Massenhafter Glaubensabfall


Vorprogramm der Freiburger Jugendvigil war „ein Paradebeispiel für massenpsychologische Manipulation“ – KATH.NET-Interview mit Dominikanerpater Wolfgang Ockenfels, Theologische Fakultät Trier 

Von Petra Lorlebergkath.net

Das Kernproblem der deutschen katholischen Kirche ist der “inzwischen weithin ausgedünnte Glauben an Gott. Wir haben es mit einem massenhaften Glaubensabfall zu tun.“ Dies sagte Dominikanerpater Prof. Wolfgang Ockenfels, Ordinarius für Christliche Sozialwissenschaften an der Theologischen Fakultät Trier, im KATH.NET-Interview über den vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland.

kath.net: Herr Professor Ockenfels, wir haben Papst Benedikt XVI. in unserem Land und in unserer deutschen katholischen Kirche empfangen. Die ausländischen Medien schauten mit spürbarer Verwunderung auf den nicht nur außerkirchlichen Protest, die US-amerikanische Zeitschrift „Time“ beispielsweise nannte diesen Empfang „lauwarm“. Was war Ihr persönlicher Eindruck: wie hat die bundesdeutsche Öffentlichkeit und wie die deutsche katholische Kirche den Papst empfangen?

Ockenfels: Die säkulare Öffentlichkeit, also die überwiegende Anzahl der Printmedien und der Fernsehanstalten, ist in Deutschland fest in der Hand von Leuten, denen jede festgefügte christliche Glaubensgemeinschaft, die noch einen Wahrheitsanspruch erhebt, ein Gräuel ist. Von denen konnte man natürlich keinen freundlichen oder gar herzlichen Empfang des Papstes erwarten.

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2 Comments

  1. „Glaubensabfall“ Eigentlich zwei Wörter, welche ohne das „s“, untrennbar zusammen gehören. Glauben = Abfall. 😉

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  2. »Die Öffentlichkeit, also die überwiegende Anzahl der Printmedien und der Fernsehanstalten, ist in Deutschland fest in der Hand von Gläubigen.«

    Immer diese copy-&-paste-Schreibfehler!

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