Christliche Fundamentalisten: Für ein unbedingtes Recht auf Leben


Missisippi: Abstimmung über Abtreibung (©yeson26.net)

Im US-Bundesstaat Mississippi soll in einer Verfassungsänderung bereits ein Fötus zur Person erklärt werden. Damit wären Abtreibungen grundsätzlich verboten. Das Volksbegehren hat nach Ansicht von Beoachtern gute Chancen, eine Mehrheit zu finden.

domradio.de

In den USA ist eine dramatische Änderung des Abtreibungsrechts möglich. Im US-Bundesstaat Mississippi entscheiden die Wähler am Dienstag über einen Zusatz zur Verfassung des Bundesstaates. Stimmen die Bürger mit Ja, wäre eine Abtreibung grundsätzlich verboten. Auch bestimmte Empfängnisverhütungsmittel wie die „Pille danach“ wären nicht mehr erlaubt. Der Zusatz zur Verfassung des Bundesstaates, über den abgestimmt wird, würde „jeden Menschen vom Augenblick der Befruchtung an“ als Person klassifizieren. Embryo und Fötus hätten damit das unbedingte Recht auf Leben.

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1 Comment

  1. Ein unbedingtes Recht auf Leben bedeutet auch, dass die fundamentalistischen Religioten in den USA dann auch dafür Sorge tragen müßten, dass alle Menschen in ihrem Land eine Krankenversicherung bekommen.

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