Islamophobe Pfarrerin Christine Dietrich und ihr Engagement für „Politically Incorrect“


Wie naiv darf eine Pfarrerin eigentlich sein?
Niemand wirft Christine Dietrich vor, sich selbst islamfeindlich
geäussert zu haben. Unter Beschuss steht sie «nur» wegen des
zweifelhaften Kontextes, in dem sie dies getan hat.

Von Beat Kuhn Bieler Tagblatt

Die Szene ist symptomatisch:  Christine Dietrich erklärt in einem Videointerview, Leute, die islamkritisch seien, müssten nicht automatisch rassistisch oder rechtsextremistisch sein.  Das sagt sie aber an einem «Anti-Islamisierungskongress» in Köln, der von der rechtsextremen «Bürgerbewegung pro Köln» organisiert worden ist. So geschehen am 9. Mai 2009.

Darauf angesprochen, sagt die Pfarrerin der Reformierten Kirchgemeinde Siselen-Finsterhennen heute, dass sie an jenem Kongress nicht teilgenommen hätte, wenn sie damals um den politischen Standort der Organisatoren gewusst hätte. Auch hätte sie ihn nicht zum Auftakt gesegnet, wenn sie gewusst hätte, was an dem Anlass so alles gesagt werden würde.

Ein Jahr später: In Gelsenkirchen im Ruhrgebiet findet ein Parteitag der «Bürgerbewegung Pro NRW» (Nordrhein-Westfalen) statt. Diese ist aus der Bürgerbewegung Pro Köln hervorgegangen und wird ebenfalls als verfassungsfeindlich eingestuft. Und wer ist dort wieder anzutreffen:  Christine Dietrich.  Sie sei nur «zur technischen Unterstützung» dort gewesen, sagt sie heute, Pro NRW unterstütze sie in keiner Weise.

Wegen Vorkommnissen wie diesen steht die 36-Jährige seit zwei Wochen im Kreuzfeuer der Kritik. In einem Artikel, der zeitgleich in der «Frankurter Rundschau», der «Berliner Zeitung» und dem «Kölner Stadtanzeiger» erschien, wird behauptet, sie sei die Nummer zwei beim Internet-Blog «Politically Incorrect» (PI). Das sei das «Zentralorgan der deutschen Islamphobiker» und «eine Organisation, die zum Teil hochkonspirativ an der Verteufelung einer ganzen Glaubensgemeinschaft arbeitet».

Die Schweizer Theologin bestreitet demgegenüber, bei PI je eine führende Rolle gespielt zu haben. Sie habe nur Artikel verfasst, ab 2007, als PI noch nicht extrem gewesen sei. Ihr letzter Text liege indessen so weit zurück, dass sie nicht mehr wisse, wann das war. Den persönlichen Kontakt zum PI-Team hat sie bis zum Erscheinen des Artikels aufrechterhalten, jetzt will sie «mit denen» nichts mehr zu tun haben. Wohlgemerkt: Niemand wirft Christine Dietrich vor, sich selbst islamfeindlich geäussert zu haben. Unter Beschuss steht sie «nur» wegen des zweifelhaften Kontextes, in dem sie dies getan hat.

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1 Comment

  1. Ich möchte einmal etwas Grundsätzliches sagen:
    1)
    Die Überschrift des Artikels dient eindeutig der Diffamierung der Pfarrerin, einer Frau, die das mit Blut erkämpfe Recht verteidigt, auch in einer der Macho Religonen der sog. Christenpredigen zu dürfen daran ändern auch die Aussagen im letzten Absatz des Artikels nichts.
    2)
    Mann/Frau sollte endlich damit aufhören die bestehenden Integrationsprobleme, die durchaus islam-systemisch sind- was nicht zuletzt Marx selbst sagte,

    todzuschweigen,

    3)
    wobei nie vergessen werden sollte dass,alle derzeitigen Religionen- wohl mit Ausnahme der Bahai, – , ausschließlich politische MACHTINSTRUMENTE sind, die gefühlsmäßig den IN dem Menschen vorhanden Glauben an eine sinnhafte Schöpfungskraft,

    instrumentalisieren,

    indem sie die — IN —allem vorhandene Schöpfungskraft, die Liebe, die der unbelebte Struktur der Materie immer wieder in die Struktur der belebten Materie, mit dem Willen zum Erhalt und Expansion des Lebens, führt, nach Außen in die HÖHE transferieren und den Gläubigen

    weismachen,

    Gott sei ein MANN und er säße irgendwo in der HÖHE, über ihnen und sie die Priester(INNEN) seien seine Stellvertreter den wir

    Gehorsam schulden,

    und wir hätten sie über Steuern zu füttern.

    Die uns–um ihrer Macht in unserer Abhängigkeit unserer Geläubigkeit an sie—etwas von Sünde erzählen und einem göttlichen nur auf gutes gerichtetem willen,gegen den wir verstoßen wenn wir gegen ihre Gesetze(Gebote) verstoßen und ER würde uns strafen, statt dem Menschen zu sagen, dass sie selbst es sind, die die (Nächstenliebe, Chrsitus,Humanismus,) töten, wenn sie gegen die Nächstenliebe, Humanismus – das einzige Gebot Christ- verstoßen,

    dass sie sich selbst strafen,

    weil sie die Nächstenliebe und so den Gedanken des Humanismus in sich keinen Platz geben.

    und kein Gott in der Höhe.

    3)
    Dieser gesamte
    Macho-Humbuk,

    der völkisch-politischen

    Männerreligionen,

    die ihre Phallussymbole über Kirchtürme und Minarette anbeten lassen und die Menschen, die zu recht an eine innere Schöpfungskraft, die mehr ist als nur ein Mann, glauben. gehört ein Ende gesetzt.

    Alle völkisch-politischen Macho-Tempel,Kirchen, Moscheen gehören geschlossen,
    die Phalussymbole geschleift
    und die Priester(Innen) sollen , wenn sie beten wollen sollen dies in schlichten Rundbauten tun, die keinerlei völkische oder Phallussymbole haben und zwar als Gleiche unter Gleichen, Männer wie Frauen.

    Wobei sie sich nicht einbilden sollen, durch irgend ein Gebet der Nächstenliebe,Christus und dem Fels seiner Kirche, der Nächstenliebe, der Liebe auf Erden—-Maria Magdalena— nur durch ihr Gebet näher zu kommen.

    Nächstenliebe-Humanismus- wird durch Taten gelebt.

    Wenn wir Liebe, Nächstenliebe untereinander und Humansimus in den Gemeinwesenb leben, dann werden wir und sind wir alle, wie Christus und Maria, Söhne— und Töchter— der Schöpfungskraft, die aus Energie tote Materie, dann Leben, Gefühl und Geist geschaffen hat.und sich selbst von Stufe zu Stufe mitgibt.

    Preist die Schöpfungskraft, die Liebe, die IN euch ist,lebt sie und genießt wie sie euch Kraft und Lebensfreude gibt und vernichtet die MACHT der Macho-Religionen.

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