Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Ratze, nein danke …
[…]Papst Benedikt XVI. hat sich gegen eine Verdrängung des Religiösen ins Private gewandt. Der Staat dürfe Religion nicht als ein individuelles Gefühl ansehen, betonte der Papst am Montag beim Antrittsbesuch des neuen brasilianischen Botschafters beim Heiligen Stuhl, Almir Franco de Sa Barbuda. Die Kirche müsse in sichtbaren Strukturen organisiert und in der Gesellschaft präsent sein dürfen. Im Blick auf die Situation in Brasilien erklärte der Papst, die Regierung könne auf dem sozialen Gebiet stets auf die Kirche zählen. Der Staat müsse jedoch ebenso freie Religionsausübung gestatten wie deren Aktivitäten im Bereich von Kultur, Bildung und Wohlfahrt. Konfessioneller Religionsunterricht leiste an staatlichen Schulen einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung. Dies bedeute nicht, dass der Staat einen bestimmten Glauben auferlegen wolle, und beeinträchtige damit auch nicht die Trennung von Staat und Kirche[…]

Auf diese Werte verzichten wir gerne!
[…]Auch ein laizistischer Staat muss auf den Glauben einer Gemeinschaft Rücksicht nehmen. Das sagte der Papst an diesem Montag dem neuen Botschafter Brasiliens beim Heiligen Stuhl, Almir Franco de Sa Barbuda. Dieser überreichte dem Papst sein Beglaubigungsschreiben. Weiter fügte Benedikt an, dass die Kirche nicht nur den Staat im Bildungs- und Gesundheitsbereich unterstütze. „Der Beitrag der Kirche fördert auch die ethischen Werte der Gesellschaft“, so der Papst wörtlich. Er bedankte sich beim brasilianischen Botschafter, dass das südamerikanische Land bereit sei, 2013 den Weltjugendtag in Rio de Janeiro durchzuführen.[…]

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Dodo-Eso-Fliege, die tragische Figur!

Quelle: welt.de

Jürgen Fliege: mutig oder tragisch?
Bei seiner Veranstaltung in Bad Wörishofen zeigt sich der einstige Fernseh-Pfarrer selbstbewusst. Doch die Kritik bleibt nicht aus.

Von Barbara KnollAugsburger Allgemeine

Eine Frau ist gerade gestorben, die Familie trauert im Wohnzimmer. Der Pfarrer wird gerufen, bekommt viel zu starken Kaffee angeboten und soll Trost spenden. Da fährt das kleine Enkelkind auf einem Bobbycar durchs Zimmer und singt: „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!“

Jürgen Flieges Anhänger bejubeln ihn beim dritten „Wörishofener Herbst“ für genau solche Moderationen. Sie empfinden es als mutig, das Thema Sterben zu Beginn eines dreitägigen Kongresses so zu thematisieren. Für einen Gast ist das Ganze dann wohl doch zu schwermütig. Er bricht zusammen und muss ins Krankenhaus gebracht werden.

Fliege frotzelt: „Viel Esoterik auf der Bühne“

Das Kurhaus ist schon zur Begrüßung voll, der Heimat- und Volkstrachtenverein „Alpenblick“ tritt auf. „Viel Esoterik auf der Bühne“, frotzelt Fliege und bedankt sich bei jeder Tänzerin mit einer Blume, die er kurz vorher aus der Dekoration gezogen hat: „Wenn man Blumen klaut, ist mehr Gefühl drin für die Liebsten. Schon wieder ein Gebot gebrochen!“ Wenn er nächstes Jahr wiederkomme, könnten sie ihm ja die Blumen als Strohblumen zurückschenken, sagt der 64-Jährige – er baut selbstbewusst auf eine Fortsetzung der Veranstaltung. Jürgen Fliege zeigt sich an diesem Wochenende in Bestform, begrüßt die Gäste launig einzeln nach Bundesländern. Als weitest Angereisten auch den Kanadier Dr. Zhi Gang Sha, der Heilung durch Seelenkraft anbietet. Über 1000 Kursteilnehmer hätten seine Heilsitzung bereits gebucht, heißt es.

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Luther-Legenden: Vom Blitzschlag bis zum Tintenfass

Auf der Wartburg bei Eisenach hatte der Wuppertaler Ästhetik-Professor Bazon Brock im September 2009 zusammen mit dem Künstler Moritz Götze den legendären Tintenfass-Wurf von Martin Luther nachgestellt. Foto: epd/Ulrich Kneise

Um Martin Luther haben sich im Laufe der Zeit viele Legenden gebildet. Hat der Reformator den Teufel wirklich mit dem Tintenfass bekämpft, ist der Ort reformatorischer Entdeckung tatsächlich die Latrine und wurde der junge Martin wirklich nur aus Dankbarkeit Mönch, weil er einen Blitzschlag überlebt hatte? evangelisch.de hat einige Mythen aufgestöbert.

Von Markus Bechtoldevangelisch.de

1. Legende: Der Reformator wirft mit dem Tintenfass nach dem Teufel

Der Legende nach soll der Teufel Martin Luther im Winter 1521/1522 in seiner Stube auf der Wartburg in Thüringen belästigt haben. Als der Mönch, ganz vertieft in seine Arbeit, ein Kratzen und Schaben hörte, soll er beherzt nach dem Tintenfass gegriffen und gezielt nach der Teufelsfratze geworfen haben, um den zu verscheuchen, der ihn beim Übersetzen der Heiligen Schrift ins Deutsche so störte. So also soll ein blauer Tintenfleck an der Wand neben dem Ofen entstanden sein, wo heute allerdings nur noch ein Loch ist. Niemand aber kann wirklich sagen, was sich damals in der Gästestube auf der Wartburg tatsächlich zugetragen hat. Obwohl Luther von vielen Ereignissen der Burg in seinem Leben berichtet hat, so schwieg er doch über den angeblichen Tintenklecks.

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Halloween: Kirchen gegen Zombies

Quelle: edelight.de

Für die einen Gruselspaß, für die anderen Klamauk. Die großen Kirchen sehen ihre Feste von Zombie-Partys überlagert – und starten den Gegenschlag.

inFranken.de

Mit orangenen Luther-Bonbons und Nächten in der Kirche wollen Protestanten und Katholiken ihre Feiertage verteidigen und an den amerikanischen Halloween-Brauch verlorenes Terrain zurückerobern.

„Bei Halloween geht es vor allem um Gruseleffekte“, sagte die evangelische Landesbischöfin Ilse Junkermann. Dieser Tag sei in der europäisch-christlichen Kultur nicht verankert und werde „aus hauptsächlich kommerziellen Interessen lanciert“. Die christlichen Feste zum Reformationstag und Allerheiligen könnten da untergehen, befürchten die Kirchen.

„Süßes oder Saures“, fordern verkleidete Kinder in der Nacht zum 1. November. Die evangelische Kirche bietet ihnen gleich beides: Die orangefarbenen Bonbons mit dem Luther-Kopf gibt es in süß und sauer. Sie sollten zeigen, dass der Reformationstag Anlass zur Freude ist, sagte Junkermann. „Luther hat sich vor mehr als 500 Jahren nicht nur für die Erneuerung der Kirche eingesetzt, er hat die Freude am Leben stark gemacht.“

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Wahl Dodo des Monats Oktober 2011

Dodo des Monat Oktober 2011

Die Kandidaten für Wahl zum Dodo des Monats Oktober 2011:

  1. Josef(Benny) Ratzinger; „Abwesenheit Gottes ist die Ursache für Gewalt und Konzentrationslager.“
  2. Ludwig Schick; „Schicks Halloween Bullshistic.“
  3. Verwaltungsgericht Freiburg; „Kein Recht auf Ethik-Unterricht.“
  4. Matthias Matussek; „Zum Reformationstag einen Luther-Verschnitt.“
  5. Wilfried Blume-Beyerle; „Rammstein: Kein Konzert zum Totensonntag.“
  6. Gregor Gysi; „Die begrenzte Erkenntnisfähigkeit...“
  7. Günther Beckstein; „Jesus starb für die CSU.“
  8. Iwailo Schmidt; „Heilende Energien in der Kirche.“
  9. Mauro Piacenza; „Wie der Atheismus das Blut der christlichen Botschaft aussaugt.“
  10. Christian Wulff; „Familie der Piusbruderschaft eingeladen.

Die Wahl ist bis zum 07.November 2011 befristet. Nach 18:00 abgegebene Stimmen werden nicht mehr gezählt. Mehrfachauswahl möglich.

Viel Spaß.

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Was wären wir ohne Jüngstes Gericht?

Ich zweifle, also bin ich

Gerade der Protestantismus weiß von der Verheißung, die in der christlichen Buße liegt. Daraus könnte sich für die evangelische Kirche eine missionarische Chance ergeben

Von Matthias KamannWELT ONLINE

Der Gottesdienst hat noch nicht begonnen. Man steht in der Bankreihe und faltet die Hände. Was tut man da? Beten? Vielleicht. Dem eigenen Erleben nach aber vollziehen sich da Selbstzweifel. Seltsam automatisch kommen Fragen auf, ob das Tun und Lassen in der Familie, im Beruf nicht falsch ist, unverantwortlich. Es regt sich der Drang zur Infragestellung der eigenen Person. Dann hinsetzen, im Gesangbuch blättern, der Orgel zuhören. Aber zuvor zwei Minuten Selbstzweifel.

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Gingrich warnt vor Angriff auf die jüdisch-christliche Tradition

Quelle: Bud Meyers Blog

US-Präsidentschaftskandidat Newt Gingrich: Sein katholischer Glaube beeinflusse seine politischen Entscheidungen.

kath.net

Katholiken sollen vor einer Wahl beten und dann entsprechend ihrem Gewissen abstimmen. Dies sagte Newt Gingrich (Foto), US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner und früherer Kongressabgeordneter des Bundesstaates Georgia. Gingrich war im Jahr 2009 zur katholischen Kirche konvertiert.

Die größte Herausforderung für die USA sei momentan „der Angriff auf die jüdisch-christliche Tradition und der Versuch, Gott aus dem öffentlichen Leben zu entfernen sowie der Versuch, das Verständnis dafür auszulöschen, dass unsere Rechte vom Schöpfer kommen“, sagte der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses der USA und vieljährige Pro-Life-Unterstützer.

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