Die Pius-Bruderschaft und die Juden


P. Franz Schmidberger FSSPX antwortet dem Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland anlässlich dessen Anmerkungen zu ‚Fanatismus, Fundamentalismus, Rassismus, Antisemitismus, finsterstes Mittelalter’ der Priesterbruderschaft

kath.net

In einem auf den heutigen Dienstag, Festtag der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria nach dem alten liturgischen Kalender, datierten Schreiben antwortet der Obere des deutschen Distrikts der Priesterbruderschaft St. Pius X., P. Franz Schmidberger FSSPX, dem Vorsitzenden des Zentralrates des Juden in Deutschland, Dieter Graumann, zu dessen Äußerungen über die Priesterbruderschaft bei der Begegnung mit Papst Benedikt XVI. in Berlin (kath.net berichtete).

Vor dem Papst hatte Graumann am 23. September Kritik an den Bemühungen geübt, die Piusbruderschaft wieder ganz in die katholische Kirche zu integrieren. Wörtlich sagte Graumann:

„Deshalb lassen Sie mich in der gebotenen freundschaftlichen Offenheit auch jene Punkte ansprechen, die uns wirklich weh tun: Das Thema Piusbrüder, die unserer Meinung nach wie vor für Fanatismus, Fundamentalismus, Rassismus, Antisemitismus, ja schlicht für finsterstes Mittelalter und für Unversöhnlichkeit pur stehen, schmerzt uns nach wie vor. Ebenso wie das Thema Karfreitagsfürbitte. Und die in Aussicht genommene Seligsprechung von Papst Pius XII. würde uns, aus unserer Sicht und in unserem Empfinden, weiteren Schmerz und Enttäuschung verursachen“.

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