Tacheles: „Der Papst ist fehlbar“


Der Besuch von Benedikt XVI. sorgte für eine leidenschaftliche Diskussion bei der evangelischen Talkshow "Tacheles". Zu Gast waren Präses Nikolaus Schneider, Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, Spiegel-Autor Matthias Matussek und Journalistin Bascha Mika. Foto: Redaktion Tacheles

Seit Monaten sorgt der Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland für zahlreiche Diskussionen. Für die einen ist es eine langersehnte Reise, für die anderen eine gute Gelegenheit über die katholische Kirche und ihre Rolle zu sprechen. Nun war der Papstbesuchs Anlass für eine leidenschaftliche Debatte bei der evangelischen Talkshow „Tacheles“. Moderator Jan Diekmann diskutierte mit den Gästen über das Thema „Der Papst und Luthers Erben: Einig im Glauben oder für immer getrennt“.

Von Rosa Legatisevangelisch.de

Gleich zu Beginn betonte der Weihbischof des Erzbistums Hamburg, Hans-Jochen Jaschke: „Nicht alles, was der Papst sagt, ist unfehlbar. Als Mensch ist er nicht unfehlbar. Er muss beichten, er muss seine Sünden bereuen.“ Damit reagierte der Weihbischof auf die Aussage des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und Präses der Rheinischen Kirche, Nikolaus Schneider. Der hatte zum Einstieg der Diskussion aus Matthäus 22 zitierte: „Wir sollen Niemanden Vater nennen außer den Vater im Himmel“.

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2 Comments

  1. Oekumene ist, wenn der Stumpfsinn mit dem Schwachsinn über Gemeinsamkeiten diskutiert. Selbstverständlich gibt es da eine nicht zu übersehende Verbindung. Ich sehe da überhaupt nichts Trennendes, sondern eine große Gemeinschaft im Geiste.

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