B16-RatzeBene Rede im Bundestag


B16 handelte auch im Bundestag eines seiner Lieblingsthemen ab, die liebe Vernunft (positivistische Vernunft). Nicht verwunderlich, dass Uneingeweihte der ratzenschen self-made Begriffsdefinitionen, bei  seinen Ausführungen nur Bahnhof verstehen.

Hier noch eine weitere Erläuterung zum näheren Verständnis: „…  Alexis de Tocqueville hatte seinerzeit festgestellt, dass die Demokratie in Amerika möglich wurde und funktionierte, weil es einen über die einzelnen Denominationen hinüberreichenden moralischen Grundkonsens gab, der alle verband.“ Nur wenn es einen solchen Konsens im Wesentlichen gebe, könnten Verfassungen und Recht funktionieren.  „Dieser aus dem christlichen Erbe gekommene Grundkonsens ist da gefährdet, wo an seine Stelle, an die Stelle der moralischen Vernunft die bloße Zweckrationalität tritt“, so Benedikt XVI. „Dies ist in Wirklichkeit eine Erblindung der Vernunft für das Eigentliche. Gegen diese Erblindung der Vernunft anzukämpfen und ihr die Sehfähigkeit für das Wesentliche, für Gott und den Menschen, für das Gute und das Wahre zu erhalten, ist das gemeinsame Anliegen, das alle Menschen guten Willens verbinden muss. Es geht um die Zukunft der Welt.“

Verstanden?

Der Glaube an Gott führt zur moralischen Vernunft, wer nicht an Gott glaubt, dessen Vernunft führt „nur“ zur Zweckrationalität.  Bester Vergleich, der mir dazu einfällt, ist ein Roboter repräsentativ für alle gottlosen Ungläubigen.  Die Maschine kann noch so toll programmiert und mit Wissen bestückt sein, ihr Output kann jedoch nie die Ebene der Zweckrationalität verlassen. Dem Roboter fehlen somit Moral, Ethik, Mitgefühl, Nächstenliebe  und Verantwortungsbewusstsein für all sein Handeln. Ohne entsprechende Eigenschaften ist weder ein Zusammenleben, noch eine Gesellschaft und schon gar keine Demokratie möglich.  So denkt RatzeBene und damit wird deutlich, dass er keine diskriminierendere Rede halten hätte können, weder für Konfessionslose, noch für säkulare Demokratien.  Unsere Volksvertreter äußern dazu Begeisterung, was will man dazu noch sagen … Wenn Dummheit weh tun würde, wären die Masse der Abgeordneten heute krank.

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