B16, Benny(Benedikt XVI.): Dodo des Monats Oktober 2011


Dodo des Monat Oktober 2011

Oh, diesen Monat haben wir ein besonderes Exemplar, von einem Dodo, für den Paten von Rom. Deutlich hat die römische Spukgestalt gewonnen.

Der Pate aller Katholiken unternimmt also eine Pilgerfahrt nach Assisi um in der Basilika Santa Maria degli Angeli an einer interreligiösen Begegnung teilzunehmen. Selbst Ungläubige sollen dabei gewesen sein. Der Vizegott lässt dann auch niemanden im Unklaren, was er hinsichtlich der Ungläubigkeit denkt.

Benny:

Die Abwesenheit Gottes sei Ursache von Gewalt und sogar von Konzentrationslagern, denn die Leugnung des Göttlichen „verdirbt die Menschen, lässt sie das Maß verlieren, lässt sie die Menschlichkeit verlieren“. Im Gegensatz dazu sei der Gebrauch von Gewalt im Namen der Religion nur „ein beleidigender Missbrauch des christlichen Glaubens“.

In Ordnung, lassen wir mal so stehen. Gehen wir in die Tiefe der Historie des katholischen Glaubens und seiner kriminellen Organisation, genannt Kirche, römisch-katholisch dazu. Die Pfaffen, Bischöfe, Kardinäle und Paten der genannten Organisation waren selbst die Planer, Organisatoren und Vollzieher unglaublicher Gewalttaten. Religiöses wurde weltlich vermanscht und vice versa. Im Namen Gottes war immer und jeder Zeit ein fröhlich Schlachten angesagt. Hätte Benny nun mal in die Liste seiner Vorgänger auf dem heiligen Kackstühlchen geschaut, und sich mit deren Ruhmestaten zum Wohle Gottes, in dessen vollständiger Präsenz, beschäftigt, wäre ihm ein solches intellektuelles Rührei, wie oben angeführt, nicht in der Pfanne verbrutzelt.

Nichts, glaubt man den offiziellen Verlautbarungen der Medien, der Politiker, ja selbst dem Paten der katholischen Kriminellen, zeigt mehr die Anwesenheit Gottes, als die organisierte katholische Kriminalität selbst. Die Kreuzzüge sind ein beredtes Beispiel für die Anwendung göttlicher Gewalt durch die weltlichen Menschen und deren Vizegötter. Ob nun mit der Eroberung der Stadt Jerusalem, durch die Kreuzzügler, Juden enthauptet wurden, oder man durch Ströme menschlichen Blutet watete, alles im Namen Jesus Christus und seines Rabenvaters. Die Anwesenheit Gottes war für die während der Kreuzzüge begangenen Greueltaten unbedingte Voraussetzung. Erhielten die Beteiligten doch von den Pfaffen dafür Sünden-Ablass. Religiöse Kränkungen der Christenheit wurden im Namen der Kirche, Gottes, der Könige und Kaiser mit dem Schwert beglichen, nebenbei wurde auch mal, welch ein brutaler Ausrutscher aber auch, Konstantinopel abgeschlachtet und geplündert, wie im Vierten Kreuzug geschehen. Pech für die Stadt, war sie doch zum Zeitpunkt der Plünderung durch die Christen selbst christlich. Mit geweihten Fahnen zog die abendländisch-katholische Christenheit, der Erzengel Michael war abgebildet, gegen die Ungläubigen. Nebenbei war die Sache natürlich auch marktwirtschaftlich interessant. Die Paten haben in dieser Zeit gut verdient und es sollte noch besser werden.

Religiöse Institutionen haben Verbrechen vollzogen, geduldet und begünstigt. Es existieren drei päpstliche Bullen die sich genau mit dem Thema beschäftigen. Dum Diversas, herausgegeben von Papst Nickolas V, 1452, welcher dem portugiesischen König Alfonso V, zur Reduzierung der Muslime und Heiden und anderer Ungläubiger durch kontinuierliche Sklaverei aufforderte, die katholische Kirche machte sich so zum Zeremonienmeister des Westafrikanischen Sklavenhandels. Vom gleichen Verbrecher kam dann auch die nächste Bulle, 1455, welche die Besitznahme von nicht-christlichem Land sanktionierte und zur Sklaverei bei der nicht-christlichen Bevölkerung ermutigte, insbesondere in Afrika und in der Neuen Welt. Mit dieser Bulle gab der Pontifex grünes Licht für die Eroberung, Unterwerfung, Auswahl und Ausbeutung von Muslimen, Heiden und aller anderen, Nicht-Christen. Alles im Namen Jesus Christus und nur zu einem Zweck, Profit.

Die Dämonisierung des Unglaubens oder aber des Andersglaubens ist ein alte Tradition der Paten. B16 befindet sich mit seinen Verlautbarungen also in guter Nachbarschaft.

Die Bulle Inter Caetera, von Papst Alexander VI, befahl dem katholischen Spanien alle Bewohner der Neuen Welt im katholischen Glauben zu „unterrichten“. Diese Bulle sanktionierte und ebnete den Weg für die Eroberung und Kolonisation der Amerikas durch Europa. Diese drei päpstlichen Orders öffneten die Schleusentore für alles, was nun folgen sollte, Krieg, Mord, Raub, Vergewaltigung, Plünderung, Entführung, Völkermord und Sklaverei von Millionen. Sie errichteten den Grundstock des Sklavenhandels im 15. und 16. Jahrhundert und bereiteten der kapitalistischen Welt, so wie wir sie heute kennen, die Basis.

Textauszug der Inter caetera:

Damit Ihr ein so großes Unternehmen mit größerer Bereitschaft und Kühnheit, ausgestattet mit der Wohltat Unseres apostolischen Segens, anzugreifen vermöget, schenken, gewähren und übertragen Wir hiermit – aus Unserem eigenen Entschluss, ohne Euren Antrag und ohne das Ersuchen irgendeines anderen zu Euren Gunsten, lediglich aus Unserer eigenen und alleinigen Großmut und sicheren Erkenntnis und aus der Fülle Unserer apostolischen Machtbefugnis, die durch den allmächtigen Gott, durch die Vermittlung St. Petri auf Uns übertragen worden ist, sowie auf Grund der Stellvertreterschaft Jesu Christi auf Erden – an Euch und Eure Erben und Nachfolger, die Könige von Kastilien und León, für alle Zeiten, für den Fall, dass eine der genannten Inseln durch die von Euch ausgesandten Männer und Kapitäne gefunden werden sollte, alle aufgefundenen oder aufzufindenden, alle entdeckten oder zu entdeckenden Inseln und Festländer, mitsamt allen Herrschaften, Städten, Lägern, Plätzen und Dörfern und allen Rechten.

Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648, bei dem die Katholische Liga und die Protestantische Union um die göttliche Hegemonie kämpften, galt es doch festzustellen, ob Gott nun römisch-katholisch oder aber protestantisch ist, entvölkerte weite Teile Deutschlands. Und es sollten über 100 Jahre vergehen, bis sich die Menschen und das Land von den göttlichen Liebesumarmungen erholt hatten.

Diese wenigen Beispiele zeigen überdeutlich, dass die Liebe zum Gottessohn Jesus Christus und zu seinem Vater alles möglich machte. Der Heilige Geist hatte zwischenzeitlich eh gekündigt.

Also, wenn die Leugung Gottes, wie patenschaftlich festgestellt, zur Gewalt führt, so tut es die Liebe zu Gott erst recht. Über 1500 Jahre Antisemitismus gipfelten in den Konzentrationslagern der Nazis, auch die Protestanten konnten sich mit Martin Luther einen kräftigen Antisemitismus auf die Fahnen schreiben und Adolf Hitler steht heut noch im Taufregister seiner Geburtsstadt.

Zum Abschluß der Laudatio darf ein katholischer Knecht zu Worte kommen:

Michael Kardinal von Faulhaber, Erzbischof von München und Freising:

Die Kanonen des Krieges sind die Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes!

Benny, es geht eben immer noch ein Stück dümmer. Ob es das Ergebnis mangelnder Bildung, Faulheit, Trottligkeit, Ignoranz oder seniler Alterstarrsinn ist entzieht sich meiner Kenntnis. Wahrscheinlich ist von allem etwas dabei.

Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Dodo.

2 Comments

  1. In wenigen Worten zusammen gefaßt:

    Die Geschichte des Christentums ist mit Blut geschrieben ! Viel Blut ! Zuviel Blut !

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