Papstbesuch: Mehrwertige Millionen


Die katholische Kirche muss sparen, doch das Geld für den Papstbesuch ist eine gute Investition. Foto: iStockphoto

Der Papst kommt nach Deutschland, ganz billig wird der Staatsbesuch nicht. Von 30 Millionen Euro, die allein die Bistümer bezahlen müssen, ist die Rede. Doch lassen sich Kosten und Nutzen der Visite tatsächlich gegeneinander abwägen?

Von Bernd Buchnerevangelisch.de

Über Geld spricht man nicht, lautet eine ungeschriebene Regel. Doch im Vorfeld der Reise des deutschen Papstes Benedikt XVI. in sein Heimatland gilt eher die Ausnahme. Die Kosten des Staatsbesuchs haben eine heftige, teils polemische Diskussion ausgelöst. Genüßlich werden Details in der Öffentlichkeit ausgebreitet: Allein der Altar im Berliner Olympiastadion, wo der Papst am Donnerstagabend eine Messe zelebriert, verschlingt 400.000 Euro. Für den Schutz des Rasens, auf dem sonst die Hertha in der Bundesliga glänzt, muss die Kirche 170.000 Euro berappen.

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2 Comments

  1. Niemand sagt etwas, was es den Steuerzahler kostet, oder sind damit die Kosten der Bistümer gemeint? Ich schätze, dass diese Kosten von den Bistümern in den Landeshaushalten geltend gemacht werden und somit wieder alle Bürger dafür bezahlen.
    Es ist unerträglich wie Konfessionslose gemolken werden.

    Die Konkordate müssen aufgekündigt werden! Keinen € den falschen Propheten.

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  2. Wieso bezahlen die Bistümer? Das wird vom deutschen Steuerzahler bezahlt. Fast alles was die Kirchen zelebrieren, geht zu Lasten des Steuerzahlers. Der Papst kommt als Staatsoberhaupt des Vatikan, und dann ist der Staat in der Verantwortung für seine Sicherheit. Und der Staat sind wir alle. Als wenn wir in Deutschland keinen anderen Sorgen haben. Darum wollen auch soviele Parlamemtarier nicht an der Rede des Herrn Ratzinger teilnehmen, weil überall wird von Sparen geredet, und da wird das Geld zum Fenster rausgeschmissen, und Frau Bundeskanzlerin, muss den Gast(Papst) um Erlaubniss bitten das er sie empfängt.
    Mfg.

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