Matussek: Zum Reformationstag einen Luther-Verschnitt


Quelle: wikipedia

Als Katholik wünsche ich mir einen erneuten Thesenanschlag: “Liebe Christenheit, hier ist noch mal Euer Augustiner-Bruder Martinus. Ich habe mir überlegt, dass 500 Jahre Trennung genug sind – ich wollte übrigens sowieso nie eine.”

kath.net

Anlässlich des bevorstehenden Reformationstages (31. 10.) fragte idea den katholischen Journalisten Matthias Matussek nach seinen Wünschen an die evangelische Kirche. Er sagte:

„Zum Reformationstag wünsche ich mir als Katholik einen erneuten Thesenanschlag, diesmal vielleicht am (evangelischen) Berliner Dom:

‚Liebe Christenheit, hier ist noch mal Euer Augustiner-Bruder Martinus. Ich habe mir überlegt, dass 500 Jahre Trennung genug sind – ich wollte übrigens sowieso nie eine. Protest als Dauerzustand ist idiotisch. Es gibt auch keinen Grund mehr: Die römische Kirche hat inzwischen vom Ablasshandel Abstand genommen; der Papst geht mittlerweile sogar weiter als wir, denn er fordert die arme Kirche – ja sogar die Abschaffung der Kirchensteuer! Die Sakramente sollen also nicht weiter erkauft werden müssen – echt revolutionär, dieser Mann. Wieso ist das meinen Nachfolgern nicht eingefallen?

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4 Comments

  1. Matussek: „Die römische Kirche hat inzwischen ….. Abstand genommen; der Papst geht mittlerweile sogar weiter als wir, denn er fordert die arme Kirche – ja sogar die Abschaffung der Kirchensteuer!“

    „Herz-Jesu“ Matussek macht sich mal wieder einen schlanken roten „Prada beschuhten“ päpstlichen Fuss: Matussek’s“ arme“ Kirche ist nach jahrhunderte Jahren von Erfahrung durch das Volk entlarvt. Sein „Guter Mann aus dem Vatikan“ könnte den von ihm erwähnten Missstand der „Amtskirche“ schnell beenden: Seinen „skandalösen“ Pakt -das Reichskonkordat- mit dem damaligen Berliner GröFaZ Adolf Hitler aus dem Jahr 1933 einfach zu kündigen, durch den unser Staat -Gläubige wie Nichtgläubige – ständig zur Ader gelassen werden.

    Die Matussek-Thesen an evangelischen Kirchentüren erweisen sich als Propaganda: „An den „Früchten“ nicht an den Worten sollt ihr die falschen Propheten erkennen“, lehrt die Bibel. Wie aber schon der grosse russische Erzähler Dostojewski im“Großinquisitor“ beschreibt – die römische Amtskirche wird durch die Existenz Jesu eben nur in ihrem Heilswerk gestört. 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Großinquisitor

    Wie sehr Matussek aber noch in den Dogmen des Mittelalters gefangen ist, zeigt sein gestörtes Verhältnis zu den Menschenrechten hier bei den Frauen als KirchenFunktionäre. Seine irisch-amerikanische „Schwester“ im katholischen Glauben, Maureen Dowd, Kommentatorin in der New York Times stellt fest, die Missstände des seit Jahrhunderte anhaltenden Kindsmissbrauch werden erst beseitigt und die Zukunft des Vatikans wird erst gesichert, wenn eine der nächsten Papstwahlen mit einer Päpstin – „habemus mamam“ endet.

    😉

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  2. Wie wäre es mit diesen Empfehlungen:

    §11: Du sollst dich nicht erwischen lassen.
    §12: Du sollst immer eine Ausrede parat haben.
    §13: Du sollst deine Religion für dich behalten.

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  3. Mich stört es überhaupt nicht, dass der Papst rote Schuhe trägt. Es sind ganz andere Dinge, die mich an dieser Type stören. Aber, was mich wirklich an ihm stört, da kommt dieser Ignorant garantiert nicht drauf !

    Ansonsten halte ich den Matussek für den Urtyp eines Religioten. Dämlicher geht’s eigentlich nicht mehr.

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