Was deutsche Christen von Afrika lernen können


Quelle: idea.de

Christen in Deutschland sollten sich mutiger zu Jesus Christus bekennen. Das hat der Pastor der „New Life Church“ in Düsseldorf, Richard Aidoo, am 24. September beim Allianztag im thüringischen Bad Blankenburg gefordert.

idea.de

Wie der gebürtige Ghanaer vor den rund 80 Besuchern sagte, können Deutsche diesbezüglich von den Christen in Afrika lernen. „Dort predigen die Menschen einfach. Sie machen nicht erst eine Ausbildung oder eine Studium.“ Sie sagten das weiter, was sie glauben. Deutsche hingegen versuchten in allem, was sie tun, perfekt zu sein. Das spiegle sich auch in den unzähligen Qualitätsprodukten wider, für die Deutschland in aller Welt bekannt sei. Die Kehrseite dieses Perfektionismus sei, dass es für fast alles Spezialisten gebe. Es sei aber nicht nur Aufgabe von Pfarrern, den Glauben an Jesus Christus weiterzugeben. Aidoo ermutigte Pastoren und Gemeindeleiter dazu, möglichst viele Laien und Ehrenamtliche in die Gemeindearbeit einzubinden. In seiner Gemeinde habe er allein zwölf Personen ausgebildet, die Gottesdienste leiten könnten. Die „New Life Church“ besteht seit 1989. Sie ist Heimat für Menschen aus 41 Nationen. Es findet täglich ein Gottesdienst statt; sonntags werden sechs Gottesdienste gefeiert.

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4 Comments

  1. Was ich an den Christen in Afrika nicht verstehe, ist die Tatsache, dass es doch christliche Missionare waren, welche die Völker und Stämme Afrikas ihrer Identität und damit ihrer Kultur beraubt haben. Diese teilweise recht blutig verlaufene Missionierung war offenbar so erfolgreich, dass die Opfer sogar die Religion der Täter angenommen haben. Ein beredter Beweis für das Funktionieren der christlichen Gehirnwäsche. Im übrigen ist kaum bekannt,dass das erste englische Sklavenschiff den Namen „Jesus“ trug !!!

    Zur Erinnerung: Der Menschenhandel und die Sklaverei vergrößerten den Reichtum der Kirche, von dem sie heute noch lebt. Die Kirche unterstützte von Anfang an die Sklaverei und verschärfte sie in vielerlei Hinsicht. Papst Nikolaus V. legitimierte den Sklavenhandel in seiner Bulle Divino amore communiti (Aus göttlicher Liebe zur Gemeinschaft) am 18. Juni 1452. Deshalb war der Sklavenhandel legal und verursachte bei den Beteiligten keinerlei Skrupel. Der Papst hielt sich selber Sklaven. Papst Gregor I. hielt Hunderte Sklaven auf seinen Gütern und stimmte Gesetzen zu, die den Sklaven verboten, freie Christen zu heiraten. Aus dieser „glorreichen“ Historie leitet das Christentum letztlich die sog. „christliche Leitkultur“ ab, von der Frau Merkel so häufig und gerne spricht !

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  2. „Dort predigen die Menschen einfach….“
    Während sie in Deutschland meist noch einen Funken Anstand besitzen und andere Leute auf der Straße und in vollen Zügen, wo sie sich nicht wehren oder weglaufen können, in Ruhe lassen.
    Das darf natürlich nicht sein und gehört geändert!
    Wir brauchen auch wieder mehr Gefängnis- oder noch besser Todesstrafen für alle, die anders sind. Wie in Uganda! Lasst uns daran ein Beispiel nehmen!!!
    [Ironie off]
    Kotz.

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  3. „Dort predigen die Menschen einfach. Sie machen nicht erst eine Ausbildung oder eine Studium.“
    genau… und damit gehen jahrzehntelange kritische exegese und abkehr vom wörtlichen auslegen gewisser „heiliger texte“ den bach runter.
    was gibt es auch schöneres als das eigenständige denken abzuschalten und sich von dahergelaufenen, selbsternannten predigern das leben bestimmen zu lassen?

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