„Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich“ fordert staatliche Anerkennung


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„Wir glauben“ oder „es ist so“
Die „Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich“ will als Religionsgesellschaft staatlich anerkannt werden und einen weltoffenen und respektvollen Dialog anbieten

Von Wilfried Apfalter, Hermann Geyer und Alexander ReznerDer Standard

Nach Ergebnissen der Europäischen Wertestudie 2008 liegt der Anteil der bekennenden Atheistinnen und Atheisten in Österreich bei etwa vier Prozent der Wohnbevölkerung. Der römisch-katholische Innsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer berichtet in einem Exklusivinterview (22. April 2011) für die Tiroler Tageszeitung: „Neueren Untersuchungen zufolge hat der bewusste Atheismus in den vergangenen Jahren gerade auch in Tirol stärker zugenommen als in anderen Bundesländern.“

Verwirrung

In der Erzdiözese Wien ist u.a. das Referat für Weltanschauungsfragen für Information und Beratung zuständig: „Unser Aufgabenschwerpunkt sind religiöse Gruppen, (…), Weltanschauungen, sogenannte Sekte(n) und deren Glaube und Lehren.“ Die durch dieses Referat betreute Website (www.weltanschauungsfragen.at) ist ein gemeinsames „Informations- und Beratungsorgan der Referate für Weltanschauungsfragen der katholischen Diözesen in Österreich.“ Auch der Neue Atheismus und die Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich wird hier kurz dargestellt: „Die Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich will mit ihrer Gründung Verwirrung erzeugen. Ca. 80 Mitglieder. (…)“.

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1 Comment

  1. Atheistisch und Religion als Gesellschaft ? Wie passt das denn ?
    Der Vereinsname ist denkbar schlecht gewählt. Müsste heißen: „Atheistische Antireligionsgesellschaft in Österreich“.

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