Bill Mahers „Religulous“

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Psychologie-Professor Jan Ilhan Kizilhan über „Ehrenmorde“

Quelle: stayblue.de

„Er muss zeigen, dass er Kontrolle hat“
Wie wird ein Mann zum „Ehrenmörder“? Psychologie-Professor Jan Ilhan Kizilhan hat mit 21 türkischstämmigen Tätern gesprochen – sie sind keine typischen Killer.

Von Cigdem Akyol taz.de

taz: Herr Kizilhan, wer ist für Sie ein „Ehrenmörder“?

Jan Ilhan Kizilhan: „Ehrenmörder“ sind Personen, die ihre angeblich verletzte Wertevorstellung durch Gewalt wiederherstellen wollen. Frauen müssen sterben, weil sie aus Sicht der Familie traditionelle Normen verletzt haben, vor der Ehe eine sexuelle Beziehung haben, sich scheiden lassen wollen oder ein an westlichen Normen orientiertes Leben führen.

Die patriarchalische Vorstellung von Ehre ist sehr eng verbunden mit der Sexualität der Frauen. Wenn eine Frau sich beispielsweise sexuell frei verhält, eine sexuelle Beziehung außerhalb der Ehe eingeht, fühlt sich der Mann wegen seiner verinnerlichten patriarchalischen Werte verpflichtet, zu handeln, zu strafen, um seine Ehre wiederherzustellen. Er muss zeigen, dass er die Kontrolle über sein Eigentum hat, sonst wird er von der Gemeinschaft als schwach angesehen und abgelehnt.

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Der Franke Friedrich verlangt deutsche Sprache von Türken

Friedrich pocht darauf: Das Erlernen der deutschen Sprache bleibt zentrale Voraussetzung für die Integration© Frank Rumpenhorst/DPA

Nach den Angriffen auf die Bundesregierung bläst Erdogan ein kühler Wind aus Berlin entgegen. Innenminister Friedrich pocht darauf, dass junge Türken in Deutschland zuerst Deutsch lernen.

stern.de

Junge Türken in Deutschland sollen zuerst Türkisch lernen? Die Forderung des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan kurz vor seinem Berlin-Besuch hat unter anderem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf den Plan gerufen. Er stellte am Mittwoch richtig: Die erste Sprache junger Türken in der Bundesrepublik muss aus seiner Sicht Deutsch und nicht Türkisch sein.

Friedrich sagte, das Erlernen der deutschen Sprache sei eine zentrale Voraussetzung, um die zu hohe Zahl von Schulabbrechern zu senken und die Basis für beruflichen Erfolg zu legen. Die Schulabbrecherzahl müsse sinken. „Das ist ein Potenzial an jungen Menschen, das uns nicht verloren gehen darf.“

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Wenn Eso-Tussen in Berlin Mutter Erde anschreien

Quelle: newsage.de

Schrei dich frei
Ein Schrei. Er klingt so, als suche jemand seine eigene Stimme. Die Frau, die schreit, möchte ihren richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen. Sie nennt sich Sarita. „Sarita“ bedeutet „Fluss der Liebe“, es ist ein spiritueller Name. Er verrät vielleicht mehr über das Selbstverständnis dieser Frau, die an diesem Sonntagnachmittag am Ufer der Spree in Berlin-Mitte steht – und ohne erkennbaren Anlass schreit.

Von Antje HildebrandtBerliner Morgenpost

Es ist ein warmer Tag, die Sonne sendet mildes Licht auf die Stelle, wo einmal der Palast der Republik stand und wo das Berliner Schloss entstehen soll. Jetzt wächst hier eine Wiese. Jemand hat den Umriss eines Herzens ins saftige Grün des Rasens gemäht. Hier treffen sich an diesem Tag Menschen, die glauben, dies sei ein magischer Ort.

Eine davon ist Sarita. Man erkennt sie schon von weitem. Eine geschmackvoll gekleidete Mittfünfzigerin im regenbogenfarbenen Rock. Sie lässt sich zwar fotografieren, will von sich aber nur preisgeben, dass sie nach dem Tod des Vaters aus der katholischen Kirche ausgetreten ist. Sie sagt, die Kirche habe sich bis heute nicht für die Jahrtausende lange Unterdrückung der Frau entschuldigt.

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Exorzist Amorth: Medjugorje ignorieren ist für Christen unentschuldbar

Der langjährige römische Chefexorzist geht hart mit Christen ins Gericht, die nach 30 Jahren noch immer bewusst nichts davon hören wollen

kath.net

Die Erscheinungen von Medjugorje zu ignorieren ist unentschuldbar für Christen, sagt der bekannte römische Exorzist Pater Gabriele Amorth in einem Interview mit dem italienischen Radio Maria, wie das Portal http://www.medjugorjetoday.tv berichtet. P. Amorth war 20 Jahre lang Chef-Exorzist in der Diözese Rom.

P. Amorth nennt Medjugorje eine “großartige Festung gegen Satan”. Die Erscheinungen absichtlich zu ignorieren, sei bei „Heiden“ einsehbar, für Christen aber nicht zu entschuldigen. „Nach mehr als dreißig Jahren!

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Thailand: Flutopfer starten mit Jesus durch

Viele Betroffene sehen die Naturkatastrophe als einen „Fluch“ an. Foto: dpa

Geistlichen Beistand und nicht nur materielle Hilfe haben die rund neun Millionen Betroffenen der Flutkatastrophe in Thailand nötig.

idea.de

Die in Bangkok tätige Mitarbeiterin der Deutschen Missionsgemeinschaft Astrid Bartholomé verweist in diesem Zusammenhang auf die geistliche Einstellung zu Naturkatastrophen vieler Einwohner des buddhistisch geprägten Landes: „Wenn sie etwa ihre Wohnung verloren haben, sagen viele, dass sie ein schlechtes Karma haben, das sie annehmen müssen. Andere, die stärker von Naturreligionen beeinflusst sind, behaupten oft, dass ein Fluch auf dem Land liegt.“ Darum sei seelsorgerliche Hilfe unerlässlich: „Wir müssen den Menschen sagen, dass sie mit Jesus neu anfangen und neue Hoffnung bekommen können.“ Die Missionarin erinnert gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea an die Folgen des Tsunami, der am zweiten Weihnachtstag 2004 weite Teile Asiens und Ostafrikas überflutete. Danach seien christliche Gemeinden im Süden Thailands stark gewachsen. Bartholomé: „Wir beten intensiv, dass jetzt wieder so ein beeindruckender geistlicher Aufbruch im Land stattfindet.

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Der Nihilismus ist die Hölle

Kath.net

… Der Mensch aber ist für den Himmel geschaffen!“, sagte der Limburger Bischof Tebartz-van Elst in der Allerheiligen-Predigt über den Film „Melancholia“ des dänischen Filmemachers Lars von Trier

kath.net

„Heilige sind wie Fenster im Bau der Kirche.“ An den Heiligen und ihrem oft harten Leben zeige sich, „dass Gott es im Letzten immer wieder hell werden lässt“. Das sagte Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst beim festlichen Pontifikalamt zum Hochfest Allerheiligen Dienstag im Hohen Dom zu Limburg.

In seiner Predigt nahm er die Botschaft des aktuellen Films „Melancholia“ des dänischen Filmemachers Lars von Trier in den Blick. „Melancholia“ sei eine „Parabel auf die Ausweglosigkeit einer Welt, in der es das Wort Gott nicht mehr gibt“, so der Bischof. Die „einzig angemessene Haltung ist dann noch die Depression“ erläuterte er die Botschaft des Films.

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