Der Hassprediger von Köln und die Besessenen


Der Kölner Kardinal Joachim Meisner vergleicht die Kritiker der Papst-Rede im Bundestag mit „Besessenen“. Foto: dapd

. Mit Besessenen hat Kardinal Meisner die Kritiker der Papst-Rede im Bundestag verglichen. Dutzende Abgeordnete von SPD, Grünen und Linken hatten angekündigt, die Ansprache von Benedikt XVI. zu boykottieren.

DERWESTEN

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner vergleicht die Kritiker der Papst-Rede im Bundestag mit „Besessenen“. Im Kölner Domradio kritisierte Meisner am Freitag den geplanten Boykott der Ansprache von Benedikt XVI. im Bundestag durch Abgeordnete.

„Mich erinnert das manchmal daran, wenn Jesus gekommen ist und Besessene waren da. Da fingen die Geister, die die Menschen in Besitz genommen haben, an zu schreien: Was haben wir mit Dir zu schaffen! Und dann hat Jesus die Geister ausgetrieben.“ Die jüngsten Reaktionen erinnerten ihn an eine „rational nicht nachvollziehbare Anti-Papst-Besessenheit“, betonte der Kardinal.

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47 Comments

  1. @ Ahoj: Gibs auf… Der Mann ist völlig resistent gegen jede Form von Argumentation, und dreht sich mit seinen Zirkeleien im Kreis. DAS nenne ich mal ein selbstreferentielles System! Hehe..,

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  2. @ Manfred

    Du schreibst: „Einigen wir uns darauf den Atheismus als die größte Bedrohung der Welt anzusehen und es vollständig auszurotten! Handdrauf!“
    Du hast ein seltsames Verständnis des Wortes „Einigung“. Eine Einigung ist etwas, womit alle einverstanden sind (ich dachte, das sei klar).
    Im Übrigen sprach ich von einer Einigung bezüglich der Regeln, die für eine Gesellschaft gelten sollen (z.B. Gesetze). Wir können uns darauf einigen, dass Menschen für bestimmte Taten bestraft werden sollen, ohne entscheiden zu müssen ob die Taten „objektiv“ richtig oder falsch sind. Ich sprach nicht von einer Einigung bezüglich der Frage ob es Gott gibt.

    Ich stelle fest, dass Dein Ton zunehmend schärfer wird. Ich war bisher immer sachlich, habe auf Polemik und Diffamierungen verzichtet. Schade.

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  3. @ Manfred
    Ich habe mal geschaut was aus meinem ersten Kommentar geworden ist. Da stelle ich fest, dass es neben Meisner noch einen Größenwahnsinnigen gibt. Dein Geschwurbel im Laufe diese Threads ist ja gar nicht auszuhalten. Ich empfehle Dir Dein Geschwurbel nochmal langsam zu lesen, insbesonders Deine in GROSSBUCHSTABEN vermerkten geistigen Ejakulate und dann stell Dir einfach vor, dass es in diesem Universum keinen Platz für eine Hölle gibt. Dannnnnnnnn….. gibt es auch kein Paradies.
    Dann gibt es auch keine Wahrheit, sondern nur Natur pur. Keine Geister, keine Feen, keine Engel und natürlich auch keinen GOTT wie Du dieses Hirngespinst zu nennen pflegst. Und wenn Du über diesen Graben gesprungen bist ohne die Hose zu sch……., dann bist Du in der Realität angekommen.
    Willkommen in der Natur bei Freunden.

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  4. @Ahoj

    Du schreibst:

    „Wie ich schon mehrfach dargelegt habe, versuche ich gar nichts zu beweisen. Du aber schon. Deshalb geht die Frage an Dich zurück.“

    Dann halt deinen Mund wenn du nichts WAHRES bzw. BEWEISWERTIGES zu sagen hast! Da enthält ja das Rauschen meines Wasserhahnes in der Toilette mehr SINN und WAHRHAFTIGKEIT!

    „Nö, brauchen wir nicht! Es genügt, wenn wir uns auf IRGENDWELCHE SPIELREGELN EINIGEN! Die müssen nicht „objektiv fundamental“ sein!“

    Och, so einfach ist das! Einigen wir uns darauf den Atheismus als die größte Bedrohung der Welt anzusehen und es vollständig auszurotten! Handdrauf! Und wer hat jetzt RECHT, ich oder du? Du siehst, ohne eine OBJEKTIVE WAHRHEIT reden wir ABSURDES Zeug! Eine Einigung zwischen mir und dir wird es NIE geben!

    „Das ist ein Widerspruch!“

    Einen Widerspruch kann man nur auf der Bases einer WAHRHEIT erkennen, ohne eine OBJEKTIVE WAHRHEIT (GOTT) kannst du nichts WAHRES aussagen! Somit ist dein Satz: „Das ist ein Widerspruch“ nicht WAHR!

    „Außer Dir spricht hier auch niemand von einer WAHRHEIT.“

    Wie gesagt, ohne eine WAHRHEIT ist das ABSURDUM! Und ich habe genug mir ABSURDES Zeug von dir anzuhören!

    „Das können wir selbst festlegen (bzw. uns darauf einigen).“

    Einigen wir uns darauf das du ein nichtiges atheistisches Tier bist, ok? Wenn ich die Erkenntnis habe, das es KEINE WAHRHEIt gibt und du somit NICHTS WAHRES sagen kannst, werde ich mich NIE mit dir einigen, weil jedes deiner Wörter ABSURD ist!

    „Ja, genau. Ist das was Schlimmes?“

    Hahah, ist das was Schlimmes? NATÜRLICH NICHT, wie kann den im RELATIVISMUS etwas schlimm sein? Her mit der Inquisition, Hexenverbrennung, Steinigung und Enthauptung! Her mit dem Holocaust, Genozid und Massenmord!
    Im RELATIVISMUS hat das nichts SCHLIMMES bzw. BÖSES an sich! Soll die römisch-katholische Kirche sich doch an Knaben vergehen, ist das denn was SCHLIMMES? Warum machst du dann dein Maul auf?

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  5. @Manfred

    1. Du schreibst: „Was versuchst du mir zu BEWEISEN wo es doch keine BEWEISE gibt?“. Wie ich schon mehrfach dargelegt habe, versuche ich gar nichts zu beweisen. Du aber schon. Deshalb geht die Frage an Dich zurück.

    2. Du schreibst: „Um also hier SONNVOLL eine Diskussion führen zu können, brauchen wir OBJEKTIVE MASSTÄBE bzw. OBJEKTIVE FUNDAMENTALE SPIELREGELN!“
    Nö, brauchen wir nicht! Es genügt, wenn wir uns auf IRGENDWELCHE SPIELREGELN EINIGEN! Die müssen nicht „objektiv fundamental“ sein!

    3. Du schreibst: „Denn als Menschen, als etwas unendlich Kleines, ja fast nicht-existierendes im Universum, sind wir auf eine OBJEKTIVE WAHRHEIT angewiesen!“
    Nö, siehe Punkt 2.

    4. Du schreibst: „So ist es, GOTT beweist sich aus der Nichtbeweisbarkeit. Es gibt IHN, PUNKT“
    Das ist ein Widerspruch!

    5. Du schreibst: „Ein Mensch kann aber in seiner unendlichen Wenigkeit von keiner WAHRHEIT sprechen…“
    Außer Dir spricht hier auch niemand von einer WAHRHEIT.

    6. Du schreibst: „Doch wenn es keine höhere VERORDNUNG gibt, was ist dann Sinn oder Unsinn?“
    Das können wir selbst festlegen (bzw. uns darauf einigen).

    7. Du schreibst: „Ohne eine VERORDNUNG des SINNES ist RELATIVISMUS und SUBJEKTIVISMUS!“
    Ja, genau. Ist das was Schlimmes?

    8. Du schreibst: „Wenn du als atheistischer Humanist sagst, Homosexualität ist NORMAL, ich aber als kommunistischer Atheist entgegne: Homosexualität ist UNNORMAL, wer hat dann RECHT? Denn um zu wissen was NORMAL ist, müssen wir erst einmal wissen was NORMALITÄT ist.“
    Ich habe das Wort NORMAL nie benutzt und werde es auch nicht benutzen, weil es inhaltsleer ist (wie Du richtig festgestellt hast).
    Zur Homosexualität habe ich mich bislang gar nicht geäußert. Ich kann nur feststellen: ES GIBT Homosexualität, sowohl bei Menschen als auch bei anderen Lebewesen. Aber das ist ein anderes Thema.

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  6. @Ahoj

    Warum schreibst du mir? Was gibt es im Absurdum zu bereden? Was versuchst du mir zu BEWEISEN wo es doch keine BEWEISE gibt?

    „Wenn das stimmt, dann könnte auch Dein Gott Illusion sein, oder? Du stellst fest, dass nichts beweisbar ist, versuchst aber seit Tagen, die Existenz Gottes zu beweisen. Ist das nicht ein Widerspruch?“

    GOTT kann nicht NICHT-EXISTIEREN, weil es für die NICHT-EXISTENZ GOTTES wiederum eine OBJEKTIVE WAHRHEIT (GOTT) geben müsste die die NICHTEXISTENZ GOTTES beweist! Aber ein BEWEIS muss auf etwas WAHREM basieren, sonst ist es kein BEWEIS! Etwas WAHRES kann es aber ohne eine OBJEKTIVE WAHRHEIT nicht geben! Um also hier SONNVOLL eine Diskussion führen zu können, brauchen wir OBJEKTIVE MASSTÄBE bzw. OBJEKTIVE FUNDAMENTALE SPIELREGELN!

    Denn als Menschen, als etwas unendlich Kleines, ja fast nicht-existierendes im Universum, sind wir auf eine OBJEKTIVE WAHRHEIT angewiesen!

    „Du benutzt die Nichtbeweisbarkeit als Beweis!“

    So ist es, GOTT beweist sich aus der Nichtbeweisbarkeit. Es gibt IHN, PUNKT

    Es kann GOTT also nicht nichtgeben! Selbst das Absurdum kann es nicht geben! Denn um von einer Existenz des Absurdums sprechen zu können, brauchen wir wiederum eine WAHRE Aussage über die Existenz des ABSURDUM!
    Ein Mensch kann aber in seiner unendlichen Wenigkeit von keiner WAHRHEIT sprechen, sondern ist durch eine VERORDNUNG der Wahrheit angewiesen! Fehlt die VERORDNUNG DER WAHRHEIT oder wird sie verworfen, können wir nichts WAHRES sagen!

    „Ich verstehe nicht, wieso mit der Existenz Gottes dieser Sinn dann plötzlich vorhanden sein sollte.“

    Nur durch eine höhere VERORDNUNG kann es einen SINN geben! Doch wenn es keine höhere VERORDNUNG gibt, was ist dann Sinn oder Unsinn? Ohne eine VERORDNUNG des SINNES ist RELATIVISMUS und SUBJEKTIVISMUS!

    Wenn du als atheistischer Humanist sagst, Homosexualität ist NORMAL, ich aber als kommunistischer Atheist entgegne: Homosexualität ist UNNORMAL, wer hat dann RECHT? Denn um zu wissen was NORMAL ist, müssen wir erst einmal wissen was NORMALITÄT ist.

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  7. @Manfret ehemals Manfred

    Jetzt kommen wir der Sache langsam näher.
    Du schreibst: „Nein, selbst dass es eine Mathematik gibt, ist nicht beweisbar! Das Mathematik funktioniert ist nicht beweisbar! Nichts! Ich kann mir nicht einmal deiner Existenz sicher sein! Und da redest du von irgendwelchen technischen Geräten, das ist alles Illusion, nicht existent!“
    Wenn das stimmt, dann könnte auch Dein Gott Illusion sein, oder? Du stellst fest, dass nichts beweisbar ist, versuchst aber seit Tagen, die Existenz Gottes zu beweisen. Ist das nicht ein Widerspruch? Du benutzt die Nichtbeweisbarkeit als Beweis!
    Du schreibst weiter: „Der metaphysische Solipsismus besagt, dass nichts außerhalb meines Verstandes existiert! Kein anderes Bewusstsein als mein eigenes! Du bist nicht existent!“
    Dass der metaphysische Solipsismus richtig ist, lässt sich natürlich auch nicht beweisen. Wenn der Solipsismus richtig ist, dann diskutierst Du gerade nicht mit mir, sondern mit Dir selbst.
    Außerdem schreibst Du: „Du siehst, im IRRSINN, kannst du unmöglich RECHT haben! Du kannst unmöglich ein WAHRES Wort sagen! Ich kann und darf dir nicht zuhören! Verstehst du? Aber was willst du als Atheist VERSTEHEN? Was gibt es im ABSURDUM zu VERSTEHEN? Wo weder SINN noch UNSINN ist?“
    Ich verstehe nicht, wieso mit der Existenz Gottes dieser Sinn dann plötzlich vorhanden sein sollte.

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  8. @Ahoj

    Nein, selbst dass es eine Mathematik gibt, ist nicht beweisbar! Das Mathematik funktioniert ist nicht beweisbar! Nichts! Ich kann mir nicht einmal deiner Existenz sicher sein! Und da redest du von irgendwelchen technischen Geräten, das ist alles Illusion, nicht existent!

    Der metaphysische Solipsismus besagt, dass nichts außerhalb meines Verstandes existiert! Kein anderes Bewusstsein als mein eigenes! Du bist nicht existent!

    Der methodische Solipsismus besagt, dass die Bedeutung von Konzepten und Begriffen einzig und allein von meiner Subjektivität abhängt!

    Der ethische Solipsismus besagt sogar, dass ich nur meine eigenen Vorteile bzw. Präferenzen erfüllen sollte, und alles andere überhaupt nicht zu betrachten brauche!

    Du siehst, im IRRSINN, kannst du unmöglich RECHT haben! Du kannst unmöglich ein WAHRES Wort sagen! Ich kann und darf dir nicht zuhören! Verstehst du? Aber was willst du als Atheist VERSTEHEN? Was gibt es im ABSURDUM zu VERSTEHEN? Wo weder SINN noch UNSINN ist?

    @ichbinbright

    Du schreibst:
    „Du glaubst an Möglichkeit 1. Woher willst du eigentlich wissen, dass nicht die Möglichkeit 2 zutrifft?“

    Wie soll ich im Absurdum mir dir kommunizieren? Wenn Möglichkeit 2 zutrifft: ES IST DAS ABSURDUM, warum richtest du im ABSURDUM dann ein Wort an mich? Soll ich etwa in deiner Aussage das ABSURDE erkennen? Aber wie kann Möglichkeit 2 zutreffen? Wenn Möglichkeit 2 zutrifft, so muss diese WAHR sein! Aber wie soll Möglichkeit 2 WAHR sein wenn es keine WAHRHEIT (GOTT) gibt? Damit also die 2. Möglichkeit in der Aussage „Es gibt keinen GOTT“ WAHR sein kann, bedarf es einer UNIVERSELLEN WAHRHEIT (GOTT). Das heißt, es gibt überhaupt keine Möglichkeit 2! Sie löst sich in dieser absurden Paradoxie von selbst auf!

    Weiter schreibst du:

    „Du hast überhaupt keine Belege dafür, dass Möglichkeit 1 zutrifft. Du WÜNSCHST dir nur, dass Möglichkeit 1 zutrifft, weil du das Leben mit Variante 2 ganz schrecklich finden würdest. Das ist ein gewaltiger Unterschied.“

    Du als Atheist hast überhaupt kein RECHT bzw. keine BASIS von BELEGEN zu sprechen! Ein BELEG ist einem BEWEIS gleich, und ein BEWEIS setzt wiederum eine OBJEKTIVE WAHRHEIT (GOTT) voraus! Wie gesagt, damit Möglichkeit 2. legitim sein kann, bedarf es einer OBJEKTIVEN LEGITIMITÄT (GOTT).

    @joeskopfsalat

    Du schreibst:

    „Was genau macht dich so gewiß, dass ausgerechnet der christliche Gott dabei herauskommen würde? Odin und Shiva könnten auch rech interessante Argumente für sich haben.“

    Hahahah „christlicher Gott“ ? Wer ist das?
    Über die Frage, welche Religion die WAHRE ist, können nur die Menschen streiten, die von einer OBJEKTIVEN WAHRHEIT (GOTT) ausgehen! Schuster, bleib bei deinen Leisten

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  9. Wenn ich mir dieser Tage die Aussage von vielen Gläubigen in den Kommentaren ansehe wird mir Angst und Bang. Wo ist sie die von allen immer wieder beschworene Toleranz. Als die Verbrechen an den von Ihnen betreuten Kinderlein bekannt wurden und Ross und Reiter, Kinderschänder und Vertuscher bekannt wurden, also nachdem kein Druck auf die Opfer mehr half da war ihr Geschrei von intoleranter Verfolgung des Christentums groß.
    Jetzt wurden frei gewählte Abgeordnete des Bundestages ,die nur Ihrem Gewissen verantwotlich sind , die also ein Verfassungsorgan sind, auf Grund ihrer Entscheidung an der Papst – Predigt nicht teilzunehmen öffentlich von hohen Würdenträgern der Katholischen Kirche beschimpft. Ich dagegen finde es toll das es mindetens ein paar aufrechte Demokraten gibt die die Trennung von Staat und Kirche ernst nehmen. Für alle Anderen die dem Stellvertreter die Türen zum Parlament geöffnet haben :
    Da nimmt der Politiker den Bischof am Arm halt Du Sie Dumm ICh HALT SIE ARM!!!

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  10. Ok, ok… Ich versuche das mal auf Mannis Niveau runterzuplotten.
    Gesetzt, dass diese konfuse Behauptung „Gott=Wahrheit=irgendwie Beweis“ zustimmen WÜRDE…

    Was genau macht dich so gewiß, dass ausgerechnet der christliche Gott dabei herauskommen würde? Odin und Shiva könnten auch rech interessante Argumente für sich haben.

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  11. @Manfred
    Nach deiner Meinung gibt es nur zwei Möglichkeiten:
    1) Es gibt Gott und alles ist wunderbar
    2) Es gibt keinen Gott und alles ist absurd

    Ich finde diese Argumentation völlig abwegig aber egal. Unterstellen wir mal, dass es
    nur diese beiden Möglichkeiten gibt.

    Du glaubst an Möglichkeit 1. Woher willst du eigentlich wissen, dass nicht die Möglichkeit 2 zutrifft?
    Dann wäre eben alles absurd, das Leben wäre sinnlos und wir könnten den Blog hier zumachen, weil man
    überhaupt nicht diskutieren kann.

    Du hast überhaupt keine Belege dafür, dass Möglichkeit 1 zutrifft. Du WÜNSCHST dir nur, dass Möglichkeit 1 zutrifft, weil du das Leben mit Variante 2 ganz schrecklich finden würdest. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

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  12. @Manfred

    Du schreibst: „Wie die Wirklichkeit aber TATSÄCHLICH ist, kannst du nicht BEWEISEN! Weder mit Physik noch mit Mathematik!“
    Das ist doch genau das, was ich sage! Beweise sind nur INNERHALB der Mathematik möglich, aber nicht mehr, sobald wir uns auf REALE Objekte beziehen. Dein Beispiel 1+1=2 ist unpassend, da die 2 ja gerade so definiert ist. Definitionen können nicht bewiesen werden. Aber z.B. der Satz des Pythagoras (bei einem rechtwinkligen Dreieck ist die Summe der Kathetenquadrate gleich dem Hypotenusenquadrat), lässt sich beweisen, aber nur deshalb, weil wir nicht über REALE Dreiecke sprechen, sondern nur von der mathematischen Idee namens „Dreieck“. In der Realität gibt es keine Dreiecke (keine wirklich geraden Linien, keine exakt rechten Winkel), es gibt nur gute oder schlechte Annäherungen an Dreiecke. Die Mathematik trifft NIEMALS Aussagen über REALE Objekte, sondern nur über selbstgeschaffene, abstrakte Gedankenkonstrukte. Und nur aus diesem Grund lässt sich in der Mathematik eine Aussage beweisen.
    Was die Realität angeht, hast Du doch völlig recht. Da lässt sich nichts beweisen (und das habe ich auch nie behauptet). Dennoch können wir auch über die Realität Aussagen treffen.
    Die ganzen technischen Geräte, die mit physikalischen Gleichungen konstruiert wurden, funktionieren wider erwarten ziemlich gut (Satellitennavigation, CD-Laufwerk, Verbrennungsmotor, Photovoltaikanlage, Digitalkamera, etc.). Wenn die Theorien, nach denen diese Geräte entworfen wurden falsch wären, würden sie nicht funktionieren. Aber sie funktionieren, was ein Indiz dafür ist, dass die Theorien nicht völlig falsch sind. Auch wenn wir nicht beweisen können, dass die UNIVERSELL gültig sind (d.h. auch jenseits ihres Anwendungsbereichs), so sind sie doch offensichtlich IN IHREM ANWENDUNGSBEREICH gültig.

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  13. @Ahoj

    Du schreibst:
    „Wie ich schon sagte, gibt es (außerhalb der Mathematik) keine Beweise und dass man trotzdem Aussagen treffen kann, habe ich dargelegt. Damit ist alles gesagt.“

    Nein damit ist nicht alles gesagt! Auch in der Mathematik kann man nichts beweisen! Selbst die Gleichung 1+1=2 nicht!

    Wenn du jemals den Vortrag „Erinnerungen eines Psychonauten“ von Albert Hofmann, dem Entdecker des LSD gehört hast, wirst du feststellen, dass mit biochemischen Veränderungen im Gehirn sich für das Subjekt auch die Längeneinheiten, Größen, Farben und Formen verändern! Ja die Wirklichkeit wird eine andere! Wenn du jetzt ein Apfel plus ein Apfel zusammenzählst, und auf das Ergebnis 2 kommst; oder mit einem Lineal die Breite eines DIN-A4 Blattes abmisst, wirst du als Ergebnis nur die Reflexion deines momentanen Hirnzustandes erhalten! So wirst du dann auch unter Einnahme einer psychotropen Substanz wiederum das Ergebnis deines momentanen, halluzinogenen Hirnzustandes erhalten! Deine biochemischen Prozesse im Gehirn formen ein Bild der Wirklichkeit! Wie die Wirklichkeit aber TATSÄCHLICH ist, kannst du nicht BEWEISEN! Weder mit Physik noch mit Mathematik!

    Um also eine RICHTIGE bzw. WAHRE Aussage machen zu können, ist der Mensch auf ein WESEN (GOTT) angewiesen, dass die WIRKLICHKEIT WIRKLICH kennt! Ein Wesen das unseren Wahrnehmungshorizont bei weitem übersteigt!

    Andersfalls, wenn du dies verwirfst, bleibt nur das atheistische ABSURDUM! Ohne eine UNIVERSELLE WAHRHEIT (GOTT), ist nichts BEWEISBAR, nichts macht einen SINN, weil es keinen SINN gibt!

    Wie gesagt, im ABSURDUM kann ich mit dir keine SINNVOLLE Diskussion führen!

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  14. @Manfred

    Du behauptest, ich wolle irgendwas beweisen, aber das ist nicht wahr (siehe mein letzter Absatz). Wie ich schon sagte, gibt es (außerhalb der Mathematik) keine Beweise und dass man trotzdem Aussagen treffen kann, habe ich dargelegt. Damit ist alles gesagt.

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  15. @Ahoj

    Dein ganzes Schreiben ist in zwei Worten widerlegt: ALLES ILLUSION

    Beweis mir das Gegenteil! Nur pass auf, um mir etwas zu BEWEISEN, brauchst du eine WAHRHEIT (GOTT) auf dem ein BEWEIS baut! Sonst kann ein BEWEIS niemals etwas BEWEISEN!

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  16. @ichbinbright

    Ja dies entlarvt ja deine Lächerlichkeit als Atheist! Ihr Klopf hier große Sprüche über GOTT und RELIGIONEN; doch ohne eine WAHRHEIT (GOTT) ist nur das ABSURDUM; Im ABSURDUM gibts nichts zu bereden!

    Du bist lächerlich! Du verwirfst eine WAHRHEIT (GOTT), meinst aber dennoch ohne eine WAHRHEIT (GOTT) etwas SINNVOLLES bzw. WAHRES sagen zu können! Klopfst hier Reden über Humanismus und Menschenrechte und die so bösen Religionen?

    Für wen hältst du dich? Auch dein Wort „Zirkelschluss“ hat keine Gültigkeit! So etwas gibt es im ABSURDUM nicht! Es gibt weder Zirkel noch Schlüsse!

    Ich habe nie behauptet damit GOTT bewiesen zu haben! Auf diese „Erkenntnisse“ sind Atheisten wie Nietzsche drauf gekommen!

    Nur religiöse Menschen können eine sinnvolle Diskussion führen, da sie von einer FUNDAMENTALLEN UND UNIVERSELLEN WAHRHEIT (GOTT) ausgehen! Sie haben ein Fundament für jede ihre Aussage und Argumentation! Sie können mit ihrem rationalen Verstand prüfen welche die WAHRE Religion ist, ob Judentum, Christentum, Islam oder eine andere, da sie von einer OBJEKTIVEN RATIONALITÄT ausgehen; sie können darüber streiten, Debatten führen, in ihren Heiligen Schriften suchen und forschen! Ja wenn es sein muss sogar mit dem Schwert für eine WAHRHEIT kämpfen!

    Ein Atheist entbehrt sich aber selbst jedes Existenzrechtes! Er verwirft eine OJEKTIVE WAHRHEIT (GOTT), meint aber dennoch eine WAHRE Kritik gegen den GOTTSGLAUBEN äußern zu können!

    Es gibt nur 2 Möglichkeiten:

    1. Es gibt einen Gott = Dann können wir auch eine Diskussion mit einem WAHRHEITSGEHALT führen!
    2. Es gibt keinen Gott = Wir können keine einzige WAHRE Aussage machen!

    „Ja sogar die These, es gebe keine WAHRHEIT (GOTT), setzt eine WAHRHEIT (GOTT) zumindest für die These voraus!“
    (US-amerikanischer Philosoph Richard Rorty)

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  17. @Manfred

    Dass man nichts beweisen kann (außer in der Mathematk), heißt nicht, dass man überhaupt keine Aussagen treffen kann. Aus Beobachtungen kann man Theorien entwickeln, z.B. die spezielle Relativitätstheorie. Die kann natürlich falsch sein, deshalb versucht man diese Theorie (bzw. die ihr zugrundeliegenden Hypothesen) zu widerlegen (das nennt man „Testen von Hypothesen“) und solange das nicht gelingt, betrachtet man die Theorie als „richtig“, aber nicht „richtig“ nicht im absoluten Sinn, sondern „richtig“ im Sinne von „wir haben nichts besseres“.
    Die Satellitennavigation z.B. funktioniert nur, weil die Koordinaten des Empfängers und der Empfangszeitpunkt mit Gleichungen aus der speziellen Relativitätstheorie berechnet werden. Das heißt, die spezielle Relativitätstheorie ist richtig, zumindest in dem Genauigkeitsbereich, der für das Funktionieren der Satellitennavigation erforderlich ist. Eine Theorie ist immer nur „richtig“ in dem Genauigkeitsbereich, in dem sie getestet wurde. Ob sie darüber hinaus auch noch richtig ist (also „absolut richtig“ ist), können wir natürlich nicht wissen. Wir können nur die Genauigkeit unserer Hypothesen-Tests immer weiter erhöhen. Sollten sich dann irgendwann Abweichungen ergeben, so muss eine neue, bessere Theorie her. Das heißt aber noch nicht automatisch, dass die alte Theorie „falsch“ ist (immerhin hat sie ja lange Zeit richtige Ergebnisse geliefert). Die alte Theorie ist dann vielmehr ein Spezialfall bzw. eine Näherung einer neuen, übergeordneten Theorie.
    Ein Beispiel ist die Newtonsche Mechanik, die nicht „falsch“ ist, sondern die sich einerseits als Näherung der speziellen Relativitätstheorie für kleine Geschwindigkeiten herausgestellt hat, andererseits als Näherung der Quantenmechanik für große Abstände. Es geht also weniger um „richtig“ und „falsch“, als vielmehr um „geeignet“ oder „ungeeignet“.
    Dein (guter) Einwand das, wenn nichts beweisbar ist, die Richigkeit meiner Ausführungen ebenfalls nicht beweisbar ist, ist richtig. Ich kann nicht beweisen, dass die beschriebene Vorgehensweise die einzig Richtige ist, aber sie hat sich im Laufe der Geschichte bewährt und als die einzig praktikable herausgestellt, denn sie liefert ja Vorhersagen, die auch tatsächlich eintreffen. Die wissenschaftliche Methode ist die einzige uns bekannte Methode, die uns überhaupt irgendwelche belastbaren Aussagen über die Welt erlaubt. Und dass sie das kann, hat sie gezeigt.

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  18. @Manfred
    Merkst du gar nicht, dass du hier mit einem Zirkelschluss argumentierst? Du setzt voraus, dass ohne Gott von vorneherein alles absurd wäre und man überhaupt nicht diskutieren könne. Dein Argument für Gott ist also, dass er die Voraussetzung für jegliche Debatte bildet. Es muss Gott geben, weil du ihn voraussetzt, und du setzt ihn voraus, weil es ihn ja offenkundig gibt. Das ist nicht gerade logisch.

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  19. @Ahoj

    Warum werden wir dann hier noch über Gott, Religion, Schuld oder Unschuld? Ohne einen BEWEIS, ohne eine OBJEKTIVE WAHRHEIT (GOTT), brauchen wir nicht weiter zu diskutieren! Im ABSURDUM gibt es nichts zu bereden! Weil nichts WAHR ist……………………………………………………………………………………..

    Im ABSURDUM kann ich in deiner Aussage nichts WAHRES erkennen………………………………………………….

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  20. @ Manfred

    Beweise gibt es nur in der Mathematik, weil die Mathematik aus von uns geschaffenen Objekten mit von uns definierten Eigenschaften besteht. Wenn eine Aussage zu allen natürlichen Zahlen gemacht wird, dann können wir diese Aussage beweisen (oder widerlegen), weil wir die natürlichen Zahlen selbst konstruiert haben, d.h. wir haben sie „im Griff“. Sobald wir über reale Dinge sprechen (Materie, Strahlung, etc.), können wir NICHTS MEHR BEWEISEN! Die Aussage „Alle Schwäne sind weiß“ kann nicht bewiesen werden. Selbst wenn ich 1000 weiße Schwäne finde, ist das kein Beweis (es könnte sich noch irgendwo ein nicht-weißer Schwan verstecken; wir haben nicht aller Schwäne „im Griff“). Aber ein nicht-weißer Schwan genügt, um die Aussage zu widerlegen. Genauso ist das mit wissenschaftlichen Theorien wie z.B. der speziellen Relativitätstheorie, oder der Evolutionstheorie. Ihre Richtigkeit KANN NICHT BEWIESEN WERDEN. Das hat auch nie jemand behauptet. Du greifst Positionen an, die niemand vertritt.

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  21. @ichbinbright

    Tut mir leid, ohne eine objektive WAHRHEIT kann ich an deinem Schreiben nichts WAHRES erkennen!

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  22. @Manfred
    Deine Argumentation ist doch völlig unlogisch. Du glaubst nicht deswegen an Gott, weil es ihn gibt, sondern es muss ihn geben, weil du ihn offenbar für dein Leben dringend brauchst und deswegen an ihn glauben willst.

    Ich könnte zum Beispiel sagen: „Oh Mann, ohne 10 Millionen Mark hat mein Leben keinen Sinn mehr.“ Also glaube ich ganz fest daran, dass ich morgen 10 Millionen Mark im Lotto gewinne. Auch wenn ich noch so sehr davon überzeugt bin, dass ich ohne die 10 Millionen Mark kein erfülltes Leben führen kann, bleibt das trotzdem irrealer Schwachsinn, genau wie dein Glaube an Gott.

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  23. Ok… Manni TRÄGT seine Unterhose auf dem Kopf. Es wimmelt in seinem Machwerk nur so von kreationistischen Fehlschlüssen und Verallgemeinerungen. Ich geb ihm aber ganz bestimmt keine Nachilfe!

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  24. @Skepsis

    Du schreibst:

    „Wenn du aber schon Student bist, dann hör’, bitte, bitte, auf, billigste rhetorische Spielchen zu treiben (wie z.B. meinen Beitrag auf eine Sentenz zusammen zu fassen, die man noch nicht mal bei oberflächlichstem Lesen des selben daraus ziehen kann). Du hast Atheisten im Analogieschluss mit ‘niederen Tieren’ gleich gesetzt und generalisierst in eine Art und Weise, die jedem Populisten die Schamesröte in’s Gesicht treiben würde. Kleines Beispiel gefällig?“

    Ich habe ja begründet, warum ihr euch wie „niedere Tiere“ verhält! Weil ihr die menschliche Fähigkeit zum transzendenten Denken verkümmern läßt! Auch verstehe ich deine „atheistische Aufregung“ nicht; wie kann man sich in einer nihilistischen Welt, im völligen Relativismus über Irgendetwas aufregen?

    „Außerdem solltest Du, erst recht als Student, auf deine ‘Argumentation’skette achten: Du bist also von zu Hause aus religiös vollkommen unbeleckt aufgewachsen (weil ja Sowjetunion und so). Aber dein Großvater war lutherischer Pfarrer (Urgroßvater übrigens auch)? Ah ja…..“

    Genauso ist es; meine Eltern haben sich mit Religion in keiner Weise identifiziert. Durch meine Großmutter haben ich von meinem Uhrgroßvater erfahren; auch habe ich später viele religiöse selbstverfasste Briefe von ihm geerbt.

    „Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Erfinder dieser Ideologien auch alle Schweinefleisch gegessen haben. Haben die Essensvorschriften im Judentum oder im Islam doch ihre Berechtigung?“

    Der Verbot vom Schweinefleischverzehr im Mosaischen Gesetz hat einen transzendenten Charakter, der einem „Shaygetz“ wie dir verborgen bleibt!

    Nun möchte ich aber BEWEISEN, dass all dein Schreiben, weil es allein schon aus dem Mund eines Atheisten kommt, keine Gültigkeit haben kann!

    Gibt es einen Gott?

    Ja, jetzt könnte ich dir die Ohren vollquatschen und sagen: je es muss einen Gott geben, denn alles was uns umgibt, sei es der Computer vor dem ich sitze, der MP3 Player dessen Kopfhörer ich gerade in den Ohren habe, alles das ist eine Schöpfung bzw. eine „Konstruktion“ des Menschen. D.h. um vor diesem Notebook hier sitzen zu können, oder den MP3 Player zu hören, bedarf es einer INFORMATION und somit Intelligenz. Denn ohne Intelligenz könnten diese Dinge nicht existieren. So können wir das Ganze auch auf die großen, noch komplexeren Dinge übertragen, wie die anatomische Komplexität der Lebewesen, oder auch auf das Universum, und sagen: Das alles funktioniert in Gesetzen bzw. Programmen und Prozessen, wie z.B. die Mitose (Zellkernteilung) und diese Dinge, kausal gedacht, brauchen einen geistigen Urheber. Denn alles ist INFORMATION, und INFORMATION braucht INTELLIGENZ.

    Jetzt kommst du und sagst: Das ist zu typisch „menschlich“ gedacht; in unserer menschlichen „Wirklichkeit“ brauchen wir für alles einen Grund, wir haben die Automatische Mustererkennung und interpretieren Alles in kausalen Zusammenhängen, und so schlussfolgern wir fälschlicherweise oder notwendigerweise, dass die großen, noch undefinierteren Dinge, auch eine INTELLIGENZ bzw. einen GEISTIGEN URHEBER (GOTT) brauchen….

    Jut…

    UND HIER BEGINNT DAS PROBLEM!!!

    Das typisch menschliche denken sagt eben, KOMPLEXITÄT braucht INFORMATION und INFORMATION braucht INTELLIGENZ! D.h, ein kleiner Stein am Wegesrand beweist die Existenz eines Gottes!

    Das gefällt den Atheisten aber nicht! Wer braucht denn einen Über-Vater der einem sagt was man zu tun hat und wie man leben soll. Viel zu einfach……!

    Doch wenn nicht diese Einfachheit, was dann?

    Sicherlich könntest du mir jetzt viele komplexe, quantenphysische Theorien um die Ohren schmeißen, warum die Dinge nicht einfach so „menschlich“ sind… Oder man „wisse“ es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht!

    Wenn nicht der kleine Stein am Wegesrand die Existenz GOTTes beweist, was sonst?

    OHNE die EXISTENZ eines GOTTES stecken wir in einer großen Bredouille!

    Wenn es GOTT nicht gibt, dann kann es so etwas wie WAHRHEIT, auf dem ein BEWEIS baut, nicht geben, und ein Argument niemals etwas BEWEISEN!

    Der US-amerikanische Philosoph Richard Rorty sagte:
    „Ein höheres Forschungsziel namens WAHRHEIT gäbe es nur dann, wenn es so etwas wie eine letzte Rechtfertigung gäbe; eine Rechtfertigung von GOTT“

    Ja sogar die These, es gebe keine WAHRHEIT, setzt WAHRHEIT zumindest für die These voraus!

    Sonst landen wir im Absurdum!

    Denn wenn wir uns die gigantische, unendliche Größe des Universums vorstellen, nehmen wir Menschen nicht einmal eine Milbengröße an, nein, wir existieren gar nicht! Und da meint der Mensch, ohne GOTT, ohne einer OBJEKTIVEN und INTELLIGENTEN WAHRHEIT, eine WAHRE Aussage machen zu können? Oder von BEWEISEN sprechen zu dürfen?

    Nein, ohne GOTT, ist nichts BEWEISBAR! OHNE GOTT herrscht das ABSURDUM – NIHILISMUS – NICHTIGKEIT – völlige RELATIVITÄT und SUBJEKTIVITÄT

    Ohne GOTT, ist die einfache Gleichung 1+1=2 nicht beweisbar, die Gravitation ist nicht beweisbar, nichts in der Wissenschaft ist ohne die Existenz GOTTES beweisbar. GARNICHTS. Denn Ein Beweis setzt eine Wahrheit voraus! Wahrheit hat aber einen Charakter von Absolutheit. Gibt es keinen GOTT, so gibt es auch keine WAHRHEIT, ERKENNTNIS oder Ähnliches. Ja selbst die These, es gebe keine Wahrheit (GOTT), setzt wiederum eine Wahrheit (GOTT) zumindest für die These voraus.

    Jetzt mögen aber einige Atheisten entgegnen und meinen, ja ja, diese subjektiven und relativen Deutungen beziehen sich aber nur auf moralische und ethische Fragen, nicht aber auf die erkenntnistheoretischen, so würden wir ja ganz genau „wissen“ das 1 Apfel + 1 Apfel = 2 Äpfel sind, oder?

    Nein, auch das ist überhaupt nicht sicher! Um zu „wissen“ das 1+1=2 sind, muss man erst einmal „wissen“ was die Realität bzw. die „Wirklichkeit“ ist. Denn was wissen wir schon? Was sagt uns die Neurowissenschaft? Sinneseindrücke werden verwandelt in Nervenimpulse und diese Sinnesimpulse erreichen das Gehirn und das Gehirn setzt dann irdenetwas zusammen; rekonstruiert also die Nervenimpulse und formt dann ein Bild der sogenannten „Wirklichkeit“. Wir können alles in Zweifel ziehen, wir können selbst in Zweifel ziehen, dass da überhaupt außerhalb unseres Verstandes etwas ist.

    Dieses Gedankengut finden wir z.B. in der Philosophie, im „Radikalen Konstruktivismus“; aber auch Religionen ist diese Vorstellung nicht fremd, so glauben z.B. die jüdisch orthodoxen Chassidim, dass die Welt und die Dinge in dieser Welt, nur die Manifestation eines Traumes seien und GOTT sich als „roter Faden“ in Form der Torah und der Heiligen Schrift in diesem Traum zu erkennen gibt. Auch der nicht unbekannte weißrussisch-jüdische Arzt und Kabbalist Dr. Michael Laitman vertritt diese Weltanschauung.

    So „wissen“ wir überhaupt nicht, dass 1+1=2 sind, wir Menschen haben uns nur darauf geeinigt. Wir nehmen die Welt nur mit unseren 5 Sinnen wahr. Die moderne Wissenschaft deutet uns aber an, dass Dinge existieren, die unseren 5 Sinnen verborgen sind bzw. außerhalb unserer Sinne existieren. So können Schlangen z.B. Infrarot wahrnehmen, was der Mensch nicht kann, oder Elefanten können sehr tiefe Frequenzen wahrnehmen, die aber unserer menschlichen Wahrnehmung völlig verborgen bleiben. So ist ein Apfel + ein Apfel nur die Manifestation des „Etwas“ in unserem „Traum“. Ob diese Äpfel auch außerhalb unseres Verstandes existieren? BEWEISEN können wir es nicht! Doch wenn alles nur ein Traum ist, so besteht weiterhin die Frage nach GOTT. Denn dort muss ein Schöpfer des Raumes existieren, in welchen der Traum erscheinen kann.

    Sei ehrlich zu dir selbst! BEWEISEN kann man GOTT einem törichten Herzen nicht!

    Selbst wenn GOTT dir heute Nacht in deinem Zimmer erscheint, und dir ins Gesicht schlägt, wird es für dein törichtes Herz (Verstand), immer noch kein BEWEIS sein, dann muss halt die Nachbars Pilzsuppe vom Mittag her hallten, die höchstwahrscheinlich halluzinogene Pilze beinhaltet hatte… Nicht wahr?

    Wenn es keinen GOTT gibt, wenn der Mensch nur ein Abfallprodukt der Evolution ist, ist alles völlig bedeutungslos! Wenn es keinen UNIVERSELLEN SINN gibt, wofür dann zur Schule gehen? Lesen und Schreiben lernen? Erfahrungen sammeln? Familie gründen? Wofür??? Alles was ich mir anhäufe an Wissen, Erfahrungen und materiellen Gütern, das alles werde ich verlieren! Alles existiert nur in meinem Kopf! Wenn ich sterbe, werde ich nie gelebt haben! Ich habe nie existiert! Und an dieser Tatsache entlarvt sich der ATHEISMUS als IDIOTISMUS! Allen Dingen denen ich hier auf der Erde nachjage und anstrebe stehen überhaupt nicht in Relation zu der kürze und Bedeutungslosigkeit des menschlichen Lebens!

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  25. Wenn sich Bescheuerte anmaßen, die Papstkritiker als Bessesene zu diffamieren, dann sollte sich ein Berufs-Religiot wie der Meisner nicht beklagen, wenn man seinen Vorgesetzten als einen mit einem spirituellen Wahn behafteten Dummschätzer apostrophiert, der seinen spirituellen Senf getrost überall verbreiten kann, wo es ihm beliebt, nur nicht im Deutschen Bundestag.

    Was sind diese berufsmäßigen Kinderschänder doch für ein selten dämliches, heuchlerisches und arrogantes Saupack !?

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  26. @Skepsis

    bitte habe etwas Geduld mit mir, Ich werde auf dein Schreiben zur meiner Antwort noch ausführlich antworten!

    Bitte um Rücksicht, weil ich aus Zeitgründen und meinem Platz in der oppositionellen Minorität, hauptsächlich nur mit einer Person eine Diskussion führen kann…

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  27. Ich muss doch noch eine Gegendarstellung schreiben, da die Passage aus dem Römerbrief tatsächlich aus dem Zusammenhang gerissen war.
    Vollständig:
    „5 Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was sollen wir sagen: Ist (der) Gott dann nicht ungerecht, wenn er das Zorn[gericht] verhängt? Ich rede nach Menschenart. 6 Mitnichten! Wie könnte (der) Gott sonst die Welt richten? 7 Wenn sich aber die Wahrhaftigkeit (des) Gottes durch meine Lüge als übergroß erwiesen hat zu seiner Verherrlichung, was werde ich dann noch wie ein Sünder gerichtet? 8 Und [gilt] etwa, wie wir verlästert werden und gewisse Leute von uns behaupten, wir sagten: „Lasst uns das Böse tun, damit [dadurch] das Gute komme!“? Das Gerichtsurteil über sie ist rechtens.“

    Paulus meint demnach, dass Vers 5 eindeutig negativ zu bewerten ist.
    Allerdings muss man konstatieren, dass die Realität anders aussieht. Hier weiss ich nicht recht was schwerer wiegt: Das vermeintliche machiavellistische Zugeständnis, dass der Zweck die Mittel heiligt, oder der klare Verstoß gegen dessen Ächtung. Da stellt der Cloyne-Report nur die Spitze des Eisberges dar.

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  28. @Manfred
    Du präsentierst hier doch das einfältigste religiöse Argument: „Ich glaube daran, weil sonst das Leben ganz schrecklich und sinnlos wäre.“ Selbst wenn das Argument richtig wäre (was nicht der Fall ist, das stimmt nämlich nicht!), aber unterstellen wir mal, man bräuchte den Glauben an Gott, um dem Leben einen Sinn zu geben, dann sagt das doch überhaupt nichts über den WAHRHEITSGEHALT dieses Glaubens aus. Man kann nur sagen, dass dir dieser Glaube hilft, aber das heißt doch noch lange nicht, dass dieser Glaube der Realität entspricht.

    Ein vergleichbares Beispiel: Wenn ich an eine gute Fee glaube, um mit meinem Leben klarzukommen, dann heißt das doch nicht automatisch, dass es diese gute Fee wirklich gibt.

    Ganz simpel gesprochen: Eine Annahme oder Vorstellung ist nicht deswegen wahr, weil sie für einen Menschen hilfreich oder sogar unverzichtbar ist.

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  29. @ Manfred:

    Im Grunde kann ich mir die Mühe sparen hier noch einen Kommentar anzufügen. Alles wesentliche
    ist bereits gesagt worden, und bei dir scheint es ohnehin nicht anzukommen. Erstaunlich.
    Viertes Semester sagst du? Hast du wenigstens die Zwischenprüfung geschafft? Wäre besser für dich,
    denn dein recht „selbstsicheres“ Auftreten scheint ja auf wirklich staunenswerten Kenntnissen zu basieren.
    Auch wenn manche dieses Selbstbild als Hybris bezeichnen würden… da bin ich doch glatt mal gespannt
    was deine Dozenten zu den Thesen meinen würden, die du hier vertrittst.

    Vier Sprachen. Fließend. Möchtest du jetzt ein Fleißkärtchen, oder was? Ich selbst spreche nur drei, und habe
    etwas passive Kompetenz in Latein. Und nun? Sagt das irgendetwas relevantes für diese Diskussion? Ich glaube nicht.

    „Alles klar; Und jetzt liefere mir bitte einen Beweis für die universelle Gültigkeit der Menschenrechte! Ich habe noch nie was von den Ausgrabungen gehört, wo die Menschenrechte auf den Kontinentalplatten graviert gefunden worden sind!“

    Viel Dümmeres habe ich in diesem Blog noch nicht vernommen. Eine Erwiderung möchte ich mir bis auf eine Bemerkung ersparen:
    Du wirst genau so wenig die Worte „Made by JAHWE“ in Flammenschrift auf irgendeinem Stein finden.

    „Sei unbesorgt, als Russlanddeutscher habe ich Dostojewskij gelesen! Das Buch „Schuld und Sühne“ (преступление и наказание) sogar in zwei Sprachen!“

    Gelesen und offenbar nicht verstanden, was der Text hergibt. Lies das Buch noch einmal, und zwar mit besonderem Augenmerk auf die Begründung des Richters für sein Urteil über R.

    „Raskolnikov ist ein typischer Atheist der davon ausgeht, dass manche Menschen von Geburt aus dazu bestimmt seien, bzw. würden die Legitimität besitzen zum Gunsten des Guten bzw. des Allgemeinwohls Verbrechen zu begehen.“

    Das ist eine ziemliche Unverschämtheit. Selbstverständlich würde ein Theist niemals die Wahrheit so frisieren, dass ein Verbrechen gerechtfertigt werden könne.;-)
    „Wenn aber die Wahrheit Gottes sich durch meine Unwahrheit als noch größer erweist und so Gott verherrlicht wird, warum werde ich dann als Sünder gerichtet?“ Paulus in Römer 3,7

    „Deinen verkommenen Atheistengeist rich ich 10 Meter gegen den Wind! Wenn hier jemand sich solche Äußerungen erlauben darf, dann bin ich das! Hast du das verstanden? “

    Trägst du deine Unterhose auf dem Kopf während du das schreibst?

    „Nicht der Kommunismus ist dafür verantwortlich! Sondern die Grundidee „ES GIBT KEINEN GOTT – RELIGION IST WAS SCHLECHTES““

    Du ziehst hier völlig unzulässige Schlüsse. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen, da bereits geschrieben wurde warum.

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  30. Manfreds Argumentationsweise habe ich in meinem ersten Post als unappetitlich bezeichnet – zugegeben, eine emotionale Bewertung. Nach seinen weiteren Einlassungen erscheint mir diese Wertung aber bestätigt: das Gefühl der Unappetitlichkeit beruhte auf dem erst unterschwelligen, aber dann ganz deutlichen Fanatismus dieses Herrn.
    Daß seine Familie gelitten hat in der Sowjetunion ist bedauerlich. Darüber gibt es keine Diskussionen. Diese Familie so zu behandeln, war eine eindeutige Verletzung der Menschenrechte. Aber ausgerechnet die Menschenrechte marginalisiert Manfred mit seinen verstiegenen Vorstellungen von Religion. Sie interessieren ihn schlichtweg nicht. Für ihn ist das Wichtigste die Religion und sein Gott – damit gleicht er den Stalinisten, die eben ihren Gott verehrten.
    Durch Religion schwer geschädigte Menschen können sich als Gegner ihrer Religion und ihrer Religionshalluzinationen ebenfalls nur eine Anti-Religion vorstellen. Das scheint eine traurige psychologische Tatsache zu sein. Gott – Satan; Christ – Antichrist; Gläubiger – Atheist!
    Dabei nützt es gar nichts, wenn jene Stalinisten in der Sowjetunion, wie sie Manfred beschreibt, Antichristen oder Atheisten waren – wobei für ihn Atheismus ja eine Art Teufelsglaube ist. Dadurch ist nicht die Schändlichkeit ihres Tun erklärt. Was Manfreds Großvater geschah war, ein widerlicher Akt gegen die Menschlichkeit. Solange man mit Gott (Stalin. Hitler etc.)alle Verbrechen begründen kann, solange werden sie auch nicht enden. Erst die Erklärung der Menschenrechte durchbricht die Absurdität solcher Konstrukte. Natürlich können sie die Verbrechen nicht zwangsläufig verhindern. Wer aber im Namen des Menschseins für die Gleichberechtigung und die Unversehrheit der Menschen eintritt, der kann sich nicht so leicht in Herrschaftskonstrukte wie Religion und/oder Stalinismus/Faschismus etc. verstricken!
    Der Fanatismus, mit dem Manfred hier seine Thesen verbreitet entstammt einserseits seiner verständlichen Wut über seine Familiengeschichte, andererseits seiner von der Religion geförderten Verblendung.
    Wer sich in der Gedankenwelt „Ohne Gott gibt es das Gute nicht“ bewegt, der ist blind gegenüber der Tatsache, daß dazu auch „Ohne Gott gibt es das Böse nicht“ gehört.
    Nicht durch Gott kommt „das Gute in die Welt“, sondern nur durch die Menschlichkeit!!! – Das extremste Beispiel: im Namen von „höheren Ideologien/Idealen“ bedrohten wir uns lange Zeit mit der Selbstauslöschung durch den Atomkrieg. Es brauchte gar keine ethische Begründung, diese Hochrüstung für Aberwitz zu halten. Logik und Vernunft und der menschliche Überlebenswille zeigten uns, daß wir uns damit letztendlich selbst vernichten. Genauso ist es mit der Zerstörung der Umwelt, durch die wir uns letztendlich selbst zerstören. Dazu braucht es keine Religion um das zu kapieren. Das ist nämlich nicht böse, sondern nur dumm!
    Leider sind diejenigen, die das kapieren in der Minderzahl. Die andern agitieren dagegen mit nicht-rationalen Argumenten, letztendlich religiös. Wenn wir uns doch durch einen ATomkrieg umbringen oder durch die Umweltzerstörung schleichend, dann stecken dahinter Gottesglaube und Herrschaftsdenken, nicht menschlicher Verstand!
    Es ist gefährlich ihn an den Schwellen der Kirchen abzugeben und so zu einem Faatiker wie Manfred zu werden.

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  31. @Manfred
    Besser hättest du dich nicht outen können. Theologie und Judaistik zu studieren muß ja solche vernichtenden Folgen auf die Gehirnzellen nach sich ziehen. Zu deinem Trost, unter deinen Fachkollegen befindest du dich mit Sicherheit in bester Gesellschaft.

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  32. Ach, ich werde alt:

    Alles klar; Und jetzt liefere mir bitte einen Beweis für die universelle Gültigkeit der Menschenrechte! Ich habe noch nie was von den Ausgrabungen gehört, wo die Menschenrechte auf den Kontinentalplatten graviert gefunden worden sind!

    Die beiden Tafeln (ach ne, sorry, eine wurde ja zerbrochen) mit den 10 Geboten stehen bei dir in der Garage, oder? Sind die noch in der Bundeslade oder ist die woanders?
    Gruß

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  33. @Manfred:
    Mein lieber Herr Student,

    so, Du sprichst 4 Sprachen? Kompliment, bei mir sind’s nur 2,5 (die 0,5 ist ein Dialekt, der aber immerhin in einem EU-Land Amtssprache ist). Ich habe Dostojewski auch nur auf deutsch gelesen. Insofern hast du mir in puncto Sprachen einiges voraus. Anerkenne ich neidlos.
    Wenn du aber schon Student bist, dann hör‘, bitte, bitte, auf, billigste rhetorische Spielchen zu treiben (wie z.B. meinen Beitrag auf eine Sentenz zusammen zu fassen, die man noch nicht mal bei oberflächlichstem Lesen des selben daraus ziehen kann). Du hast Atheisten im Analogieschluss mit ’niederen Tieren‘ gleich gesetzt und generalisierst in eine Art und Weise, die jedem Populisten die Schamesröte in’s Gesicht treiben würde. Kleines Beispiel gefällig?

    Mein Urgroßvater, ein Wolgadeutscher in der Ukraine war ein lutherischer Pfarrer, er wurde von euch Atheisten umgebracht weil er religiöse Schriften nach seinem Amtsausschluss zu Hause noch besessen hatte

    (Hervorhebung von mir)
    Was heisst ‚von euch Atheisten‘? Du behauptest, Student zu sein, und kommst hier mit Generalisierungen, die jedem Klientelpropagisten gut zu Gesicht stünden. Nur als kleine Randbemerkung: Ich wurde 16 Jahre nach Stalins Tod geboren.
    Außerdem solltest Du, erst recht als Student, auf deine ‚Argumentation’skette achten: Du bist also von zu Hause aus religiös vollkommen unbeleckt aufgewachsen (weil ja Sowjetunion und so). Aber dein Großvater war lutherischer Pfarrer (Urgroßvater übrigens auch)? Ah ja…..
    Wie viel Bildung ich genossen habe lass‘ auch mein Problem sein. Auch ich hab‘ schon eine Uni von innen gesehen und weiß sogar, wie ein Diplomzeugnis aussieht. Übrigens: Einer der dümmsten Menschen, die ich persönlich kenne, ist sogar promoviert.
    Du magst studieren, Dinge durchdenken hast du aber nicht gelernt, wie dein Argumentationsstil mehr als deutlich zeigt. Dabei geht’s mir gar nicht darum, ob Du Theist, Deist, Agnostiker, Pastafari oder Atheist bist. Deine durch nichts zu rechtfertigenden Generalisierungen sind einfach nur Bild-Niveau. Siehe einfach nur mal:

    Eure Drecksideologie könnt ihr unter dem Mäntelchen von Kommunismus, Stalinismus, Maoismus, Trotzkismus oder sonst wie tarnen; es ist und bleibt die atheistische Idee „ES GIBT KEINEN GOTT“

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Erfinder dieser Ideologien auch alle Schweinefleisch gegessen haben. Haben die Essensvorschriften im Judentum oder im Islam doch ihre Berechtigung?
    An dir ist jedes gute Wort verloren. Du liest es nämlich nicht, sondern pickst dir nur die paar Worte heraus, die deine Thesen bestätigen. Tu dir selbst einen Gefallen und lies z.B. mal Bertrand Russel (ich weiß aber nicht, ob der aus russisch konnte. Kommunist war Russel übrigens nicht. Ganz im Gegenteil. Ich weiß aber nicht, ob er nicht doch auch Schweinefleisch gegessen hat.)
    Ansonsten kann ich nur Wolfgang zustimmen und schließe daher mit

    Ihre Pseudoargumente sind unappetitlich!

    Gruß

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  34. @Manfred:

    Es hat niemand eine universelle Gültigkeit der Menschenrechte behauptet. Es sind einfach Regeln auf die sich eine Gesellschaft einigen kann. Ob diese Regeln absolut „richtig“ oder „falsch“ sind, können wir nicht entscheiden und müssen wir auch nicht entscheiden. Wir einigen uns schlicht darauf, so wie man sich auf die Regeln des Schachspiels geeinigt hat. Diese Regeln bedürfen keiner transzendenten Legitimation. Sie sind legitim allein aufgrund des (im Idealfall) demokratischen Einigungsprozesses. Ein absoluter Maßstab für „richtig“ und „falsch“ ist damit überflüssig.
    Allerdings ergeben sich viele dieser Regeln fast von selbst. Eine Gesellschaft in der jeder den anderen töten darf, würde nicht funktionieren. Trotz der Vielzahl unterschiedlicher politischer Systeme und religiöser Überzeugungen auf der Welt, sind Mord und Totschlag in jedem Staat der Erde unter Strafe gestellt. In DIESEM Sinne besitzen einige Menschenrechte (in dem Fall: das Recht af Leben) durchaus eine Universalität, die allerdings keinen Absolutheitsanspruch hat, da sie – wie Du schon richtig erkannt hast – nicht bewiesen werden kann.
    Letztendlich sind die heute in Mitteleuropa geltenden Menschenrechte nicht das Produkt einer Ideologie, sondern das Ergebnis eines Lernprozesses aus der Geschichte, ähnlich wie in der Evolution des Lebens, in der sich die am wenigsten destruktiven Entwicklungen durchsetzen.

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  35. @Skepsis

    Ich habe dein Schreiben schon gut verstanden: Menschen sind gleich, Menschen sind gleich, Menschen sind gleich…

    Alles klar; Und jetzt liefere mir bitte einen Beweis für die universelle Gültigkeit der Menschenrechte! Ich habe noch nie was von den Ausgrabungen gehört, wo die Menschenrechte auf den Kontinentalplatten graviert gefunden worden sind!

    Sei unbesorgt, als Russlanddeutscher habe ich Dostojewskij gelesen! Das Buch „Schuld und Sühne“ (преступление и наказание) sogar in zwei Sprachen!

    Raskolnikov ist ein typischer Atheist der davon ausgeht, dass manche Menschen von Geburt aus dazu bestimmt seien, bzw. würden die Legitimität besitzen zum Gunsten des Guten bzw. des Allgemeinwohls Verbrechen zu begehen. Raskolnikov glaubt nicht an Gott, er zweifelt an der traditionellen theokratischen Herrschaft des Zaren! Sein Gedankengut besteht aus einem Mix aus Atheismus, Kommunismus und Anarchismus. Als Raskolnikov später die „Wucherin“ tötet, nimmt er dafür eine große schmerzliche innere Korrespondenz in Kauf! Und die Moral von der Geschicht ist die: Das Raskolnikov, obwohl er diesen schmerzlichen inneren Zwiesplat durchlebt, auch am Ende im Gulag nie seine „Idee“ bzw. seine Ideologie verwirft!

    Ich sag ja, so ein Hirngeschisse kommt heraus, wenn man die Existenz Gottes leugnet!

    Darum sei unbesorgt, ich habe mehr Bildung als du genossen! Ich studiere Theologie und Judaistik im 4. Semester! Und spreche fließend 4. Sprachen!

    Ты понимаешь меня, глупый атеист?

    Du mich farstehen bisschen jetst?

    Somit wirst du auch verstehen, dass ich als Russlanddeutscher unmöglich in einem religiösen Haushalt ausgewachsen sein kann, wegen Sowjet-Kommunismus und so, ne?…. Du mich understanding? Deinen verkommenen Atheistengeist rich ich 10 Meter gegen den Wind! Wenn hier jemand sich solche Äußerungen erlauben darf, dann bin ich das! Hast du das verstanden?

    Eure Drecksideologie könnt ihr unter dem Mäntelchen von Kommunismus, Stalinismus, Maoismus, Trotzkismus oder sonst wie tarnen; es ist und bleibt die atheistische Idee „ES GIBT KEINEN GOTT“. In der Sowjetunion war der Besitzt von religiösen Schriften verboten! Mein Urgroßvater, ein Wolgadeutscher in der Ukraine war ein lutherischer Pfarrer, er wurde von euch Atheisten umgebracht weil er religiöse Schriften nach seinem Amtsausschluss zu Hause noch besessen hatte! Auch meine Urgroßmutter wurde von den Atheisten drangsaliert, weil sie einen Pfarrer als Ehegatten hatte! Wie viel Blut wurde vergossen! Wie viele Pfarrer, Popen und Pastoren wurden umgebracht!!!

    Nicht der Kommunismus ist dafür verantwortlich! Sondern die Grundidee „ES GIBT KEINEN GOTT – RELIGION IST WAS SCHLECHTES“

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,
    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
    Uns aus dem Elend zu erlösen
    können wir nur selber tun!

    Na, dem würdest du doch zustimmen, oder?

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  36. @Karsten

    Ich denke nur pragmatisch! Sei froh dass ich nicht dem Islam angehöre 🙂

    Nein aber ernsthaft; ohne Gott, ohne einer universellen und fundamentalen Wahrheit (Gott), gibt es einfach nicht „Gutes“ oder „Schlechtes“

    Rein mathematisch, ganz objektiv: Am maßlosen Blutvergießen ist nichts „schlechtes“ dran, weil kein „Schlecht“ existiert!

    Über mich sagt das nichts aus! Auf diese Schlussfolgerung sind Atheisten wie Nietzsche, Joseph Stalin und Mao Zedong gekommen!

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  37. @Manfred

    Danke für deine Antwort!

    Also fasse ich zusammen: „Ohne Gott, ist alles erlaubt“ (F. M. Dostijewskij)

    Just letztens las ich in der ‚Zeit‘ eine Statistik, der zur Folge in Deutschland ca 7 Mio Menschen leben, deren Lesefähigkeiten nicht reichen, um längere Sätze zu verstehen. Tut mir ehrlich leid, dass Du offensichtlich dazu gehörst.
    Ich darf mich mal selbst zitieren:

    Ich weiß, dass alle Menschen mir gleich sind. Weil sie Menschen sind, unabhängig von Äußerlichkeiten wie Hautfarbe, ihres Herkommens, ihrer Verzehrgewohnheiten, was auch immer. Daher muss ich ihnen die gleichen Rechte zugestehen, die ich für mich fordere.

    Das war wohl zu kompliziert für dich formuliert. Dabei sind noch nicht mal Fremdwörter drin.
    Es kann natürlich auch daran liegen, dass die diesen Sätzen zu Grunde liegende Überzeugung (Noch mal extra für dich: Alle Menschen sind gleich. Daher haben alle Menschen die selben Rechte. Ein Individuum (oh sorry, ich meinte: ein Einzelner) hat nicht das Recht, Rechte eines anderen zu beschränken oder zu verletzen. Ergo darf er ihn auch nicht töten Das habe ich in meinem Beitrag mit dem Wort ‚Existenzrecht‘ gemeint. Das ist natürlich schon ganz schön kompliziert, das Wort) gegen den Widerstand der Kirchen in Europa Fuß gefasst hat. Die waren strikte Anhänger des Ständestaates (Ancien regime, wir erinnern uns? ‚Jeder Mensch an seinen Platz‘? Landesfürsten als Kirchenvorsteher (in DE noch bis Ende ersten Weltkrieges)?) für dich als Idee noch so neu sind, dass sie dein Fassungsvermögen überschreiten. Tut mir leid, dass ich dich hier mit Gedanken, die erst mehrere Jahrhunderte alt sind, konfrontiert habe. Das muss ein ganz schöner Schock für dich sein.

    Gruß

    PS: Ach ja, der gute Fjodor M. Was für ein Glück, dass er der Welt einen so schönen, kurzen, leicht merkbaren Satz hinterlassen hat, den sogar du verstehen kannst. Kleiner Tip: Er hat zu diesem Thema sogar ein ganzes Buch geschrieben! Das heißt ‚Schuld und Sühne‘. Da gibt’s einen ganz, ganz bösen Fast-Atheisten. Der heißt nur leider ganz doof ausländisch, nämlich Raskolnikow. Kann man sich nicht gut merken. Nennen wir ihn einfach ‚R‘. Der böse, böse R bringt jemanden um, aber er findet seine eigene Maria Magdalena (die hat aber wieder einen gut merkbaren Namen: Sonja. Aber der liebe, liebe Gott muss sie leider zu einer Hure machen), die ihn wieder auf den rechten Pfad zurück führt. Wird dich mit Sicherheit interessieren. Das Buch hat aber ganz viele Seiten. Vielleicht ist es doch nichts für dich.

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  38. @ Manfred
    Du bist ein tolles Beispiel wie Religion einen Menschen pervertieren kann!
    Es bleibt nur für deine Mitmenschen zu hoffen, dass du bis zu deinem Tod den Glauben an Gott nicht verlierst,
    da dir selber ein Menschenleben nichts wert ist. Ohne die Gebote deinen Gottes würde dich also nichts davon abhalten andere Menschen zu töten.
    Manchmal kann der Schaden, den Religion angerichtet hat, leider nicht mehr behoben werden.

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  39. @Skepsis

    Danke für deine Antwort!

    Also fasse ich zusammen: „Ohne Gott, ist alles erlaubt“ (F. M. Dostijewskij)

    Na dann machen die „Religioten“ ja nichts falsch! phuu…

    „Wenn Gott nicht existiert, gibt es nur das freie Spiel der Machtwillen“ (Nietzsche)

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  40. @Manfred:

    Wie kann ein Atheist sagen, dass man nicht töten soll? Warum denn nicht? Sonst???

    Ach ja, was ich eben vergessen habe: Die Sehnsucht nach der ewigen Gerechtigkeit! Wenn es schon keine Gerechtigkeit auf Erden gibt, dann so doch wenigstens im Jenseits! Ich fürchte, ich habe wieder schlechte Nachrichten für Dich: Was passiert mit einem Mörder oder mit einem Kinderschänder, der beichtet bzw bereut (je nach christlichem Gusto)? Na, dämmert’s? Der wird auch auffahren in den Himmel und die Herrlichkeit Gottes schauen dürfen. Schöne Gerechtigkeit…

    Gruß

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  41. Das Problem ist, dass Atheismus keine Alternative zur Religion ist!

    Falsch: Es gibt keine Alternative zum Atheismus

    Dem Menschen zu sagen: „Es gibt keinen Gott und mit dem Tod ist alles aus!“ – Bringt nichts!

    Dann kommt eher Selbstmord in Frage!

    Weder die Frage noch die ‚Zwangsläufigkeit‘ dieser Aussage erschließen sich mir.

    Ich glaube Religiosität ist eher ein Zeugnis für hohe geistige Reife und hohen Intellekt! Nur niedere Tiere sind fähig alle transzendenteren Fragen zu ignorieren und sich mit völliger Vergänglichkeit und Nichtigkeit zufrieden zu geben!
    ….
    Ein niederes, dummes Tier wird sich solche Fragen nie stellen, es ist nicht in der Lage dazu! Es wächst auf, paart sich, zeugt Kinder, stirbt usw. ABER WOFÜR??? Ja dieses „WOFÜR“ kann ich stellen! Dies zeigt meine hohe intellektuelle Leistung! Ich kann mich verweigern eine Frau zu suchen und Kinder zu zeugen! Ich kann mich verweigern meinem „Rudel“ anzugehören, ich kann meine Ideologien beliebig wechseln!

    Diese Aussagen zeichnen ein beredtes Bild deiner intellektuellen Fähigkeiten, denn: Wo ist denn der Lebenssinn eines Religiösen? Das zu machen, was sein Gott/seine Götter von ihm verlangen und fordern. Also nichts anderes als das, was ein Hundebesitzer von seinem Hund oder ein Reiter von seinem Pferd fordert….

    Und wenn mir ein Atheist auf die Frage nach dem Sinn des Leben zu Antwort gibt, dass der Sinn des Lebens daraus bestehe sich fortzupflanzen und dann zu krepieren! So zeigt dass doch eine unglaubliche Primitivität der Atheisten!

    Naja, den Vergleich mit ’niederen Tieren‘ zu Atheisten hast du weiter oben schon (implizit) angestellt, jetzt sind Atheisten auch noch primitiv. Dann lass‘ dir mal gesagt sein: Gerade die Atheisten kommen durch die Beschäftigung mit der Thematik des Religiösen zum Schluss, dass es keine Götter gibt. Wie bist du denn zu deiner Religion gekommen? Wahrscheinlich wie ich zu meiner früheren, bevor ich mich eines besseren bedacht habe: Von klein auf haben dir Eltern, Pfarrer etc die Ammenmärchen erzählt, denen du heute noch anhängst. Oder folgst du etwa einer anderen Religion als deine Eltern?
    Außerdem: Sagt der Begriff ‚Teleologie‘ dir etwas? Falls ja: Dann sollte dir klar sein, dass es zwischen Teleologie und Sinn des Lebens einen Unterschied gibt. Als Theist bist du Teleologe.

    Und diese Primitivität kann ich mir auf einer Hand ausrechnen! Was ist das für ein Sinn sich fortzupflanzen?

    Wo ist denn für dich der Sinn, sich fortzupflanzen? Darin, dass dein Gott es dir befohlen hat (‚Wachst und mehret…‘). Oh ja, dass ist natürlich eine intellektuelle Leistung, die primitive Viehcher und Atheisten nicht aufbringen können….

    Wenn man die unendlichen Weiten des Universum anschaut, diese gigantische, sprengende Dimension des Raumes, dann muss man einfach feststellen, dass wir völlig unbedeutend sind! Nein, wir existieren nicht einmal!

    Wir sind ja auch bedeutungslos (im kosmischen Maßstab zumindest). Wenn du schon des Kosmos ansprichst: Seltsam, dass die Wesen (der Mensch), die den einzigen Zweck der Existenz von Raum, Zeit, etc sind, im Kosmos wirklich am Arsch der Welt platziert sind. Wie hat es Douglas Adams so schon formuliert ‚In einem vollkommen aus der Mode gekommen Seitenarm einer Randgalaxie…..‘
    Nur durch Gott erlangt der Mensch an Größe und Bedeutung!

    Aber wenn es keinen Gott gibt; was dann?

    Ich befürchte, ich habe schlechte Nachrichten für dich: Was, wenn es DEINEN Gott nicht gibt? Was, wenn die Hindus recht haben (dann viel Spaß: Gegen deren Vorstellung von der Hölle ist die des Christentums noch sehr kommod). Warum soll denn z.B. ‚der‘ Gott sich ausgerechnet am Arsch der Welt (das war Palästina nämlich damals, im Vergleich mit Indien oder China) jemandem offenbaren? Warum nicht da, wo man wirklich ein paar seiner Schäfchen erreichen kann?
    Oder anders: Angenommen, du bist Katholik. Was wenn die Protestanten recht haben? Dann steigst du mit jeder Beichte und jedem götzendienerischen Abendmahl einen Tritt tiefer in die Hölle. Was, wenn es umgedreht ist? Dann mißachtest Du das Gebot der Bibel in einem Kernpunkt (‚Dies ist mein FLEISCH’…..’Tut dies zu meinem Gedächtnis‘).
    Ehrlich gesagt, ich will nicht mit dir tauschen. Mir kann man später nur vorwerfen, dass ich nicht geglaubt habe. Dir aber, dass du dem falschen Herrchen hinterher gerannt bist. Das gibt Haue….

    Darum kann ich einfach den rügenden Finger der Atheisten nicht verstehen?!?!? Wie kann ein Atheist sagen, dass man nicht töten soll? Warum denn nicht? Sonst???

    Wie kannst Du es sagen? Ach ja: Weil Dein Gott es dir gesagt hast. Außer bei den Ausnahmen natürlich: Wie war das mit der Eroberung Jerichos? Kanaans? Da wurde munter vor sich hingeschlachtet. Wie in Europa im 30-jährigen Krieg? Was, wenn morgen dein Gott auf die Idee kommt zu sagen: „Nicht Töten ist Scheisse, wenn ihr mir wirklich gefallen wollt, dann schlagt so viele Schädel ein wie möglich!“ Was dann?
    Weisst Du, die primitiven Atheisten sind da, Potz Blitz, schon wieder auf der sicheren Seite: Ich weiß, dass alle Menschen mir gleich sind. Weil sie Menschen sind, unabhängig von Äußerlichkeiten wie Hautfarbe, ihres Herkommens, ihrer Verzehrgewohnheiten, was auch immer. Daher muss ich ihnen die gleichen Rechte zugestehen, die ich für mich fordere. Und daraus ergibt sich schon zwangsläufig ein Existenzrecht.

    Wie kann ein Atheist sagen, Religionen würden die Menschen unterdrücken? Was ist denn an Unterdrückung so Schlechtes???

    Jo, Unterdrückung ist geil. Frage mich dann nur, warum das Volk Israel sich dann dem Joch des Pharao entzogen hat…..
    Falls deine Frage ernst gemeint ist, dann kann ich nur sagen: Dir ist nicht zu helfen. Und die Antwort findest Du weiter oben.

    Gruß

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  42. @manfred

    Sie scheinen gar nicht zu merken, wie selbstreferentiell Sie „pseudo“argumentieren! Letztendlich beschreiben Sie nur Ihre eigenen Wünsche nach Bedeutung und Fortleben nach dem Tode.
    Das ist ja alles Gut und Schön, wenn Sie sich das wünschen – und es ist sogar verständlich. Gleichwohl ist es aber doch armselig zu behaupten, Ihre Gotteshalluzinationen seien besonders elaboriert und die Verweigerung dieser Halluzinationen seien primitiv. Letztendlich läuft es wieder auf dieses blödsinnige Argument hinaus – das keines ist – daß das Universum so komliziert ist, daß es nur durch einen allmächtigen Schöpfer entstanden sein könne.
    Das, Werter, ist nichts weiter als Denkfaulheit – und die ist primitiv.
    Das Universum und das Leben zu beschreiben und zu ergründen ist dagegen unerhört elaboriert und keinesfalls primitiv.
    So wie Sie sich einen Sinn machen durch das Halluzinieren eines Gottes, so schaffen sich die Menschen einen Sinn, die das Ganze verstehen wollen und daran arbeiten.
    Also noch einmal – wer ist hier primitiv?! Wer nimmt hier hin wie ein Tier – wobei Sie die Tiere ziemlich beleidigen und ganz und gar vergessen, daß der Mensch eben nicht die Krone der Schöpfung ist, sondern auch nur eine Primatenart, mithin ein Tier.
    Ihre Pseudoargumente sind unappetitlich!

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  43. @Rolo

    Das Problem ist, dass Atheismus keine Alternative zur Religion ist!

    Dem Menschen zu sagen: „Es gibt keinen Gott und mit dem Tod ist alles aus!“ – Bringt nichts!

    Dann kommt eher Selbstmord in Frage!

    Ich glaube Religiosität ist eher ein Zeugnis für hohe geistige Reife und hohen Intellekt! Nur niedere Tiere sind fähig alle transzendenteren Fragen zu ignorieren und sich mit völliger Vergänglichkeit und Nichtigkeit zufrieden zu geben!

    Ohne Gott, ohne ein Weiterleben nach dem Tod, ist alles völlig relativ! Wenn mit dem Tod alles aus ist, brauch ich auch nicht Lesen und Schreiben lernen! zu Schule oder Arbeiten gehen! Wofür 5 oder 6 Tage die Woche arbeiten und jeden Morgen um 6 Uhr früh aufzustehen? Um sich am Sonntag bisschen auszuruhen? oder für 3 Wochen im Jahr in den Urlaub zu fahren? All das steht nicht in Relation zu Vergänglichkeit des menschlichen Lebens!

    Ein niederes, dummes Tier wird sich solche Fragen nie stellen, es ist nicht in der Lage dazu! Es wächst auf, paart sich, zeugt Kinder, stirbt usw. ABER WOFÜR??? Ja dieses „WOFÜR“ kann ich stellen! Dies zeigt meine hohe intellektuelle Leistung! Ich kann mich verweigern eine Frau zu suchen und Kinder zu zeugen! Ich kann mich verweigern meinem „Rudel“ anzugehören, ich kann meine Ideologien beliebig wechseln!

    Und wenn mir ein Atheist auf die Frage nach dem Sinn des Leben zu Antwort gibt, dass der Sinn des Lebens daraus bestehe sich fortzupflanzen und dann zu krepieren! So zeigt dass doch eine unglaubliche Primitivität der Atheisten!

    Und diese Primitivität kann ich mir auf einer Hand ausrechnen! Was ist das für ein Sinn sich fortzupflanzen? Wenn man die unendlichen Weiten des Universum anschaut, diese gigantische, sprengende Dimension des Raumes, dann muss man einfach feststellen, dass wir völlig unbedeutend sind! Nein, wir existieren nicht einmal!

    Nur durch Gott erlangt der Mensch an Größe und Bedeutung!

    Aber wenn es keinen Gott gibt; was dann?

    Darum kann ich einfach den rügenden Finger der Atheisten nicht verstehen?!?!? Wie kann ein Atheist sagen, dass man nicht töten soll? Warum denn nicht? Sonst??? Wie kann ein Atheist sagen, Religionen würden die Menschen unterdrücken? Was ist denn an Unterdrückung so Schlechtes???

    Im Angesicht des Todes ist alles bedeutungslos!

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  44. Es ist ja nicht nur der irre Meisner, diese Kuttenp…er sind alle so unverschämt frech wie eh und je. Wird allerhöchste Zeit sie endgültig in ihre Schranken zu weisen. Hoffentlich passiert der Anfang dazu demnächst in Berlin. Gut zu wissen, dass dutzende von Abgeordnete den Auftritt dieses hirnverzwackten Oberkaspers nicht über sich ergehen lassen wollen. Was mich betrübt ist, dass das dumme, devote Religiotenvolk einfach nicht merkt wie es ausgenutzt, verarscht und abgezockt wird. Wie können mitteleuropäische Menschen im 21. Jahrhundert noch so verblendet sein, der historischen Wahrheit verschlossen, ihre Individualität und (eventuellen) Intellekt so bedenkenlos einfach an den Nagel zu hängen und sich auch noch hingebungsvoll diesen menschenverachtenden religiösen Gaunern und ihren Machenschaften ergeben ?

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  45. Die Frage ist doch hier, wer besessen ist. Die Unverschämtheiten dieser Wahnsinnigen werden immer agressiver je näher der Unheilsbesuch kommt.
    Ich hoffe nur, dass die Leute erst während der Ansprache aufstehen und den SDaal verlassen, dass die Heuchler keine Gelegenheit haben, die leeren Stühle mit Dummies zu belegen.

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