Migration: Mit Religion überfrachtet


Quelle: Wiener Zeitung

Rain Gönül Halat-Mec arbeitet als Fachanwältin für Familienrecht in Frankfurt am Main; in ihren Beruf ist sie von klein auf hineingewachsen. „In gewisser Weise war ich schon immer Anwältin“, meint sie und lacht. „Ich habe so viele Leute, die der deutschen Sprache nicht mächtig waren, zu den Behörden begleitet. Darunter waren meine Eltern, alle Bekannten, die ganze türkische Community.“

Von Stefan Beig – Wiener Zeitung

Halat-Mec kam 1973 als türkisches Gastarbeiterkind nach Deutschland. Ihre Eltern waren Ende der 60er Jahre aus Ostanatolien nach Deutschland gekommen und arbeiteten am Fließband. Sie wollten eigentlich gleich wieder zurück in die Türkei. Was Halat-Mec beim Einleben in Deutschland geholfen hat, war ihr Umfeld. Sie bezeichnet es als Glück, in einem Dorf gewesen zu sein, wo sie die einzige Migrantin in der Klasse war.

„Ich bin deutsch aufgewachsen. Meine Freunde und Bekannte waren Deutsche und haben mich unterstützt.“ Ihre Eltern kannten das Bildungssystem nicht. Warum Halat-Mec ins Gymnasium gehen und deshalb eine langen Schulweg in Kauf nehmen soll, war für sie nicht einleuchtend. „Dabei war für meine Eltern Bildung sehr wichtig. Sie wünschten sicht, dass ich Ärztin werde.

weiterlesen

1 Comment

  1. Die Kontrolle der Frauen wird im Islam in brutalster Form umgesetzt, was weder religiös noch kultiviert ist, sondern nur krankes Macho-Gehabe darstellt. Die Imame sind unfähig Fragen zur lokalen Kultur, zur Arbeitswelt in einer Leistungs- und Wissensgesellschaft und zum demokratischen Rechtswesen ohne Sharia-Recht, kommt doch deren Mehrheit aus einer analphabetischen Welt wie etwa Ägypten (>50%), Afghanistan (>95%) usw. Moderate Imame sind unwillig gemäßigte Ansichten zu vertreten, ihr Leben wäre in Gefahr. Totalitäre oder paranoide Systeme wie der Islam überleben auf Dauer nur, wenn sie ausnahmslos brutal gegen jede Form von Protest, Kritik, Widerstand oder Abweichung vorgehen.

    Muslime sind unfähig für ihr eigenes Verhalten einzutreten, schuld sind immer externe Faktoren und Provokationen. Eine selbstkritische Analyse findet nicht statt, alles ist Allahs unabänderlicher Wille. Muslime versagen in einer pluralistische Gesellschaft und Kultur, ihre absolutistischen Regeln und Traditionen bewerten Offenheit als Existenz ohne Ehre. Nicht umsonst sind auch heute fast alle islamischen Staaten Diktaturen, die von Despoten und Kriminellen zum Vorteil der eigenen Sippe genutzt wird. Die jeweilige Staatspartei dient der Kaderkontrolle, eine politische Meinungsbildung auf breiter Basis gibt es nicht. Millionen frustrierte, ungebildete, sexuell verklemmte und arbeitslose Gläubige sind in religiöser Onanie gefangen. Diese tägliche Demütigung machen sie empfänglich für Extremismus.

    Muslimische Kleriker diktieren mittels Sharia-Recht die Politik, das Erziehungswesen, sie diskriminieren Frauen und Ungläubige sowie geben jeden Freitag alle Aspekte des täglichen Lebens genau vor. Das Sharia-Recht steht im krassen Widerspruch zu den humanitären Grundrechten wie Meinungsfreiheit, freie und geheime Wahlen, Pressefreiheit, Freiheit von Diskriminierung nach Geschlecht, Rasse, Religion und Kultur. Das Sharia-Recht wird von den islamischen Klerikern krass zum persönlichen Vorteil missbraucht. Die religiösen Vorschriften unterbinden die Entwicklung einer sozialen Intelligenz, unabdingbar für jeden Fortschritt.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.