Hyper-Scheinheiligkeit der Bischöfe: Weltbild-Porno-, etc.-Angebot längst bekannt


Quelle: liborius.de

Katholische Kirche macht mit Pornos ein Vermögen
„Anwaltshure“ oder „Schlampen-Internat“: Obwohl der „Weltbild“-Verlag der Kirche gehört, verkauft er Porno-Bücher. Bedenken gibt es nicht.

Von Bernhard MüllerWelt online

„Weltbild“ ist der größte deutsche Buchhändler. Was aufgrund des Verkaufsangebots nicht zu erkennen ist und daher viele nicht wissen: Dieser Medienkonzern gehört zu 100 Prozent der katholischen Kirche.

Doch seit Oktober ist Feuer unter dem Dach, nachdem das Fachmagazin „buchreport“ berichtete, die katholische Verlagsgruppe beteilige sich am Geschäft mit Erotik. Man wolle, hieß es daraufhin eilig von Seiten der Bischöfe, den „Vertreib möglicherweise pornografischer Inhalte“ durch den katholischen „Weltbild“-Verlag unterbinden. Vermutlich habe ein Filtersystem versagt.

Doch zahlreiche engagierte Katholiken, die schon seit mehr als zehn Jahren ihre Oberhirten so unermüdlich wie erfolglos auf den Skandal „Weltbild“ aufmerksam machen, sind ob solcher Scheinheiligkeit entsetzt.

Die katholische Kirche steckt in der „Weltbild“-Falle, weil sie hunderte Millionen Euro in das das Augsburger Verlagshaus gesteckt hat, das aber Geschäfte betreibt, von denen Papst Benedikt sagt, sie gehörten zu den Gütern der Kirche, die ihr eigentliches Gut verdunkelten.

Bischöfe wissen um „Weltbild“-Skandal

Im Frühjahr 2008 trafen sich in einer bayerischen Bischofsstadt einige entschlossene Katholiken und erstellten eine 70-seitige Dokumentation über das fragwürdige Angebot des katholischen „Weltbild“-Verlages. Diese Dokumentation wurde allen deutschen Diözesanbischöfen zugeschickt, deren Bistümer Miteigentümer des „Weltbild“-Verlages sind.

In der Informationsmappe wurde beispielhaft nachgewiesen, dass „Weltbild“ mit der Verbreitung von Sexbüchern, Gewaltverherrlichung, Esoterik, Magie und Satanismus eine Menge Geld verdient. Die Aktivisten nannten ihre Initiative „Katholisches! Weltbild“ und forderten die Bischöfe als verantwortliche Eigentümer in einem beigefügten Schreiben zum sofortigen Handeln auf. Erschüttert hat das die hohe Geistlichkeit kaum.

Mehr als die Hälfte aller betroffenen Bischöfe ließ nicht einmal den Eingang bestätigen und beantwortete auch einen später nachgeschobenen Brief nicht. Die Antwort aus dem Erzbischöflichen Ordinariat in München war gar zynisch.

Beschwerdebriefe werden ignoriert

Dem „PUR“-Magazin – einer Zeitschrift, die sich selbst , selbst als „wertkonservativ“ und „katholisch mit Sympathie für Papst und Kirche“ bezeichnet – liegt der im Auftrag von Erzbischof Marx am 5. Juni 2008 an die Initiative „Katholisches! Weltbild“ geschriebene Antwortbrief vor, verfasst vom Erzbischöflichen Finanzdirektor, Dr. Sebastian Anneser.

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6 Comments

  1. Heuchler
    Diese Kirche predigt Keuschheit, wettert gegen Kondome und Pille – und macht ein Vermögen mit solchen Büchern. Und das bei ihren hohen moralischen Ansprüchen. Wie können Gläubige solch` scheinheilige Tatsachen länger ertragen und, mal wieder, entschuldigen?
    Mit Verlaub, ich kenne keine einzige Institution, die so niederträchtig und verwerflich argumentiert und handelt. Nach den Verbrechen längst vergangener Zeiten könnte man doch Besserung vermuten. Nein, die nicht so lange zurückliegenden Missbrauchsfälle waren ebenfalls keine Ausrutscher. Das ganze hat System, wie man jetzt wieder erkennt. Nichts hat sich an (in) dieser Kirche geändert, absolut nichts!
    >Wein saufen…und, und…Wasser predigen!<
    Ich prophezeie: Eine Austrittswelle ungeahnten Ausmaßes wird über diese Kirche recht bald hereinbrechen, verletzt sie doch das religiöse Empfinden so vieler Christen immer mehr.
    ps. Wo sind eigentlich die selbst ernannten Moralapostel?

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  2. Hallo Franz,
    aus der Kirche auszutreten ist schon mal wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Meinen Glückwunsch zu dieser Entscheidung! Wenn du dich jetzt noch dafür einsetzt, dass der Kirche keine staatlichen Privilegien (Geld, Rechtsfreiheit, weltliche Entscheidungsgewalt…) mehr zugebilligt werden, sind wir einer Meinung.
    So können auch „Christen“ und Atheisten für die gleichen Ziele kämpfen.

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  3. Hallo ich grüße Sie !
    Ich habe in einem anderen Beitrag schon meine Meinung kund getan.Ich
    schrieb,das der Hl.Vater gar nicht weiß was in seinem Vatikanstaat hinter
    seinem Rücken so alles abgeht.Mir kann keiner erzählen das er von von
    dem Kinderficken nichts gewußt hat.Seine Scheinheiligen Bischöfe und
    Kardinäle streiten den Mißbrauch an kleinen Kindern rigiros ab und als
    ihnen der Arsch zu heiß wurde gaben sie es so pö a pö zu..Hätte ich die
    hilflosen kleinen Kinder gefickt ich würde für ein paar Jahre in den Knast
    wandern und diese alten geilen Böcke werden nur in eine andere Kirche
    versetzt ( Ein Skandal ist das ) Und jetzt kommt der Oberhammer die
    Drucken ihre Wichsvorlage selber.Schämen sie sich nicht.Ich hätte nie ge-
    dacht das die Katholische Kirche so ein Sündenpfuhl ist.Eins weiß ich ge-
    nau ich trete aus der Kirche aus.Wasser predigen und Wein saufen das
    ist Cool.Dies schrieb ihnen ein Frommer Christ der von den Hinterlistige

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  4. Ich habe nichts dagegen, daß Weltbild damit Geld verdient. Der Artikel stammt eh aus der rechten bzw. erzkatholischen Ecke und auch nur aus der extremen Schar katholischer Gläubiger kommt die Kritik. Zudem handelt es sich nicht um Pornos, sondern um pornographische bzw. erotische Literatur. Auf den Zug aufspringen, heißt Erzkatholiken dabei zu unterstützen ihren Zensurwahn durchzusetzen.

    Zudem verwandeln sich dann auch etliche deutsche Verlage in erzkatholische Propagandafabriken, immerhin gehört einer der größten Verlage für buddhistische Bücher ebenfalls zu Weltbild. Weltbild besitzt Verlage oder gehört zu den Eignern.

    Das Verlogene an diesem Welt-Artikel ist, daß der Chef des erzkatholischen Blattes über sein eigenes Blatt schreibt, als ob er durch Zufall auf sein Blatt gestoßen wäre. Daß er seine eigene Meinung als Beweis für seine Meinung anführt, ist auch verdammt mies. Den Hinweis auf die Tätigkeit am Ende des Artikels wieder praktisch jeder übersehen.

    Die katholische Kirche investiert Geld in die verschiedensten Firmen und Geschäfte, über Opus Dei steht sie auch einem Rüstungskonzern sehr nahe, was soll diese Hetze gegen Weltbild oder gar die Unterstützung für die Forderung Weltbild zu katholisieren.

    Was der Schreiberling für Esoterik, Gewaltverherrlichung und anderes hält, erwähnt der Stümpfer mit keiner Zeile. Daß ihm Magie und co so sauer aufstoßen, spricht dafür, daß er in die „Harry Potter und Fantasy verbieten“ – Ecke gehört.

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  5. Klerikales Motto: -Pecunia non olet-
    Die Burschen waren, sind und bleiben eben: „Schweinepriester“!
    Über Porno´s kann man zwar denken wie man will, das steht jedermann selbstverständlich frei. Aber die primäre Aufgabe einer sogenannten -moralischen Instanz- wie etwa einer „Kirche“, ist der Pornovertrieb sicher nicht. Freilich, es ist auch nicht auszuschließen, dass die Brüder ihre „Vorlagen zum sinnlichen Handgebrauch“, halt gerne selbst produzieren!

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