DIE LINKE setzt Ausrufezeichen

Quelle: hpd.de

Mit ihrem vom 21.-23. Oktober in Erfurt heiss diskutierten und dann verabschiedeten Parteiprogramm hat DIE LINKE in mehrfacher Hinsicht Ausrufezeichen gesetzt. Korrektur war noch nicht gelesen, als die Kanzlerin sich eines Urthemas der Linken, nämlich des Mindestlohns, bemächtigte. Eines von vielen Themen, welche die Linke seit Jahren anprangert und derentwegen sie stets von anderen Parteigängern heftig beschimpft wird. Ein weiterer Coup ist auch die Aufnahme des Laizismus in das Parteiprogramm. Damit ist die Linke die erste Partei, die so deutlich und sachlich ein fundamentales Prinzip der Demokratie als Leitmotiv ihrer Politik formuliert. Man darf gespannt sein, wann andere Parteien auch so dezidiert dieses Thema aufgreifen.

Von Georg Korfmacherscharf-links.de

Der Schlüssel für diese Offenheit gegenüber allen ist die Laizität. Dazu erklärt DIE LINKE kurz und richtig: „Laizismus bedeutet für uns die notwendige institutionelle Trennung von Staat und Kirche.“ Mit dieser Klarstellung nimmt die Linke allen Schmähreden und Böswilligen den Wind aus den Segeln. Laizität wendet sich gegen niemanden, sie führt vielmehr alle zusammen.

Nach einem erklärenden Exkurs in die Vergangenheit folgt ein erfrischender Hinweis:

„Heute engagieren sich in der LINKEN Christinnen und Christen neben Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften, aber auch Atheistinnen und Atheisten für gemeinsame Ziele und Werte, die in den großen Religionen genauso ihre Wurzeln haben wie in den Ideen der Aufklärung und des Humanismus: Soziale Gerechtigkeit, Frieden, Nächstenliebe und Toleranz.“ Damit ist eindeutig die Meinung der Kanzlerin Merkel relativiert, die in ihrem Land nur solche Menschen sehen möchte, die allein das christliche Kulturerbe akzeptieren.

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Die Welt geht unter, wieder mal – 31.12.2011

von Schwediken, hat Durchblick

Während weltweit Millionen Menschen befürchten dass am 21.12.2012 die Welt untergeht, weil an diesem Tag angeblich die sogenannte Lange Zählung des Mayakalenders endet, hat der Grenzwissenschaftler Erich von Schwediken nun den aktuellen Kalender von 2011 genauer untersucht und entdeckt, dass dieser sogar noch früher endet – und zwar bereits am 31.12.2011!

Der Postillion

„Wozu die ganze Aufregung über den Mayakalender, wenn herkömmliche Kalender doch fast schon ein Jahr früher enden?“, fragt Erich von Schwediken, der schon im Jahr 1992 ein Buch über dieses Phänomen geschrieben hat, welches jährlich mit minimalen Änderungen neu aufgelegt wird.
„Fast alle aktuellen Kalender enden am 31. Dezember 2011. Da stellt sich doch die Frage: Was wussten die alten, weisen Kalendermacher, die diesen Kalender vor rund einem Jahr angefertigt haben, was wir nicht wissen?“, fragt Schwediken. Die Antwort ist seiner Ansicht nach ganz einfach: Durch ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der Astronomie sahen sie keinen Sinn mehr darin, weiter als bis zum 31. Dezember 2011 zu zählen.

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Vatikanische Katholiban zu liberal für Piusbrüder

Piusbrüder machen Front gegen Einigungspapier
Einflussreiche Prister der Pius-Bruderschaft wollen unter den aktuellen Bedingungen nicht zurück in den Schoß der Kirche – eine Einigung mit dem Vatikan droht zu scheitern.

Von Gernot FaciusWelt online

Die Verständigung zwischen dem Vatikan und den abtrünnigen Piusbrüdern droht zu scheitern. In der traditionalistischen Bruderschaft St. Pius X. halten einflussreiche Priester die Bedingungen für nicht akzeptierbar, die Rom für einen Rückkehr in den Schoß der Kirche gestellt hat.

Auf der Linie eines entschlossenen Nein zu den am 14. September von der Glaubenskongregation präsentierten Einigungsvorschlägen liegt die Erklärung des britischen Distrikoberen der Bruderschaft, Paul Morgan.

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Das vernarbte Gesicht der Erde

Los Angeles: Trotz breiter Straßen mit bis zu 15 Spuren, die in Kreuzungen über mehrere Stockwerke verlaufen, sind Staus Alltag in der Großstadt. | © eoVision/DigitalGlobe, 2011, distributed by e-GEOS

Es ist ein ästhetischer und gleichzeitig erschreckender Blick auf den Planeten Erde aus Höhen von bis zu 680 Kilometern. Die Motive aus dem Satellitenbildband Human Footprint( gerade erschienen im Verlag eoVision) verdeutlichen drastische Eingriffe in die Natur. Verursacher ist der Mensch, der Bodenschätze fördert, künstliche Inseln aufschüttet und gigantische Städte und Verkehrsnetze über den Planeten spannt. Die Aufnahmen aus dem Orbit sind Zeugnisse des menschlichen Handelns, das der Erde ein mittlerweile vernarbtes Gesicht verliehen hat.

ZEIT ONLINE – Umwelt

11tes Gebot: Du sollst nicht streiken

Kirchenbeschäftigte demonstrieren gegen Streikverbot

Kirchenbeschäftigte demonstrieren gegen Streikverbot
Synoden-Präses Katrin Göring-Eckardt erläuterte den Demonstranten die Position der Kirche

Magdeburg (dapd). Beschäftigte diakonischer Einrichtungen aus ganz Deutschland haben in Magdeburg gegen die Festschreibung eines Streikverbots im Kirchengesetz demonstriert. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatten sich am Freitag auf dem Domplatz etwa 1.500 Teilnehmer zu der Kundgebung unter dem Motto „Streikrecht ist Grundrecht“ versammelt, allein 500 kamen aus Baden-Württemberg angereist.

ver.di-Chef Frank Bsirske sagte: „Streikrecht ist Menschenrecht.“ Die soziale und pflegerische Arbeit müsse aufgewertet werden und dazu seien auch Tarifverträge und Streikrecht unerlässlich, sagte Bsirske. Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) tagt ab Sonntag in Magdeburg und will dabei das Streikverbot beschließen. Synoden-Präses Katrin Göring-Eckardt erläuterte den Demonstranten die Position der Kirche.

dapd