Die Pius-Brüder legen sich nicht auf den Vatikan fest


Die lefebvrianische „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ hat sich noch nicht auf eine Einigung mit Rom festgelegt. Man wolle „in einem vernünftigen Zeitraum“ eine Antwort auf die vatikanischen Vorschläge der „Lehrmäßigen Präambel“ präsentieren, heißt es in einer Mitteilung der Bruderschaft vom Samstag. Seit Freitag hatten rund 30 Obere der Bruderschaft in Albano bei Rom den bisher geheim gebliebenen Text der Präambel debattiert.

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Nun will der Generalobere Bernard Fellay mit seinen beiden Assistenten Niklaus Pfluger und Alain-Marc Nely das Dokument der vatikanischen Glaubenskongregation erneut „fundiert“ überprüfen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Den Text hatte der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal William Levada, nach einem anderthalbjährigen Dialogprozess formuliert und Fellay überreicht. Eine Zustimmung der Priesterbruderschaft ist für den Vatikan Voraussetzung für eine Aussöhnung mit den Lefebvrianern, die seit 1988 von Rom getrennt sind.

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1 Comment

  1. In einem Punkt teile ich die Meinung des Vatikans und der Pius-Brüderschaft. Der Vatikan ist gegen die Pius-Brüder und diese wiederum sind gegen den Papst. Wenn zwei sich streiten, freut sich eben der Dritte.

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