Warum gibt es Männer?


Illustration aus Lewis Carrolls "Alice im Wunderland". Die Rote Königin erklärt Alice: In meiner Welt musst so schnell wie möglich rennen, um am selben Fleck zu bleiben. Quelle: Public Domain

Warum gibt es eigentlich Männer? Diese Frage stammt nicht aus einem radikalfeministischen Seminar, sondern beschäftigt vor allem Evolutionsbiologen. Rein biologisch betrachtet wäre die geschlechtslose Fortpflanzung asexueller Lebewesen deutlich effizienter.

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Diese könnten sich schlicht selbst befruchten, wie es in der Natur auch durchaus vorkommt – und sich so den mühseligen Prozess des Partnersuchens sowie das Werben um das andere Geschlecht ersparen. Dennoch hat sich die aufwendige geschlechtlichte Fortpflanzung in der Tierwelt auf breiter Front durchgesetzt.

Eine Theorie der Evolutionsbiologen für die Existenz der Geschlechter: Die durch sexuelle Fortpflanzung verursachte genetische Variation bewahrt den Nachwuchs vor der Schädigung durch Parasiten. Je stärker das Erbgut der Wirte variiert, desto schwerer haben es Parasiten, sich einzurichten.

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