B16: „Abwesenheit Gottes ist Ursache von Gewalt und Konzentrationslagern“


Quelle: ksta.de

Der Papst ist gestern mit einem von Trenitalia (staatseigenen Unternehmen) zur Verfügung gestellten Zug für eine interreligiöse Begegnung und eine Pilgerfahrt in Assisi angekommen. Anwesend waren auch einige Ungläubige. Trotz der Einladung zum Dialog griff der Papst sie in der Basilika Santa Maria degli Angeli (Heilige Maria der Engel) an: Laut Papst ist Gewalt eine Konsequenz der Leugnung von Gott.

Von Gabriella BertuccioliHumanistischer Pressedienst

Die UAAR (Union der rationalistischen Atheisten und Agnostiker Italiens) erwidert mit einer Pressemeldung: „Er hat das schlechte Gewissen“: Es sollte einen Tag der Reflexion und des Dialogs sein. Aber Benedikt XVI., der auch vier Ungläubige eingeladen hatte, hat das Treffen von Assisi in den x-ten Angriff gegen Atheisten verwandelt.

„Die Abwesenheit Gottes“, behauptete der Papst, sei Ursache von Gewalt und sogar von Konzentrationslagern, denn die Leugnung des Göttlichen „verdirbt die Menschen, lässt sie das Maß verlieren, lässt sie die Menschlichkeit verlieren“. Im Gegensatz dazu sei der Gebrauch von Gewalt im Namen der Religion nur „ein beleidigender Missbrauch des christlichen Glaubens“.

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6 Comments

  1. @ Josef Sefton

    Es besteht echt kein Zweifel mehr: Du hast zweifellos eine gehörige Macke in deinem Denkapparat. Deine Fantasy-Stories über diesen Jesus kannst du dir sonstwohin stecken ! Sag mal ! In was für einer Welt lebst du eigentlich ? Zu deinem dümmlichen Geschwafel fällt mir wirklich nichts mehr ein. Das ist ja echt krankhaft, was für einen Bullshit du uns hier von Zeit zu Zeit präsentierst.

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  2. Rache ist nie die Lösung, denn wer nach Rache dürstet, entehrt Gott.

    Es wäre ja ein Akt der Stärke gewesen, wenn die USA nicht nach den schrecklichen Anschlägen auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington am 11. September 2001 mit Bomben zurückgeschlagen hätte, denn jeder Mensch zählt gleich viel.

    Veranken wir das Grundgebot der Liebe und des Verzeihens noch immer tiefer in unserem Herzen. Vergeben wir wie Jesus. Fangen wir an. Jesus sagte: Matthäus 6:14-15… wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben. Seid gesegnet!

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  3. »Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet. Denn er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder. Ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, dass sie erfahren sollen: Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe.«

    Hmm.

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  4. Quote: ………….der Gebrauch von Gewalt im Namen der Religion nur „ein beleidigender Missbrauch des christlichen Glaubens“.

    Da kommt man nicht umhin, an die Kreuzzüge in den Nahen Osten, die Eroberung Südamarikas, Unterstützung der Nazis, etc. zu denken. Welch ein scheinheiliger und widerlicher Abschaum nun so zu argumentieren. Pfui Teufel und das sagt der ehemalige Chef der Inquisition (kath Kongregation), der die Bischöfe der Welt anwies, die Missbrauchsfälle zu vertuschen!
    Ich schäme mich vom gleichen Volk abzustammen wie dieser falsche Falke.

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  5. @ Rolo: Die Malediven sind ein tolles Tauchrevier… Ich könnte den Allmächtigen verstehen, wenn er sich dort mal ne Auszeit nimmt. 😉

    @ all:

    „„Die Abwesenheit Gottes“, behauptete der Papst, sei Ursache von Gewalt und sogar von Konzentrationslagern, denn die Leugnung des Göttlichen „verdirbt die Menschen, lässt sie das Maß verlieren, lässt sie die Menschlichkeit verlieren“. Im Gegensatz dazu sei der Gebrauch von Gewalt im Namen der Religion nur „ein beleidigender Missbrauch des christlichen Glaubens“.“

    Ja, klar. Und es ist nur ein ärgerliches Detail, dass auf den Koppfelschlössern der Wehrmacht dieser merkwürdige Spruch stand. Und selbstverständlich hat dieser Spruch keinerlei Auswirkung auf die Politik der Nazis. *hüstel*

    Und folgender Song wurde ja auch niemals vor Gerichtsverhandlungen der Inquisition gespielt. Und wo der Frosch die Locken hat, zeigt man ja auch lieber Kindern. Ich kann förmlich SEHEN wie die heilige Inquisition dazu headbangt!

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  6. Mit der Aussage bestätigt der B16 tatsächlich , das es keinen Gott gibt! Ein „Allgegenwärtiger“ könnte nicht einfach abwesend sein. (Es sei denn, er macht gerade Urlaub auf den Malediven 😉 )

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