Missbrauchsopfer – Kritik an Kirche und Klasnic-Kommission


Quelle: iloapp.katze.dk

Geschlagen, gedemütigt und sexuell missbraucht. In einer Bildungsanstalt namens Bubenburg in Fügen (Bludenz) mehr als 7 Jahre lang körperlicher und seelischer Gewalt ausgesetzt. Mobbing und sexuelle Übergriffe standen beinahe täglich an der Tagesordnung.

salzi.at

Der heute 56-jährige Gmundner Peter G. blickt auf eine sehr schwere Kindheit zurück und möchte nun seine Erlebnisse – vor allem das zugefügte Leid der katholischen Kirche – erzählen und zeigt in unglaublichen polizeilichen Niederschriften, dass die Katholische Kirche nicht immer katholisch handelte und sich leider einige Schwarze Schafe in den Reihen der Katholiken befinden.

Von der Mutter verstoßen
Unmittelbar nach seiner Geburt wurde Peter G. von seiner leiblichen Mutter praktisch vor die Kirchentüre in Schruns (Bludenz) gelegt. Als Findelkind wurde er schließlich von Seiten der BH Bludenz einer Pflegemutter zugewiesen. Von den Pflegeeltern ebenfalls vernachlässigt wurde durch einen Sozialarbeiter der BH Bludenz letztendlich festgestellt, dass der Pflegeplatz keinesfalls geeignet sei und Peter kam zu einer neuen Pflegefamilie. Im Alter von neun Jahren wurde seine neuerliche Pflegemutter Schwanger zu Zwillingen und gab es seither keinen Platz mehr für ihn. Erneut musste er ausziehen und kam über Vermittlung der Bezirkshauptmannschaft in Bubenburg in Fügen im Zillertal.

Dort in der Bubenburg passierten schließlich Dinge, die man keinem Menschen zumuten würde. Unmenschliche Erziehungsmethoden sowie Demütigungen standen an der Tagesordnung. Die Bubenburg, eine vom Kapuziner- und Franziskanerorden geleitete katholische Institution beherbergte zu G´s Zeiten rund 120 Schüler aller Altersklassen. Die Schüler wurden ihrem Alter gerecht in Gruppen eingeteilt.

Peter war Bettnässer und hatte es vom ersten Tag an in seiner zugewiesenen Gruppe, geleitet von einer geistlichen Schwester, mit der Willkür der Gruppenleiterin zu tun. Die Tyrranei begann bereits bei den täglichen Bettkontrollen – waren die Bettlaken eingenässt, folgten Demütigungen vor den Schulkollegen mit Schlägen mit Matadorstäben auf die Hand und ins Gesicht sowie das Bloßstellen vor den Mitschülern. Die Bettwäsche musste schließlich im Freizeithof mit kaltem Wasser ausgespült werden. Wurde die Bettwäsche bis zur Nachtruhe nicht trocken musste das Bett mit der feuchten Bettwäsche bezogen werden.

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1 Comment

  1. Jetzt wird auch klar warum diese christlichen Tiere auch Tiere segnen. Was da an´s Tageslicht kommt ist der Beweis, dass diese kranken Neurotiker eher mit Viechern als mit Menschen zu vergleichen sind.

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