Zollitsch: Im Heute wissen(glauben)


DBK-Vorsitzender: Die Auftaktveranstaltung des kirchlichen Gesprächsprozesses im Juli in Mannheim habe genau diese Hervorhebung des Glaubens, wie sie Papst Benedikt betonte, auf die Formel gebracht: „Im Heute glauben“.

kath.net

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, hat beim Michaelsempfang des Katholischen Büros in Berlin ein erstes Resümee zum Papstbesuch gezogen. Mit Blick auf die Rede von Papst Benedikt XVI. im Deutschen Bundestag sagte Erzbischof Zollitsch am Mittwochabend in Anwesenheit von Bundespräsident Christian Wulff und Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Medien: „Respekt vor dem Menschen, eine integrale Sicht der Natur und das Eingeständnis der Grenzen, die der Politik und dem Mehrheitsprinzip gesetzt sind: das sind und bleiben Merkmale einer humanen, im besten Sinn des Wortes natur- und vernunftrechtlich vertretbaren Politik.“

Für diesen „vertieften, ganzheitlichen Ansatz des politischen Denkens und der politischen Arbeit“ habe der Papst mit seiner Rede geworben. Die katholische Kirche wisse sich daher in die Pflicht genommen, „aus der Weisheit der christlichen Denktraditionen und ihrer kulturprägenden Kraft nach besten Kräften zum Wohl der Menschen und zum Gelingen des Gemeinwesens beizutragen.“ Sie werde sich daran messen lassen müssen.

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