Familie der Piusbruderschaft vom Bundespräsidenten zum Papstempfang eingeladen


Quelle: piusbruderschaft.de

„Das war ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis!“ sagt die Familie mit acht Kindern über ihre ereignisreiche Reise nach Berlin zum Papst und Bundespräsidenten. Die Familie, die in der Bruderschaft seit Jahrzehnten aktiv ist, wurde vom Bundespräsidenten zum Papstempfang in das Schloss Bellevue in Berlin eingeladen.

Piusbruderschaft

Herr Wulff erklärte sich auf Anfrage der Familie für ein gemeinsames Foto bereit. Doch da schritt eine Mitarbeiterin vom Präsidialamt ein. Die Aufnahme könne nicht stattfinden. Der Grund: Die Familie habe „Verbindungen zur Piusbruderschaft“.

Lesen Sie hier, wie Bundespräsident Wulff ein elementares Gesetz unserer Demokratie mit Füßen tritt:
„Niemand darf wegen seiner religiösen Überzeugung benachteiligt werden.“

Zunächst erhielt die Mutter einen Brief vom Landratsamt Biberach. Darin enthalten war eine Einladung zum Papstempfang am 22. September 2011 beim Bundespräsidenten im Schloss Bellevue in Berlin.

Das Erstaunen und die Überraschung waren natürlich groß. Doch ein zweiter Brief ein paar Tage später aus dem Bundespräsidialamt in Berlin mit persönlicher Einladung von Christian Wulff an die Mutter gab Gewissheit.

Eine Nachfrage beim Landratsamt ergab, dass die Mutter aufgrund ihrer vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten ausgewählt wurde (ehemalige Gemeinderätin, achtfache Mutter, Engagement im örtlichen Kindergarten und Sportverein, Übungsleiterin für Kinderturnen und Eltern-Kind-Turnen).

Es gab auch bereits einen Kontakt zum Bundespräsidenten: Er ist der Ehrenpate des siebten Kindes. Diese Patenschaft kann jede Familie für das siebte Kind beantragen und erhält ein Patengeschenk (aktuell 500 Euro).

Der Bundespräsident bringt mit der Übernahme der Ehrenpatenschaft „die besondere fürsorgende Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familie und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Außerdem soll auf die Probleme kinderreicher Familien aufmerksam gemacht werden.“

Eine Reise nach Berlin ist für eine zehnköpfige Familie nicht einfach, doch die Politiker waren sehr hilfsbereit. Anbei der Bericht des Vaters:

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1 Comment

  1. Es gab mal eine Zeit, das war der Reichskanzler Pate jedes siebten Kindes eines teutschen Mädels. Ist noch nicht sooo lange her.

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