Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


 

Quelle: bruedergemeinde.de

Verdi kümmert sich um Diakonie Bayern
[…]Die Gewerkschaft ver.di in Bayern wirft der evangelischen Kirche und der Diakonie vor, ihre Mitarbeiter mit «prekären Arbeitsverhältnissen» unter Druck zu setzen. Irene Gölz von der ver.di-Fachgruppe «Kirche» kritisierte am Montag in Nürnberg, es gebe zu viele zeitlich befristete Verträge. Außerdem sei die Bezahlung in ausgegliederten Servicefirmen einzelner diakonischer Einrichtungen schlecht. Nach dem Eindruck der Gewerkschaft nehmen befristete Arbeitsverhältnisse sowie Einstellungen «auf Abruf» zu. Schätzungsweise 75 Prozent der kirchlichen und diakonischen Betriebe in Bayern stellten Beschäftigte nur noch befristet ein. Eine Umfrage von ver.di soll dazu genauere Zahlen liefern.[…]

Weltbild-Verlag: Noch ein Skandal, Esoterik und Satanismus im Angebot 😀
[…]Der Skandal um den Weltbild-Verlag weitet sich weiter aus. Nach dem Pornoskandal, der derzeit nach wie vor nicht bereinigt ist, steht jetzt auch ein anderes Sortiment bei Weltbild in der Kritik. So kann man ohne Probleme sogenannte verschiedenste Esoterikangebote, aber auch Voodoo-Puppen oder sogar satanistische „Original Aleister Crowley Toth Tarot-Karten“ erwerben. Für die beteiligten Bistümer sind die Nachrichten vom Weltbild-Verlag offensichtlich nicht besonders angenehm. Im Hintergrund soll es durchaus intensive Gespräche geben, wie KATH.NET erfahren konnte. „Off the record“ ist zu erfahren, dass verschiedene Bistümer Weltbild lieber heute als morgen verkaufen möchten; allerdings ist ein Käufer derzeit nicht zu finden … Seit Dienstagvormittag tut sich bei Weltbild.de zumindest kosmetisch etwas. So sind seit heute die entsprechenden Angebote unter dem Suchbegriff „Sex“ oder „Erotik“ nicht mehr auffindbar. KATH.NET-Leser weisen aber darauf hin, dass derzeit nach wie vor entsprechende Produkte online sind oder mit anderen Suchbegriffen aufgerufen werden können[…]

Liebes Kath.net, hier noch ein gefundenes Fressen für Eure Kampagne gegen Weltbild 😀
[…]PC-Spiel „Men of War: Vietnam „: Sie übernehmen in Men of War: Vietnam die Kontrolle über ein Special-Ops-Team des US-Militärs und führen dieses durch eine zehn Missionen umfassende Kampagne. Die Einsätze sind allesamt zur Zeit des Vietnamkriegs angesiedelt und bringen Sie zu historischen Schauplätzen wie zum Beispiel den Ho-Chi-Minh-Pfad, Laos oder das Mekong-Delta. Das besagte Special-Ops-Team vier Soldaten, die allesamt jeweils ein Spezialgebiet abdecken. So ist beispielsweise Sergeant John Merrill ein Experte im Umgang mit dem Maschinengewehr, während Sonny Armstrong auf sein Scharfschützengewehr setzt. Während einiger Missionen ist das Team teilweise auf sich selbst gestellt, arbeitet aber stellenweise auch mit regulären Truppen im Rahmen eines großen Verbands zusammen. Die Einsätze reichen von Rettungseinsätzen bis hin zu groß angelegten Schlachten … Red Orchestra 2010 Edition:
Einer der wohl beliebtesten Multiplayer-Shooter kehrt 2010 mit zwei zusätzlichen Modi zurück. Am 22. Juni 1941 fielen kampferprobte deutsche Divisionen in die Sowjetunion ein, durchbrachen die russischen Linien und stießen tief in das Herz Russlands vor. Dadurch entfesselten sie einen schockierend vernichtenden Krieg – um vier Jahre später beim Untergang Berlins die Rache der Roten Armee zu spüren. Dies war ein Krieg, der mit noch nie dagewesener, gewaltiger Härte geführt wurde. Nun ist es an Ihnen, die Ostfront des Zweiten Weltkriegs intensiv zu erleben – online mit bis zu 50 Spielern! Features:
29 Maps mit authentischen Ostfront-Kampfgebieten
Kämpfen Sie in Teams mit tödlicher, kombinierter Bewaffnung
17 bemannbare Fahrzeuge mit komplett gerenderten Innen- und Außenansicht
Bis zu 50 Spieler gleichzeitig online[…]

Gottesstaatsallüren, igitt …
[…]In einem fraktionsübergreifenden Antrag haben sich Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen – mit Ausnahme der Linken – für ein breiteres Engagement der Bundesregierung an dem Reformationsjubiläum ausgesprochen. Sie soll sich bei der konzeptionellen Ausgestaltung der Lutherdekade und des eigentlichen Jubiläumsjahres 2017 weiterhin aktiv beteiligen und durch Mitwirkung an einer intensiven Netzwerkbildung eine Zersplitterung des Engagements der Länder, Kommunen, Kirchen und Verbände vermeiden. Am 30. Oktober 1517 hat mit dem Thesenanschlag Martin Luthers die Reformation begonnen. Seither habe sie Gesellschaft und Politik in Deutschland, in ganz Europa und weltweit geprägt, hob der kulturpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen, hervor. Das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 ist daher ein kirchliches und kulturgeschichtliches Ereignis von Weltrang. Aus Sicht des Unionspolitikers sollte im Rahmen des Jubiläums die christliche Verwurzelung des Abendlandes, christliche Werte und ihre Beiträge zur sozialen Verantwortung sowie zur Ausbildung moderner Grundrechte öffentlich diskutiert und ihre Bedeutung über die Landesgrenzen hinaus dargestellt werden. „Wichtigster Wendepunkt in der Geschichte des Abendlandes“ Bereits jetzt beteiligt sich der Bund mit Projektmitteln von jährlich fünf Millionen Euro bis 2017, sowie im Bereich des Denkmalschutzes. In den kommenden Jahren soll das Jubiläum verstärkt auch in der Arbeit der Deutschen Welle, der Goethe Institute und Kulturabteilungen der Auslandsvertretungen berücksichtigt werden. Auch die SPD-Fraktion begrüßte die fraktionsübergreifende Unterstützung für den Antrag. Sie spiegele die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Ereignisses wider, so der kulturpolitische SPD-Fraktionssprecher, Siegmund Ehrmann. Die Reformation habe nicht nur Theologie und Kirche revolutioniert. Sie stelle einen der wichtigsten Wendepunkte in der Geschichte des Abendlandes dar.[…]

Dänemark will Ehe öffnen, Klerus rebelliert
[…]Die neue Regierung Dänemarks plant eine Öffnung der Ehe für schwule und lesbische Paare – eine gültige kirchliche Trauung inklusive. Eine entsprechende Gesetzesinitiative kündigte Manu Sareen an, der als neuer Minister bemerkenswerterweise sowohl für Kirche als auch Gleichstellungsfragen zuständig ist. Der Zeitung „Jyllands-Posten“ sagte der 44-jährige, er hoffe, dass es bereits im nächsten Frühjahr so weit sein könnte … In Umfragen haben sich in den letzten Jahren konstant knapp 70 Prozent der Dänen für eine Ehe-Schließung für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen, das Parlament votierte bislang aber immer gegen entsprechende Gesetzesvorlagen. In einer Umfrage aus dem Jahr 2004 hatten sich hingegen nur 40 Prozent des Klerus der Staatskirche mit kirchliche Homo-Ehen einverstanden erklärt. Staatskirche streitet über Trauungen: So werden Details des geplanten Gesetzes noch spannend: Alle Mitarbeiter der Dänischen Volkskirche werden aus Steuermitteln bezahlt – einige fordern, aus religiösen Gründen die Abhaltung oder Mitarbeit einer Homo-Ehe ablehnen zu können. Und gerade der Klerus streitet heftig über die Homo-Trauung. Der Priester Henrik Hojlund vom Evangelisch-Lutherischen Netzwerk sagte in einem Interview, eine Homo-Ehe wäre „fatal“ für die Kirche. „Die Kirche Dänemarks wird säkularisiert bis hin zum Altar in einem verzweifelten und falschen Versuch, den Zeitgeist auf halber Strecke zu treffen.“[…]

Katholiken unzufrieden …
[…]Der Freiburger Diözesanrat der Katholiken hat bei seiner jüngsten Versammlung deutlich Kritik am Papstbesuch in Freiburg geübt Dies berichtete das „Konradsblatt“. Kritisiert wurde beispielsweise, dass bei der Papstmesse am Sonntag kaum Frauen mitgewirkt hätten. Andrea Heim, die Diözesanvorsitzenden des BDKJ, meinte dazu: „Ich habe mich schon lange nicht mehr so schlecht gefühlt als Frau“. Und die langjährige Diözesanratsvorsitzende Christel Ruppert äußerte sogar: „Wir reden hier seit vielen Jahren über die Stellung der Frauen und dann ist es meine eigene Kirche in Freiburg, die so ein Bild bietet“, denn außer einer Lektorin und den Ministrantinnen seien ausschließlich Männer auf der Altarbühne zu sehen gewesen. Das lateinische Vaterunser wurde von Stephan Schwär (Familienbund) moniert, auch habe er eine Haltung der „Unterwürfigkeit“ gegenüber dem Papst wahrgenommen. „Meine Kinder fragten mich, wie es sein kann, dass sich erwachsene Leute so kleinmachen“, so Schwär. Einen „nichtkommunikativen Stil“ Benedikts kritisierte der Freiburger Theologieprofessor Eberhard Schockenhoff und nannte diesen Stil einen Fehler. Schockenhoff konstatierte die Gefahr einer „horizontalen Spaltung“ zwischen Papstkirche auf der einen und der Ortskirche auf der anderen Seite[…]

3 Comments

  1. Die Katholiban verfügen verbindlich in den Dogmen

    „Die Kirche hat kraft ihrer göttlichen Einsetzung die Pflicht, auf das gewissenhafteste das Gut des göttlichen Glaubens unversehrt und vollkommen zu bewahren und beständig mit größtem Eifer über das Heil der Seelen zu wachen. Deshalb muss sie mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist oder dem Seelenheil irgendwie schaden könnte. Somit kommt der Kirche aus der ihr vom göttlichen Urheber übertragenen Machtvollkommenheit nicht nur das Recht zu, sondern sogar die Pflicht, gleich welche Irrlehren nicht nur nicht zu dulden, sondern vielmehr zu verbieten und zu verurteilen, wenn das die Unversehrtheit des Glaubens und das Heil der Seelen fordern.“

    Wer immer dem labernden dementen Tattergreis im Vatikan kanonisch misfällt (Juden, Mohamedaner, freie Christen, Mormonen, Zegugen Jehova, Scientologen, Freimaurer, Evangelen, Orthodoxe, Atheisten usw.), der wird ausgemerzt – ist doch eine klare Aussage.

    Wenn also ein Priester und Mönch im kroatischen KZ persönlich „Ungläubigen“ wie Serben, Roma und Sinti den Kopf abschlägt, dann ist das eine gute Tat in der die Ehre Gottes zu spüren ist und der Anstifter Stepinac wird als Kardinal vom Papst selig gesprochen.

    Wenn also ein Dieb jemanden totschlägt, weil der ihm die zustehende Barmherzigkeit verweigert und nicht freiwillig seine Uhr und Geldbörse aushändigt, dann ist das keine gute Tat ohne Ehre und Gott macht gerade Urlaub auf den Maldiven

    Das also lernt man jetzt zu unterscheiden, indem man Kriegsspiele am Computer daddelt. Ob die Kids am Computer das auch verstehen.

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  2. Was soll kath.net bitte mit „Men of War: Vietnam“ und „Red Orchestra“ anfangen? Gewaltverherrlichung kann man weder einem knallharten Strategiespiel, noch einem relativ realistischen Shooter, wo mehr gestorben als gekämpft wird und jeder kleine Treffer tödlich ist, unterstellen , ich bezweifle, daß die Gestalten dumm genug sind, gerade diese beiden Spiele als Beispiele zu präsentieren. Wobei Weltbild eh viel zu teuer ist um eine Rolle zu spielen.

    Ich tippe eher auf Harry Potter, Dawkins und Assassin’s Creed.

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