»Charlie Hebdo«: Mohammed wird Chefredakteur


Mit dem Abdruck der Mohammed-Karrikaturen sorgte das französische Satire-Blatt "Charlie Hebdo" für juristische Auseinandersetzungen. Jetzt ernannte die Zeitschrift den Propheten zum Chefredakteur ihrer kommenden Ausgabe. Foto: JyllandsPosten / pro.

Der Sieg der islamistischen Ennahda-Partei in Tunesien hat das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ zu einer ungewöhnlichen Maßnahme veranlasst. Um den Sieg der Islamisten zu würdigen, ernannten die Macher des Blatts den Propheten Mohammed zum „Chefredakteur“ für die kommende Ausgabe.



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Einem Bericht des „Deutschland-Radios“ zufolge, dürfe der Prophet die folgende Ausgabe selbst gestalten. Aus diesem Anlass wurde das Magazin umbenannt in „Charia Hebdo“. Mohammed habe sich nicht lange bitten lassen und man danke ihm sehr, hieß es demzufolge weiter. In dem Heft soll der Prophet, der laut Überlieferung von Jerusalem in den Himmel aufgefahren ist, als Clown dargestellt werden.

Die Produzenten von „Charlie Hebdo“ mussten sich 2006 vor Gericht verantworten, weil sie Mohammed-Karrikaturen veröffentlicht hatten. Sie waren eine der wenigen Zeitschriften, die die Karikaturen mit dem Gesicht Mohammeds aus der dänischen „Jyllands Posten“ nachdruckten. Die Zeichner  von „Charlie Hebdo“ erweiterten diese um eigene Karikaturen über Muslime.



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4 Comments

  1. „Charlie“ bleibt der beste geile Gallier ! Für eine gute Aktion wird auch ein Cocktail in Kauf genommen.

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  2. Ich könnte mir Mohammed auch gut als Chefredakteur des Playboy vorstellen. Dann könnten wir uns auf eine supergeile Ausgabe mit verschleierten Frauen freuen. (Was soll der Protest !? Unter dem Schleier sind sie ja alle nackt ! Als Moslem braucht man eben etwas mehr Vorstellungskraft !)

    Es wäre auch ein Gastbeitrag von Angela Merkel über die neueste Burka-Mode denkbar. Zu den Burka-Hosenanzügen müßte lediglich noch eine stilvolle Gesichtsmaske kreiert werden.

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