schäfchen bewußt hinters Licht führen. Wer so dämlich ist, sich auf diese Weise vereinnahmen zu lassen, verdient es nicht, als selbständig denkendes Wesen bezeichnet zu werden. Ein solcher Mensch ist und bleibt eben eine willenlose Marionette, die sich beliebig manipulieren läßt. Ein willenloser Religiot eben und sonst nichts.

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  7. Warum ist denn Selbstbetrug von dir so negativ, ja fast diabolisch durchsetzt? Ja sollen die Pfaffen, Priester, Imame und Rabbiner sich doch selbstbetrügen! Und?

    Kein „Und?“ – der springende . ist doch, dass Pfaffen, Priester, Imame und Rabbiner eben nicht Selbstbetrug begehen, sondern noch immer Unschuldige mitgezogen haben, die unter Ausgrenzung, Verfolgung und Unterdrückung leiden mussten. Dein „Selbstbetrug? who cares????“ ist Hohn und Spott für die Opfer dieses „Selbstbetruges“.

    Oder anders formuliert: Über den Selbstbetrug würde sich niemand aufregen, wenn er in den eigenen vier Wänden geschehen und im zwischenmenschlichen Umgang keine Rolle spielen würde.

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  8. @Argus7

    Du schreibst:

    „Atheisten sind nämlich dazu gezwungen, die Kraft zur Bewältigung ihrer Alltags- und Lebensproblme aus der eigenen mentalen Kraft und Stärke zu generieren. Für viele Leute offenbar ein zu beschwerlicher Weg, weshalb sie sich – wenn auch unter großen Zweifeln -dem religiösen Selbstbetrug verschreiben.“

    Ja, sieht wirklich nach einer harten Arbeit aus – Respekt!

    Und wenn man sich die religiösen Leute so anschaut: die Arbeiten nicht, sitzen in allen Ämtern und Kanzleien, tragen goldene Ringlein an ihren Finger und prächtige Gewänder an ihren Leibern und schwafeln ständig von Gott, nicht wahr?

    Naja solang es denen gut geht… sollen sie doch, oder? Selbstbetrug? Ja, und? Solang es den subjektiven Zweck erfüllt…

    Warum ist denn Selbstbetrug von dir so negativ, ja fast diabolisch durchsetzt? Ja sollen die Pfaffen, Priester, Imame und Rabbiner sich doch selbstbetrügen! Und?

    Du hast ja geschrieben was für einen schweren Job du als Atheist hast; du quälst dich da mit deinem „Handicap“ als Atheist durchs Leben, und die Gottesnarren haben für alles eine Pille namens „GOTT“

    Eeeeehm Argus, dir ist klar dass ihr mit oder ohne „Pille“ dieselbe Erde bzw. Grabstätte teilen werdet, oder?

    Selbstbetrug?

    who cares????

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  9. @ Manfred

    Selbstverständlich bin ich Atheist ! Du etwa nicht ? Falls nicht, empfehle ich dir dringend, dich mal mit der Frage zu befassen, wie denn der Glaube an einen Schöpfergott überhaupt begründet wurde. Die Erklärung ist ziemlich simpel: Die ersten Menschen konnten sich nicht erklären, wie Blitze und Donner entstehen. Sie ersetzten das fehlende Wissen durch eine fantasievolle Erklärung, indem sie diese Naturerscheinungen dem Wirken von Göttern zuschrieben. Nachprüfbare Beweise für ein göttliches Wirken gab es aber nicht. Mit zunehmendem Wissen entwickelte sich dann aus Naturreligionen ein monotheistischer Glaube. Zweifel an einen Gott wurde aber schon sehr bald von den jeweils Herrschenden als unerwünscht deklariert und bekämpft. Es hatte sich nämlich herausgestellt, dass sich dieser Glaube bestens dazu eignet, Macht über das Denken und die Köpfe der Gläubigen auszuüben. An diesem Verhalten hat sich bis heute rein gar nichts verändert, lediglich die Zahl der Ungläubigen verzeichnet mehr und mehr Zulauf, weil zum Denken befähigte Menschen eben nicht jeden religiösen Hokuspokus für bare Münze nehmen.

    Nostalgische Glaubenstraditionen abzulegen fällt aber selbst im Grunde genommen aufgeklärten Menschen äußerst schwer, weil sie im Gottglauben Lebenshilfe zu finden glauben. Im Grunde genommen ist das zwar nichts anderes als ein frommer Selbstbetrug, den man aber nicht wahrhaben will. Das Handicap des Atheismus besteht eben darin, dass er für diesen selbstbetrügerischen Glauben keine billige Alternative anzubieten hat. Atheisten sind nämlich dazu gezwungen, die Kraft zur Bewältigung ihrer Alltags- und Lebensproblme aus der eigenen mentalen Kraft und Stärke zu generieren. Für viele Leute offenbar ein zu beschwerlicher Weg, weshalb sie sich – wenn auch unter großen Zweifeln -dem religiösen Selbstbetrug verschreiben. Fremdhilfe durch einen imaginären Gott lehnen Atheisten konsequenterweise daher als unwirksames Placebo ab

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  10. Dann stell ich die Frage öffentlich und anders: Ist die Religion eine Erfindung des Menschen, oder von Gott gemacht?

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  11. Keineswegs selten in der Geschichte der Menschheit, dass nach einer Revolution eine Diktatur lediglich durch eine neue Diktatur ersetzt wird. Auch in Lybien ist derzeit offenbar ein Aufbauprozeß im Gange, bei dem der Teufel durch den Beelzebub ersetzt werden soll. Stellt sich die Frage, was am islamischen Rechtssystem der Scharia denn demokratisch sein soll ? Ich erkenne in diesem archaischen System auch nicht den Hauch einer demokratischen Struktur. In weiten Teilen steht die Scharia letzten Endes ja im Gegensatz zu den Menschenrechten, wie sie von der UNO vertreten werden. Insbesondere die Frauen werden durch die Scharia rechtlich stark benachteiligt.

    Hat der Westen wieder mal den falschen Leuten zur Macht verholfen ? Es wäre dies nicht das erste Mal.

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