Warum Christen zu Muslimen konvertieren


Quelle: idea.de

Vor 50 Jahren unterzeichneten Deutschland und die Türkei das „Anwerbeabkommen“ für türkische Gastarbeiter. Seither hat auch die Zahl der deutsch-türkischen Ehen zugenommen. Aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Wiesbaden) zufolge waren im Jahr 2010 von insgesamt 18,2 Millionen Ehepaaren gut 1,2 Millionen (7 Prozent) deutsch-ausländische Ehepaare. Dabei hatte bei 14 Prozent dieser Paare ein Partner die türkische Staatsangehörigkeit; das war die häufigste Kombination. Was bedeutet das für die Religion der Ehepartner?

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Nach Beobachtung des Direktors des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland, Muhammad Salim Abdullah (Soest), treten in solchen Ehen deutlich mehr Christen zum Islam über als umgekehrt. Aber nicht allein aufgrund von Eheschließungen wechselten Menschen die Religion, erklärte Abdullah gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Den Ausschlag gebe häufig die Vorstellung des Dreieinigen Gottes im Christentum, die manchen unlogisch erscheine.

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3 Comments

  1. Es kommt schon mal vor, dass ein Mensch vom Regen in die Traufe fällt ! Der Glaube hat schließlich noch nie echtes Wissen hervorgebracht. Und – wer nicht wissen will, muß eben glauben !

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  2. Ich finde, der Artikel erklärt das ziemlich schlüssig mit „Den Ausschlag gebe häufig die Vorstellung des Dreieinigen Gottes im Christentum, die manchen unlogisch erscheine.“

    Ist doch wahr. Man vergleiche „Jesus war Gottes Sohn, ist für die Menschheit am Kreuz gestorben, war aber nicht allzu lange tot – und das erlöst alle Gläubigen (und nur die) von ihren Sünden“ mit „Jesus war einer von mehreren Propheten“. Was klingt absurder?

    🙂

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  3. Warum Christen zu Muslimen konvertieren?
    Möglicherweise ist die Antwort: „Einmal Religiot, immer Religiot“?

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