Thailand: Flutopfer starten mit Jesus durch


Viele Betroffene sehen die Naturkatastrophe als einen „Fluch“ an. Foto: dpa

Geistlichen Beistand und nicht nur materielle Hilfe haben die rund neun Millionen Betroffenen der Flutkatastrophe in Thailand nötig.

idea.de

Die in Bangkok tätige Mitarbeiterin der Deutschen Missionsgemeinschaft Astrid Bartholomé verweist in diesem Zusammenhang auf die geistliche Einstellung zu Naturkatastrophen vieler Einwohner des buddhistisch geprägten Landes: „Wenn sie etwa ihre Wohnung verloren haben, sagen viele, dass sie ein schlechtes Karma haben, das sie annehmen müssen. Andere, die stärker von Naturreligionen beeinflusst sind, behaupten oft, dass ein Fluch auf dem Land liegt.“ Darum sei seelsorgerliche Hilfe unerlässlich: „Wir müssen den Menschen sagen, dass sie mit Jesus neu anfangen und neue Hoffnung bekommen können.“ Die Missionarin erinnert gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea an die Folgen des Tsunami, der am zweiten Weihnachtstag 2004 weite Teile Asiens und Ostafrikas überflutete. Danach seien christliche Gemeinden im Süden Thailands stark gewachsen. Bartholomé: „Wir beten intensiv, dass jetzt wieder so ein beeindruckender geistlicher Aufbruch im Land stattfindet.

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3 Comments

  1. Beten ist ist für Rom auch billiger als zu spenden. Diese Dreckspatrzen haben immer schon das Leid Anderer genutzt um sie weiter zu unterjochen.

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  2. Katastrophen jeder Art eignen sich besonders gut, wenn es um das erfolgreiche Missionieren und das Einsammeln von Seelen geht. Das wußten die Katholen schon zu allen Zeiten für sich auszunutzen. Für mich immer wieder erstaunlich, dass die Methode „Gebete statt Brot“ bei gutgläubigen Menschen nach wie vor immer noch verfängt.

    Ich habe es allerdings noch nicht bestätigt gefunden, dass Jesus bei Aufräumarbeiten oder beim Wiederaufbau in Katastrophengebieten persönlich im Einsatz war. Man könnte ihn ja als Zimmermann einsetzen. Aber offenbar reicht es aus, wenn den Leuten „ein Neuanfang mit Jesus“ versprochen wird. Ob die Menschen dabei auch satt werden, bleibt eine offene Frage.

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