Plädoyer für die Religionsfreiheit


Quelle: diesseits.de

Dr. Dr. Joachim Kahl zum Thema „Grenzen der Toleranz – Laizistische Orientierung im Kampf der Ideen, Kulturen, Religionen“.

Von Inke Winter und Lutz Renkendiesseits.de

Der in Theologie und Philosophie promovierte Wissenschaftler erregte in den 1960er Jahren einiges Aufsehen durch seine Publikation Das Elend des Christentums oder Plädoyer für eine Humanität ohne Gott. Den Themen der Religionskritik, der Ethik und Ästhetik ist Kahl bis heute treu geblieben. Die kontroversen Diskussionen über die Verknüpfung von Staat und Kirche, die aktuell durch die Rede des Papstes vor dem Bundestag erneut in den Fokus der Öffentlichkeit geraten sind, nahm er in seinem Vortrag in Bremen und Osnabrück zum Anlass, auf die Notwendigkeit einer Trennung von Kirche und Staat hinzuweisen.

Dabei gab sich der Referent keineswegs religionsfeindlich. Es gehe ihm nicht darum, was der Einzelne glaubt oder nicht glaubt. Dies sei, so Kahl, letztendlich die freie Entscheidung eines jeden Menschen. Wogegen er sich jedoch vehement wehrt, ist die Etablierung einer religiösen Gruppe, die anderen Gemeinschaften ihre Freiheitsrechte abspricht und ihre eigenen Interessen in einem Land und insbesondere in staatlichen Institutionen durchzusetzen versucht.

weiterlesen

3 Comments

  1. Wie soll Religionsfreiheit möglich sein. Die „London School of Economics and Political Science“ ermittelt 2009 per Befragung von von 14.000 US-Jugendlichen gemäß Satoshi Kanazawa Intelligenzwerte bei Atheisten mit IQ>=106, bei Religiösen mit IQ=<95 und bei Fanatikern mit IQ=<65. Religion als negative Auslese rekrutiert sich aus den untersten Bildungsschichten, Gläubige sind extrem einseitig gebildet, geistig bequem aber vermehrungsfreudig.

    Gut 25% der Menschheit gehört zu der Gruppierung, die jeden religiösen Scheiß glauben, jeden Tag mit ihrem lieben Zahngott reden und Angst vorm schwarzen Mann im Schrank haben. Das sind gestandene Erwachsene als Politiker in den Parlamenten, oftmals auch in der Industrie und Wirtschaft bis hin zu den oskuren Lachnummern wie eine Fürstin Gloria.

    Religiotie (religiöse Idiotie) ist eine Form geistiger Behinderung verursacht durch religiöse Indoktrination vornehmlich im frühen Kindesalter. Sie führt schnell zu unterdurchschnittlich kognitiven Leistungen und Einschränkungen des affektiven Verhaltens in Glaubensfragen. Im Unterschied zu den pathologischen Formen der Intelligenzminderung bedingt Religiotie nicht automatisch einen generell reduzierten Intelligenzquotienten. Wie es beim autistischen Syndrom eine „Inselbegabung" gibt, so gibt es auch eine „Inselverarmung". Religiotie sollte vornehmlich als eine „partielle Entwicklungsstörung" verstanden werden – ein Begriff, den der Psychologe Franz Buggle gebildet hat. Religiotie hält die absurdesten Dinge für wahr.

    Rassismus ist der übelste Aspekt aller Religionen. Andersdenkende werden erschlagen, verbrannt, versklavt, vergewaltigt, gequält, missioniert, ihnen wird die Ehe verweigert, der Job gekündigt, öffentlich diskreditiert, zur Ermordung aufgerufen usw. Die Menschenrechte nach der UN-Erklärung von 1948 werden von den Religionen strikt abgelehnt. Die RKK feiert in üblicher Doppelmoral die Menschenrechte, diskriminiert aber nach Geschlecht, Glauben, Lebensweise und Denken. Nur Gläubige kennen den Pfad der Tugend, Katholiken wie Adolf Hitler und Adolf Eichmann sind fromme Sünder, denen nach Kardinal Antonio Caggiano zu vergeben ist. In den Kirchen und Sekten finden sich Fanatiker, Irre, Kriminelle, Geisteskranke und psychisch Gestörte usw., die als Unsterbliche, Allwissende, Retter der Nation, von Gott Auserwählte auftreten, was als Basis einer Religionen jeden freien Geist bedroht.

    Es wird nicht genügen die Religion vom öffentlichen Leben zu trennen, zur Eindämmung der religiös orientierten Gewalt an anderen Menschen bleibt nur die Restriktion dieses Kultes auf seine unmittelbare Ausübung. Das bedeutet keine finanzielle Unterstützung, keine Privilegien, keine Besitztümer und Immobilien, keine Mafia gesteuerten Banken, keine Missionierung.außerhalb der unmittelbaren Kultplätze

    Liken

  2. Eigentlich kann ich mir sparen hier Kommentare zu schreiben, weil Argus7 immer schon vorher meine Gedanken zur Kenntnis brachte. 🙂

    Liken

  3. Nur ein Atheist ist letztlich völlig unabhängig und religionsfrei ! Der Gedanke, sein Leben in einem christlichen Denk- und Dogmengefängnis verbringen zu müssen, wäre für einen Atheisten unerträglich. Selbst ein kleines bisschen Religion würde die Freude an der selbst erkämpften geistigen Freiheit trüben.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.